Montag, 2. Mai 2005

Übung für den Ernstfall

Farbspiele. Oder: An Ihren Methoden mit Glashaus-Technik sollt Ihr Sie erkennen. Derweil an anderen Orten die Profis das Spiel mit verteilten Rollen üben.

Wie das geht? Siehe dazu unten:
Digitales Antiprovokationstraining Teil 4.

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auge

Keine kreative Kriegsführung.
Digitales Antiprovokationstraining. Teil 4

(Teile 1 - 3)

Am Ende der Reise bleibt (k)ein/e Gew(e)ä.hr

Wohnen in der Innenstadt von Köln, Geschäfte zum Einkaufen, der WDR, ruhige Seitenstrassen, die Kinder können Schulen in der Nähe besuchen. Leistungsbereitschaft und Chancengleichheit? Das Konzept versprach eine ganze Menge, die Hoffnung auf die "Schule der Zukunft" war groß, doch leider entpuppte sich dieser Ort als ein reformpädagogisches Projekt, das sich in das Gegenteil dessen verwandelt hatte, zu welchem Zweck es einst gegründet worden war. Ein schulischer Reformer, der mit dem Ruf "Gleichheit und Frieden" nach außen links blinkte und nach rechts innen leitete, im Schulzimmer drinnen offenbarte man sich mit unscheinbarer Urkunde als Möchtegern-Militarist und Major der Reserve.
Verwirrte Eltern und Kinder, Beschwerden, die im Nichts endeten, andere Schulleiter, die Unterstützung und tröstende Worte im dreckigen Kampf mit fast allen Mitteln anboten. Alleine: Das Netz ist schon lange geknüpft und dicht geworden im Laufe der Zeit. Eine Buchveröffentlichung, das Glashaus-Spiel und Big-Brother-Bloggen am Schreibtisch mit Blick auf den Park des Kardinals.

Kultur.Kampf

Sonntagsabends. Kulturweltspiegel des WDR. Immer wieder sehenswert. Ich lerne jedes Mal dazu. Erst die Ritchie Boys. Und dann der Kampf gegen die Todesstrafe, rassistische Geschworene und Bestrafung behinderter Verbrecher. Abschliessend Schönheit und Kultur des Orients als Wiege des Islam.

Mir wird gerade übel

Die weibliche Leserschaft. Sie will halt umgarnt und umworben werden mit allen Mitteln. Oder irre ich mich da? Als Frau jedenfalls meine ich:

Dafür, dass der momentan nach oben gepuschte Herr Literat mit reichsdeutschem Branding (in der Werbung: Eine Marke positionieren, ursprünglich: Einem Rindvieh einen Stempfel aufdrücken) einst in seinem Blog seine kaum zu überlesende Wut gegen die eigene Mutter artikulierte und formvollendet stilisierte, trieft es jetzt doch aus seiner Feder recht stark von honigsüßen Bekundungen zu bekannten Feministinnen und Huldigungen an Leidenschaft und Schönheit von Frau. Und Hörerin des WDR.

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Wenn Wunschdenken zu Wahnvorstellungen wird. Alles unter Kontrolle. Der eine oder andere Blogger gibt sich gerne unschuldig in diesem netten Spiel. Wenn die Konditionen denn stimmen und nur das Wir-Gefühl laut genug ruft.

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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