Mittwoch, 29. September 2004

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"Laut der 'Berliner Zeitung' bekennt sich die Union explizit zur sozialen Marktwirtschaft, stellt aber deren Grundlagen in Frage."

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paarvorflammen

Seitdem

Vollmond-Nacht. Stille. Du versuchst zu verstehen. Wie konnte das alles geschehen? Du versuchst, dich zu erinnern. Nicht an die manchmal so lächerlichen Dinge vor deiner Tür. Die Worte. Sie gefielen dir, berührten dein Herz, Worte, nicht glatt, sondern provozierend, zum Widerspruch reizend, klug, voller Empathie. Du versuchst, dich weiter zu erinnern, doch Fragmente aus vielen Texten schießen wie kleine Pfeile in dein Gehirn. Erklärungen, die keine waren, Blumen und Bilder, dann wieder Feindschaft und Hohn. Manchmal fühlst du dich jetzt geborgen, beschützt von unsichtbaren Händen, doch den Worten vertrauen, die Bilder verstehen? Vieles ist anders geworden, seitdem.

Dienstag, 28. September 2004

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Kulturkampfmittel-Phase


14.1.1970
'Bericht zur Lage der Nation im geteilten Deutschland' der Regierung Brandt:

"25 Jahre nach der bedingslosen Kapitulation des Hitlerreiches bildet der Begriff Nation das Band um das gespaltene Deutschland. Im Begriff der Nation sind geschichtliche Wirklichkeit und politischer Wille vereint".


(Für die netten Jungs von nebenan: Die Magisterarbeit "Kulturnation" kennt ihr ja bereits. ***lächel***)

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Border - Lines
This is what democracy looks like -

Be the Media!

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lookslike

Spiegel.Bilder

Montag, 27. September 2004

"Wer sich nicht unterwirft, wird niedergemacht"

Deutschlandfunk
28.09.2004 • 19:15 • Hörspiel & Feature

Programmtipp
Wer sich nicht unterwirft, wird niedergemacht
Vom Alltag der Mädchen in französischen Problemsiedlungen
Von Bettina Kaps


Sohane Benziane ließ es sich nicht verbieten, ihre Freundinnen zu besuchen. Deshalb wurde die 18-Jährige von einem Gleichaltrigen mit Benzin überschüttet und lebendig verbrannt. Samira Bellil wollte nicht brav zu Hause sitzen, sondern mit Freunden ausgehen. Deshalb wurde die 14-jährige von drei jungen Männern vergewaltigt.

Sohane und Samira - zwei Schicksale, die symptomatisch sind für das, was zahlreiche Mädchen und Frauen in französischen Problemvierteln erleiden: Wer enge T-Shirts oder kurze Röcke trägt, wer mit Jungen spricht oder gar eine Liebesbeziehung eingeht, wird angemacht, beleidigt, schlimmstenfalls vergewaltigt oder zur Ehe gezwungen. Viele Mädchen haben die archaischen Normen der Männer verinnerlicht: Sie sind überzeugt, dass sie frei sind und ihren eigenen Regeln folgen. Bei kollektiven Vergewaltigungen geben sie den Opfern einen Teil der Schuld. Diese Mädchen will die Protestbewegung "Ni putes ni soumises" (Weder Huren noch unterworfen) aufrütteln. Seit dem Tod von Sohane prangert sie die Zustände in den "Banlieues" an und versucht, den betroffenen Mädchen und Frauen Unterstützung zu bieten.

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Mondphase

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dust

Es war der Beginn einer langen Reise in ein Land, das niemand von ihnen jemals zuvor gesehen hatte.

Die Zauberin

sagte später, dass sie diese Worte liebte. Diese Geschichten aus einem ihr unbekannten Land. Sie sagte, dass sie gerne glücklich wäre. Und dass das Glück manchmal ein seltsamer Begleiter ist.

Offenbarung mit Leuchtmittelkreuz ohne Zaungast

7,32 Meter hohe "Liebeskreuze" sind denn eindeutig zuviel, meint die katholische Kirche, die mit diesem Leuchtmanifest einer Gruppe von Privatoffenbarern wieder einmal ihre liebe Not zu haben scheint.

Ich allerdings frage mich: Ab wann ist denn das (Leucht-)Kreuz kompatibel für Kirche und Co.? Vielleicht bei 3 Meter Höhe? Oder etwas kleiner, dafür mit lila Leuchtmittel? Nicht nur das Leuchtmittel und die Höhe des Kreuzes wird es wohl gewesen sein, die bei Kirche und Co für Ratlosigkeit gesorgt hat. Was tun mit den Aufstellern dieser und anderer (Leucht-)Liebesakte? Was tun mit privaten, alten und neuen Offenbarern, die mit großer Überzeugung und noch mehr Fundamentalismus ihre eigenen, zuweilen recht eigenwilligen Interpretationen biblischer Worte verkünden und dank Internet heute die schier unbegrenzten Möglichkeiten nutzen, innerhalb kurzer Zeit kleine illustre Fangemeinden aufzubauen.

Der virtuelle Aufenhalt in solch einer Fangemeinde ist übrigens besser als Kino. Viel besser. Sehr schön anzusehen ist beispielsweise, wenn Offenbarers Fangemeinde im Netz eine andere Fangemeinde begegnet. Wenn das eine Sprachrohr Gottes auf das andere trifft. "Ich aber sage euch" predigt zu "Ich aber sage euch". Ja, wer denn nun? möchte man am liebsten fragen und wundert sich, dass so viel Text aus so wenig Mensch herausquellen kann, bis man entdeckt, dass die "CopyandPaste"-Funktion hilfreiche Dienste erfüllt für die, die professionelle Beschäftigungstherapie für sinnsuchende User meist männlichen Geschlechts anbieten.

Es wird gepredigt und belehrt, was die Tasten hergeben, notfalls auch schon mal mit Drohungen gearbeitet, falls der eine oder die andere leise Verdachtsmomente dahingehend äußert, ob Gottes Sprachrohr nicht doch früher einen Aufenthalt in geschlossenen Einrichtungen durchlitten haben muß.

Spannend dürfte es auch sein, die vielen Zaungäste nach ihren Motiven des Besuchs auf den Internet-Seiten des Offenbarers zu fragen. Doch die Zaungäste antworten ja leider fast nie. Oder haben sich die Antwort aus dem Märchenbuch für Meinungsmacher herausgesucht. Welcher Zaungast gibt schon gerne zu, dass es seine Aufgabe ist, den Herrn oder die Frau Offenbarer daraufhin zu prüfen, ob sich aus den geoffenbarten Sätzen nicht vielleicht scharfe Schwerter für Zwecke aller Art schmieden lassen könnten. Schwerter für das Schlachten von Schweinen sozusagen. Wenn der Zaungast allerdings Pech hat, handelt es sich bei Gottes Sprachrohr um einen weitgereisten Geschäftsmann mit Auslandserfahrung, guten Fremdsprachen- und Computerkenntnissen. Der Ankauf von Schwerten aus derart geschultem Munde dürfte dann etwas teurer werden, was aber mit gut gefüllter Aktentasche kein Problem für den Gast ist. Der kommt vorzugsweise gerade nicht aus Deutschland, weil man dort aufgrund leerer Kassen zur Zeit leider keine Zaungäste mehr mit wirklich vollen Taschen aussendet. Behaupte ich. Und stimmt. Garantiert nicht.

Jetzt noch eine Frage zum Schluß: Wie komme ich eigentlich von 7,32 Meter hohen Leuchtliebeskreuzen zum Besuch von Zaungästen mit Aktentaschen?

Sonntag, 26. September 2004

Nur ein toter Sozialstaat ist ein guter Sozialstaat

Oder aber: Es lebe die Freiheit des "Weltenbürgers"?

(Nein, ich meine jetzt nicht den gleichnamigen Troll, zuständig für die Themen Religion und Spiritualität. An der Stelle viele Grüsse auch an diesen Profi ...)

Passend zum Blog-Thema von heute morgen:

Bei aller Freude über die Chancen des Abbaus von Nationalstaaten: Wenn wir uns alleine die europäische Ebene vorstellen, so sehe ich dort nur einen schlafenden, zahnlosen Tiger. Will heißen: Solange die Möglichkeiten (einklagbarer) Interessenvertretung des Einzelnen auf EU-Ebene nicht in dem Maße wachsen, wie der Nationalstaat abgebaut wird, wird ein neues, wie auch immer gestaltetes "Projekt" das Prinzip Solidarität nicht umsetzen können. Und wem das sich in der Zwischenzeit ausbreitende Prinzip Vereinzelung hilft, dürfte jedem klar sein.

Off topic:
Dass es andererseits viele visionäre Einzelgänger zur Schaffung neuer Welten (;-))) braucht, steht hingegen auf einem anderen Blatt. Der Umgang mit diesen Leuten sagt viel aus über die *tatsächliche* Innovationsfreudigkeit eines Staates.

Anders gesagt: Zu viel unkontrollierte Innovation schadet, sonst müssen auf die Netzknoten bei T-Online noch mehr Trolls und Schauspieler gesetzt werden, die wunderschöne Geschichten mit dem einzigen Zweck erzählen, die etwas Widerspenstigen möglichst schnell zu Boden zu werfen.

Das Wort "Sekte" zeigt doch immer wieder neue Facetten.

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rose1

Vatsyayana
Kamasutra

»Über den westlichen Fassungen des Kamasutra liegt ein viktorianischer Schleier. Wir zeigen, wie selbstbewußt bei Vatsyayana die Frau ihre Bedürfnisse verfolgte.«
Wendy Doniger

"Aus dem Englischen in ein genaues und zugleich lustvolles Deutsch übertragen von Robin Cackett."

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orange

Leben. Hoffnung. Solidarität.

Horst Afheldt, Wirtschaft macht arm.
Vom Sozialstaat zur gespaltenen Gesellschaft.
Verlag Antje Kunstmann, München 2003

'Der Staat war der letzte Garant für einigermassen gleiche Lebensbedingungen von Arm und Reich. Abbau des Staates ist Abbau zu Lasten der Armen und zu Gunsten der Reichen. Der Ruf nach dem 'schlanken Staat' - möglichst so schlank wie Heinrich Hoffmanns Suppenkaspar auf den letzten Bildern, als er "wog vielleicht ein halbes Lot und war am fünften Tage tot!" - ist deshalb von Seiten derjenigen, die heute mit fetter Beute außer Landes in ihre Oasen fliehen, sehr verständlich. Auch Bankräuber würden die Abschaffung der Polizei lebhaft befürworten.

Naturgegeben ist dieses Verhalten nicht. Die Wohlfahrtsphasen in Amerika und Europa kannten dieses Dilemma nicht. Und so wird man Lester Thurow korrigieren müssen, der meinte: "Der Kapitalismus hat der Arbeiterklasse den Krieg erklärt, und er hat ihn gewonnen.'

Nicht der Arbeiterklasse, sondern der solidarischen Gesellschaft und der auf ihr aufbauenden Demokratie gilt der Krieg. Und die Demokratie ist anscheinend vorbei, ihn zu verlieren."

Die Hälfte des Gehaltes ist besser als gar keinen Job mehr zu haben!

Kennen Sie diese Momente? Zornige Worte, Angst, Unsicherheit. Die Unsicherheit, in diesen Zeiten des Sozialabbaus auch morgen noch genug Geld zu haben, den eigenen Arbeitsplatz nicht zu verlieren oder als Mutter, die zu Hause Kinder erzieht, täglich fürchten zu müssen, dass am Abend Ihr Mann mit der lange erwarteten Hiobsbotschaft nach Hause kommt: Die Kündigung.

Doch halt. Manchmal trifft es einen ja nicht gleich ganz so schlimm. Das Schicksal ist noch einmal gnädig gewesen. Denken Sie. Und dachten sich wohl auch die Mitarbeiter - vor allem die Mitarbeiterinnen - eines großen Sozialbetriebs aus Nordrhein-Westfalen. Der Arbeitgeber hatte das getan, was in diesen Zeiten immer öfter getan wird: den Tarifvertrag gekündigt. Leider. Aber Sie wissen ja. In diesen Zeiten. Man würde ja gerne, wenn man könnte. Aber man kann eben nicht.

Und so erklärte sich still und klaglos der überwiegend aus Frauen bestehende Betrieb dazu bereit, fortan nur noch für die Hälfte (!) des ursprünglichen Gehaltes zu arbeiten. Hauptsache, man kann überhaupt noch arbeiten. In diesen Zeiten.

Was in diesem Betrieb stillschweigender Konsens zu sein scheint, löste allerdings an anderen Stellen nur unglaubliches Staunen aus. Von dummen Schafen war da die Rede. Von Menschen, die gerne das Opferlamm spielen. Und von Frauen, die halt so sind.

Nun ist es tatsächlich üblich geworden, bestehende Tarifverträge zu kündigen. Allerdings wissen viele Arbeitnehmer nicht, dass sie in diesem Fall nicht schutzlos sind. Es gilt nämlich die sogenannte Nachwirkung des Tarifvertrags.

"Nach Ablauf des Tarifvertrages gelten seine Rechtsnormen weiter, bis sie durch eine andere Abmachung ersetzt werden." (Quelle siehe unten)

Eine sehr gute und verständlich aufbereitete Übersicht dazu ist auf dieser Seite eines Arbeitsrechtlers nachzulesen. Diese Nachwirkung gilt allerdings automatisch nur für diejenigen, die *vor* Vertragskündigung in der Vertragspartei, also der entsprechenden Gewerkschaft, Mitglied waren. Ist dieses nicht der Fall, so muß im einzelnen verhandelt werden, inwieweit die Bedingungen des alten Arbeitsvertrags weiter gelten sollen.

Jedoch. Was sage ich. Wir Frauen sind eben doch immer wieder bereit, Opfer zu bringen, auf harmonische Lösungen zu hoffen. Denn eines Tages wird bestimmt alles gut.

Samstag, 25. September 2004

Und wie verbringen Sie die restlichen zwei Stunden des Tages?

"Ich habe Hunderte solcher Rufe gehört und gelesen, meine Dateien bersten vor files eines sich geradezu schmerzhaft hinausrufenden Begehrens, das sich den Schmerz indessen erhalten will: Gemeint ist eine sich zunehmend steigernde masochistische Erregung, ein „Schlag mich! Schlag mich!“ der Fantasie. Ein Mann, der in diesen Strudel gerät, der sich also verliebt, kann, will er nicht unglücklich werden, gar nichts mehr anderes tun, als die Beziehung aber auch s o f o r t zu beenden und jede weitere Kommunikation einzustellen. Denn Netzfrauen sind vampirisch:"

Mädchenbildung II



"Die Nebel von Avalon"
Der Film

Die Geister, die ich rief

Mädchenbildung in diesen Zeiten .

Freitag, 24. September 2004

Posttraumatisches Streßsyndrom

Über Risiken und Nebenwirkungen von zu langem Stillen sei
hiermit ausdrücklich gewarnt.
Warum?
Die Folge sind: Jede Menge Seiten.
Wie diese hier.
Oder die hier.
Bei jedem Klick noch mehr Titten, äh, nein, Verzeihung,
ich meinte eher.
Ja, was meinten Sie denn nun?
Ich meinte also. Noch mehr von diesen absolut unerotischen.
?
Bildern?
Genau, Bilder.
Lady, das soll gar nicht erotisch wirken.
Warum?
Das ist Trash. Und Trash ist nicht erotisch. Nicht sexy. Und erst recht keine Pornografie.
Wer sagt das denn?
Sagt Mann.
Hach ja. Ich bin eben Frau. Das soll ich dann wohl glauben. Aber was ist bitte, wenn ich das nicht tue? Wenn ich das nur für eine schlecht getarnte - Verzeihung - Wichsvorlage halte?
Dann.
Ah ja. Sie meinen dieses Argument? "Sie sagt das jetzt, weil".
Genau.
Nun. Wenn das so ist, dann stelle mir auf der Stelle das passende Gegenstück vor.
?
Sagen Se doch mal was.
Moment, ich versuche gerade noch, mir was vorzustellen.
Und? Wie isses?
Wie bitte?
Na, ich meine. Wirkt denn schon was?
Nö.
Meine Liebe. Nun muß ich Sie allerdings doch mal fragen:
Was wollen Sie eigentlich?
Was ich will?
Nun. Auf den Punkt gebracht vielleicht das hier:
Ich will
Keinen Trash.
Mit schlecht getarnter Wichsvorlage.
Für Leute mit posttraumatischem Streßsyndrom.

Deutscher Juristentag für massiven Abbau von Arbeitnehmerrechten

"Der 65. Deutsche Juristentag hat sich für einen massiven Abbau von Arbeitnehmerrechten ausgesprochen. Der Arbeitskreis Arbeitsrecht plädierte in Bonn mit großer Mehrheit für die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeitarbeit. Auch soll der Kündigungsschutz in Firmen mit bis zu 20 Arbeitnehmern gekippt und die Probezeit von 6 auf 36 Monate verlängert werden. Gewerkschafter stimmten unter Protest nicht ab. Die Arbeitgeber hätten zahlreiche Vertreter allein für die Abstimmung «herangekarrt», so der Vorwurf."

Donnerstag, 23. September 2004

dorothea-lange.org: newdeal-gallery

Politics of The New Deal

New Deal:
"Sowohl der amerikanische Präsident Roosevelt als auch der US-Kongress strebten eine deutliche Verringerung der Arbeitslosigkeit und die Wiederherstellung eines Wohlstands auf breiter Basis an, genannt New Deal."
weiter

...

dorothealange

Überzeugung, Propaganda, Glaube

"Alles ist Propaganda für das, woran du wirklich glaubst.
Ich sehe nicht, daß es anders sein könnte. Je fester und
tiefer du an etwas glaubst, desto mehr bist du in gewissem
Sinn Propagandist. Überzeugung, Propaganda, Glaube.
Ich weiß nicht, nie konnte ich zu dem Schluß kommen,
daß Propaganda ein schlechtes Wort sei."

Aus: Dorothea Lange, Ein Leben für die Fotografie

Mittwoch, 22. September 2004

"Mehr Pixel

... und weitere Winkel"

"Hurra!...

Wir verblöden."

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"Die Möchtegern-Allianz"

AbendRoth und MondGrau

"Sieben Uhr. Zeit für das Sandmännchen, liebes Kind."

"Danke Mami. Ich freu mich so. Und hoffentlich sind die Trolle jetzt alle weg."

Geschichte

'Wolfs HVA unterstand Minister Mielke. Aber Wolf und seine Leute betrachteten sich selbst als vom eigenen Schlag. Obwohl sie nach militärischem Rang organisiert waren wie der Rest der Firma, trugen sie Anzüge statt Uniform, waren sehr gebildet und genossen ein priviligiertes Dasein. "Da wir für den Westen zuständig waren", erklärt mir Herr Bohnsack, "konnten wir reisen, und wir waren ziemlich anders. Unsere Diplomaten beherrschten Fremdsprachen und waren kultiviert. Wir alle verachteten Mielke, wir hatten unseren Wolf, einen großen, schlanken Intellektuellen."
Herr Bohnsack war als Journalist ausgebildet und arbeitete sechsundzwanzig Jahre in der Desinformation."


Aus: Anna Funder, STASILAND

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