Montag, 13. Dezember 2004

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Rudelverhalten. Nebenbei bemerkt.

Sonntag, 12. Dezember 2004

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Der MP 3-Player steht auf dem Weihnachts-Wunschzettel. Und es ist mir nicht mehr peinlich, öffentlich zu bekennen, die olle CD von CITY im "Ossi Laden Köln" bestellt zu haben. Die Vorratshaltung bei SATURN war in dem Fall doch recht karg. Dafür gibts jetzt endlich unbegrenztes Hörvergnügen dank der Streicher auf der Special Version "Am Fenster".

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Connectivity

Samstag, 11. Dezember 2004

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Und wieder gesehen bei heather powazek champ:
The interfaith holiday of Chrismukkah.

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Anne Sexton

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highheels1


That Day

This is the desk I sit at
and this is the desk where I love you too much
and this is the typewriter that sits before me
where yesterday only your body sat before me
with its shoulders gathered in like a Greek chorus,
with its tongue like a king making up rules as he goes,
with its tongue quite openly like a cat lapping milk,
with its tongue - both of us coiled in its slippery life.
That was yesterday, that day.


Aus: Anne Sexton, Liebesgedichte. Love Poems,
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1977

Freitag, 10. Dezember 2004

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Mit dem Zweiten bombt man besser

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Ohne Kommentar!

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Grundeinkommen bedeutet - nicht nur - für Frauen wesentlich mehr Unabhängigkeit. Siehe dazu das PDF-Dokument "Das „Spiel des Lebens“ gestalten! – Was Grundeinkommen an der ökonomischen und politischen Situation von Frauen ändert."

Aber wollen wir tatsächlich selbstständige Frauen? Oder gar selbstständige Frauen mit Kind und ohne Mann? Das männliche Ernährermodell hat sich doch als patriarchales Kontrollinstrument bestens bewährt. Zynische Bemerkungen von Bloxbaby zu weiblicher Unabhängigkeit, Internet und Koks-Romanen.

Grundeinkommen

Abgekoppelt von der Erwerbsarbeit
Das Grundeinkommen als würdiges Auskommen
Von Günter Rohleder - Deutschlandfunk

"Ein Grundeinkommen greift über Armutsvermeidungstrategien der Sozialpolitik, wie wir sie kennen, weit hinaus.
Frau M. ist selbständige Architektin. Aber die karge Auftragslage erlaubt es ihr nicht, von den Honoraren zu leben. Statt das Sozialamt aufzusuchen oder das nächste Job-Center, um ihre Hilfebedürftigkeit prüfen zu lassen, nutzt Sie ihr Grundeinkommen, um nachzudenken und neue Ideen zu entwickeln." weiter

Prostitution

via Amitai Etzioni Notes:
Prostitution, threat to the Common Good

"Protection of children should be the first objective of community. The trafficking in children for sex trade should not be supported under any circumstances. If adults choose sex trade as their source of employment and do so as a business, they should be regulated as is any other business. Consumers should habe protection; the business person should have protections. It it's a business, it should be treated that way. Regulation is appropriate."

Anpacken!

Dirt Picture Contest
Passt jetzt fast zum unten genannten Beitrag ;-)

"Solidarität statt Standortkonkurrenz"

via Genosse Tabu: ´

Berlin. Diskussion mit Opel-Streikführer
Jürgen Rosenthal, Sprecher der Opel-Arbeiter im letzten Streik, ist zu Gast bei der heutigen Diskussionsveranstaltung der "Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit in Berlin".

Thema der Veranstaltung:
"Solidarität statt Standortkonkurrenz"
Freitag, 10.12.2004, 19 Uhr,
im Haus der Demokratie,
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin.


WASG Landesverband Berlin
Solidarität statt Standortkonkurrenz - Veranstaltung der Wahlalternative / Protest gegen Neonaziaufmarsch in Treptow-Köpenick / Zu einem Interview in der „Jungle World“ / Aus dem Landesvorstand

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@ R.: Ein Beispiel für Wissensnetze in Blogs

notizen aus der provinz verweist auf rodcorp von Robert McLaren, der Zitate zusammengestellt hat, "Wie kreative Menschen arbeiten". Der Hinweis kam von BoingBoing.

Donnerstag, 9. Dezember 2004

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Y O U

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she

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Oh! Das finde ich jetzt aber schade. Mein Kommentar im Blog gelöscht? Dabei hatte ich doch nur gefragt, ob noch mehr Blogautoren bei dir schreiben. Wir beide jedenfalls hatten einen Termin zu dem Zeitpunkt, als wieder ein Beitrag auf deine Seite gestellt wurde. Kann aber doch auch ganz einfach ein zeitversetzter Eintrag gewesen sein, nicht wahr. Und dass ich den Link auf den Arnulf-Baring-Artikel in der Welt über angeblich gestörte Emotionen der Deutschen nicht gut finde, versteht sich von selbst. Oder? Herr Baring findet das Wort Tätervolk eine "Ungeheuerlichkeit". Wie schrieb ich doch im gelöschten Kommentar: Ist für Herrn Baring der Begriff Tätervolk ein Ausdruck gestörter deutscher Emotionalität? Meint er damit das nicht eben ausgeprägte Bewußtsein für Verantwortung, das aus Erinnerung resultiert?

Wunder.Bar

Erstaunlich, wieviel Fantasie manche der Journalisten dieses deutschen Online-Magazins besitzen. Angenommen, ich stehe so lange unter der Dusche, dass mein Badezimmerspiegel beschlägt und sehe plötzlich, wie sich einzelne Buchstaben auf dem Spiegel abzeichnen. Ich trockne mich ab, trinke einen Kaffee und rufe dann einen der Kollegen Blogger an, erzähle ihm von Spiegel-Kunstwerken. Dann vergesse ich den Schabernack, bis ich am übernächsten Tag eine lustige Geschichte in einem deutschen Online-Magazin lese, die mir irgendwie bekannt vorkommt. Was es doch für fantastische Zufälle gibt. Stoff für deutsche Science Fiction und Sonderausgaben über Aliens und andere Geschichten vom Mars und Mutter Erde. Übrigens: Schon mal Bloxbaby gelesen?

Absenkungstarifvertrag

Es freut mich zu hören, dass die Gewerkschaftsmitglieder eines Kölner Dienstleistungsunternehmens den örtlichen Vertreter von Verd.di darauf aufmerksam machten, die Konditionen eines Absenkungstarifvertrags nicht zu akzeptieren. Ich hörte ebenfalls, dass man von Seiten der ver.di einen der Beschäftigten nicht in der Tarifkommission zur Aushandlung des neuen Haustarifvertrags haben wollte. Die "Kommunikation" mit ihm sei zu schwierig. Es ist übrigens der gleiche Mitarbeiter, der die Ver.di-Pläne zur Senkung der Gehälter weitergegeben hat, genau wie die Verdianer in anderen Betrieben, denen man diese Informationen hat zukommen lassen.

Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg bei den Verhandlungen über den neuen Tarifvertrag und bin mir sicher, dass man es mit gut informierten Partnern zu tun hat. Wie heißt es doch im Vorwort des neuen Jahreskalander von ver.di Köln:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
... Mittlerweile sind mehr als drei Jahre vergangen seit der Gründung von ver.di Trotz der weiterhin widrigen Umstände im politischen Umfeld und auch innerorganisatorischer Hemmnisse gelingt es immer besser, zielstrebig und konsequent die Interessen der Kolleginnen und Kollegen zu vertreten. Klartext: ver.di ist noch nicht das, was wir uns vorstellen oder wünschen. Aber wir sind auf dem richtigen Weg!"


P.S. Ver.di und das Thema Blogs? Fragen Sie bei der DJU nach oder lesen diesen Beitrag.

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Das Sozialpolitiker-Ex-Und-Hopp-Spiel. Zitat aus der FAZ von November 2003:

Blockierer des Jahres
Hermann-Josef Arentz

Zur Person:
Arentz (geboren 1953) ist Vorsitzender der CDU-Sozialausschüsse. Der Experte für Sozialpolitik ist seit 1980 Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen. Arentz ist Rheinländer, immer gut gelaunt.

Zur Sache:

Arentz hat die Gunst der Stunde genutzt: Bevor der Arbeitnehmerflügel der Union in Vergessenheit zu geraten droht, drischt Arentz auf die Reformvorschläge der Herzog-Kommission ein. „Ungerecht” und „sozial unausgewogen”, lautet seine Kritik, gerade so, als müsse er ein Papier für die SPD-Linke verfassen.

Zum Erfolg:

Arentz hat seine Ideen wieder ins Fernsehen gebracht. Ein kleiner Erfolg. An die große Tradition der Christlichen Arbeitnehmerschaft seit Hans Karzer und Norbert Blüm kann er aber nicht anknüpfen. In der Sache ist die Blockade-Power nicht allzu hoch zu veranschlagen: Arentz hat sich bisher immer arrangiert. So penetrant wie die linken Kollegen in der SPD ist er ohnehin nicht. Und Parteichefin Angela Merkel wird ihn schon belehren.

Mittwoch, 8. Dezember 2004

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Wunsch-Zeit.
Und noch ein Wunsch.
Purple Hearts: Back from Iraq

(gefunden bei heather powazek champ)

Dienstag, 7. Dezember 2004

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Daran gedacht? Wer den Sozialstaat abbaut, fördert Rassismus und Gewalt. Doch 'Auf Wiedersehen Sozialstaat' heißt auch 'Auf Wiedersehen Standort-Vorteil'!

Seehofer, Arentz - Wer noch?

Das Sozialpolitiker-Ex-Und-Hopp-Spiel: "Eine Indiskretion, die offenbar gezielt vor dem Parteitag an die Öffentlichkeit kam."

Kontakt zur Basis so sehr verloren? Schöne Grüsse, eine Ehemalige!

Parallelgesellschaften

via Genosse Tabu: Die Parallelgesellschaft der Reichen

"Politiker und Medien werfen Muslimen vor, eine „Parallelgesellschaft“ aufzubauen, sich abzuschotten. Das ist Unsinn. In Wirklichkeit haben Muslime die gleichen Sorgen und Nöte wie die Nicht-Muslime: Die Angst, entlassen zu werden. Oder das Problem: Wie bringe ich die Familie über den Monat, wenn überall die Preise steigen, aber nicht mein Lohn?"


Ich stimme dir nicht ganz zu: Es gibt diese Abschottung, den Aufbau einer parallel geführten Welt. Die Frage ist, warum diese Welt entstanden sind. Dort gelten andere Regeln, die Regeln eines von Religion dominierten Lebens. Es gibt Islamismus, es gibt religiös begründete Gewalt aus einem selektiv und unhistorisch interpetierten Koran gegen Frauen heraus. Islamisten führen ihren Kampf gegen Ungläubige und begründen ihn mit westlicher Dekadenz und ungezügeltem Kapitalismus. Hinterhof-Imane in Deutschland päppeln mit religiösem Überlegenheitsgefühl arbeitslose Muslime in Köln-Mülheim oder Köln-Kalk wieder auf, denn wem es schlecht geht, der tritt gerne nach unten weiter. Arbeitslose Muslime dürfen sich also glücklich schätzen, wenn sie doch etwas wert sind, mehr wert als zum Beispiel die Frau oder Tochter zu Hause. Sagt ihre Religion. Sagen ihre Imane. Ich denke, dass der arbeitslose Muslim heute andere Gründe für sein Schicksal nennen wird als der arbeitslose Handwerker ohne tiefere religöse Bindung. Dass beide aus den gleichen Gründen keinen Job haben, dass Religion aber kein Ausweg sein kann, ist die Aufgabe politischer Bewußseinsbildung.

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Everlast, White Trash Beautiful. Ich genieße diesen Sound einfach nur. Beschreiben können die Musik andere viel besser.

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via A 1: "Wie der Online-Standard berichtet, wird die auf Video aufgezeichnete Nobelpreis-Rede von Elfriede Jelinek heute um 17.30 erstmals öffentlich gezeigt - und auf der Website des Nobelpreiskomitees übertragen."

Montag, 6. Dezember 2004

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Angst vor Missbrauchsvorwurf. Es gibt Väter, die deswegen nicht mehr mit ihren Kindern baden.

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Gefällt mir

Blogger in der Ukraine

Hinweis gefunden bei pickings.de:
FTD, Die Revolution hat eine Internetadresse

Hunderttausende in der Ukraine protestieren auf den Straßen gegen die Fälschungen bei der Präsidentschaftswahl. Wer wissen will, was die Menschen im Land fühlen und wovon sie träumen, sollte ihre Weblogs, tagebuchähnliche Interneteinträge lesen ...

'Revolutionstrunken mögen einige der Blogger sein, realitätsfern sind sie nicht. "Wir wollen ein Land werden, das von anderen respektiert wird", schreibt einer auf der Seite Maidanua . "Wir wollen nicht die Lieferanten von billigen Arbeitskräften, Rohstoffen und Sexsklaven bleiben".'

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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