"Und was kommt nach der Waffenruhe?"
"So hört man nun warnende Stimmen - und nicht nur aus Europa. Man traut Israel nicht mehr, man möchte es eigentlich nicht mehr unterstützen, man hat das Gefühl, seine Loyalität neu überdenken zu müssen. Und da die Warner ernsthaft glauben, dass Israel auf die Moral angewiesen ist, um zu überleben, «fürchten» sie um das Überleben eines Staates Israel, der auf militärische Weise mit der Tatsache umgeht, dass seine internationalen Grenzen ohne Provokation verletzt worden sind - und zwar von einer Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Israel zu zerstören.
Auch im Blick auf den islamistischen Terror drohen Ursache und Wirkung durcheinander zu geraten. Man glaubt, es sei die harte Faust Israels, welche die Wut der Muslime auf sich ziehe, denn Israel sei schuld an der Perspektivlosigkeit der palästinensischen Jugend. Dabei ist man in vielen europäischen Ländern derzeit mit den Fehlschlägen in der eigenen Integrationspolitik und den Ruinen eines über lange Zeit propagierten Multikulturalismus konfrontiert. Wo Jahre des «kritischen Dialogs» und der interkulturellen Verständigung nichts gebracht haben, ist es allzu einfach, Israel die Hauptschuld an diesem Scheitern zuzuschieben."
Auch im Blick auf den islamistischen Terror drohen Ursache und Wirkung durcheinander zu geraten. Man glaubt, es sei die harte Faust Israels, welche die Wut der Muslime auf sich ziehe, denn Israel sei schuld an der Perspektivlosigkeit der palästinensischen Jugend. Dabei ist man in vielen europäischen Ländern derzeit mit den Fehlschlägen in der eigenen Integrationspolitik und den Ruinen eines über lange Zeit propagierten Multikulturalismus konfrontiert. Wo Jahre des «kritischen Dialogs» und der interkulturellen Verständigung nichts gebracht haben, ist es allzu einfach, Israel die Hauptschuld an diesem Scheitern zuzuschieben."
Morgaine - 18. Aug, 11:05
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