Donnerstag, 7. Oktober 2004

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thewaywewere

"The way we were"
Two disparate people have a wonderful romance, but their political views and convictions drive them apart.
(by the way: Der Alptraum)

Barbra Streisand - Statements

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Oh. Was ist das?
Wir werden ja richtig innovativ.
Und nicht mehr nur restaura ... - Äh, Verzeihung - reformativ.
Oder so

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Prima Idee. Und bloß nicht verraten, was es da zu berücksichtigen gäbe ...

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Die Baby-Brigade

Mittwoch, 6. Oktober 2004

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Die Riege der Schluss-Strich.ler scheut nicht davor zurück, ihre Inspirationen gelegentlich aus viel zu weit geöffneten Ohren und Augen zu ziehen.

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changes

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archer

Theatre Performance

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"Basilikum, das auf den Brücken spriesst"

Zur Buchmesse

Quizfrage: Was haben Manager, Call-Center-Agents und BuchhändlerInnen gemeinsam? Richtig. Es ist die Fülle der zu verwertenden, mehr oder weniger nützlichen Informationen. Was nun bei einem gut organisierten Manager noch lässig mit einem "Gib' mir nicht zu viele Infos, ich muß entscheiden können" abgetan werden kann, führt bei manchen BuchhändlerInnen zu unangenehmen Stresssituationen insbesondere dann, wenn das eine oder andere Mal dauergewellte Damen in dunkelbraunen Pelzmänteln mit rotlackierten Fingernägeln und einem leise gezischten "Was, das haben Sie nicht gelesen?" auf den Lippen im Laden auftreten.

Die wirklich Routinierten der Branche wissen sich selbstverständlich zu helfen. Sie haben Erfahrung darin, dem meistens freundlich fragenden Kunden: "Kennen Sie denn das Buch?" treuherzig mit dem linken Auge in selbiges des Kunden zu schauen, und mit dem rechten Auge einen kurzen Blick auf die Rückseite des Buches zu werfen, um aus aus dem aussagekräftigen Werbetext des Verlages binnen Zehntelsekunden einen möglichst verkaufsfördernden Beitrag zu formulieren.

Wer kann schon den Überblick behalten in diesen buchreichen Zeiten? Und so ist denn ein sehr hilfreiches Medium zur Linderung von Reizüberflutung der Besuch des zwei Mal jährlich erscheinenden Verlagsrepräsentanten. Der beziehungsweise die Vertreterin des Verlags erscheint in der Buchhandlung mit einer riesigen Tasche voller interessanter Neuerscheinungen, auf die kaufwilige Leser immer schon gewartet haben und es liegt aufgrund der oben beschriebenen Informationsflut auf der Hand, dass Autoren es im Regelfall wirklich gut finden, wenn ihr Buch denn auch bei den Titeln ist, die den Weg bis in die staunenden und zumeist liebevoll begutachtenden Hände des oder der Buchhändlerin finden. Natürlich: Diverse andere Faktoren spielen beim Abverkauf auch noch eine Rolle. Etwa die Farbe des Buches oder die Anzahl der Autorenbesuche in einschlägig bekannten Szene-Kneipen. Doch spätestens dann, wenn König Kunde neben dem Computer des geduldigen Buchhändlers steht und leider nicht so ganz genau weiß, ob der Autor nun Hummel, Hammel oder Himmel heißt und der Titel irgendwas mit Fliegen oder Vögeln oder so ähnlich zu tun hat. Spätestens dann ist es doch wirklich hilfreich, wenn besagter Buchhändler das Buch schon einmal in seinen Händen hielt, es vielleicht sogar aufgrund der wärmsten Empfehlung des Verlagsvertreters in sein Sortiment aufgenommen hat. Nicht ganz so gut gelaufen ist es daher für den Autor, dessen Buch nicht den Weg bis in die Tasche des Verlagsvertreters und auf den Tisch des Buchhändlers gefunden hat. Und dumm gelaufen ist es erst Recht für denjenigen, der zwar diesen Weg geschafft hatte. Dem dann aber plötzlich verschiedene Stimmen mitteilten, dass der Verlagsvertreter das Buch gerne auch weiterhin in der Tasche tragen dürfe. Nur. Auf den Tisch, vor Buchhändlers Augen und in Buchhändlers Arme, da solle das Buch dann doch bitte eher nicht mehr hin.

Dienstag, 5. Oktober 2004

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Diesmal wirklich Guerilla ...
Look!

Smells like this:

Äußerst launisch - Glaubt immer an das, was man sagt, bekommt bei Lügen daher heftige Wutanfälle

Äußerst emotional - Reagiert sofort auf Erdbeer- und andere Obst-Geschichten

Äußerst nachtragend - Ungefähr 15 Minuten. Oder so


You know, it could be only something like *border.line*.

Gähnende Gorillas

Betrifft: Guerilla-Marketing. Tage der Massenwerbung sind gezählt

Das is Aua. So alt ist das. Genau deswegen arbeitet man nämlich schon seit ungefähr 10 Jahren mit dem Begriff Zielgruppensegment.

"Final Fantasies"

Na so was. Schon wieder diese ähnlichen Ideen ;-)
Und mir fällt auf Anhieb dazu auch noch ein ganz tolles Team ein. Wenn. Tja. Wenn sich da nicht einige richtig Scheisse benommen hätten.

Dann wäre da noch die Frage, ob die kleinen Ohren und Augen immer mit dabei sind.

Oder wie dachten wir uns das?

Montag, 4. Oktober 2004

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Dieses hier

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erdbeeren1

Sinn.liches

Wer auch immer gerade diese hübsche Erdbeer-Geschichte geschrieben hat - Ein ausgesprochen kluges Kenner-Herz.

Sonntag, 3. Oktober 2004

More lyrics

Und noch ein Text: ... ;-)

Johnny Cash
"I hung my head"
Lyric by "Sting"


Early one morning with time to kill
I borrowed Jeb's rifle and sat on the hill
I saw a lone rider crossing the plain
I drew a bread on him to practice my aim
My brother's rifle went off in my hand
A shot rang out across the land
The horse he kept running, the rider was dead
I hung my head, I hung my head

I set off running to wake from the dream
And my brother's rifle went into the stream
I kept on running into the salt lands
And that's where they found me, my head in my hands
The sheriff he asked me "Why had I run"
Then it came to me just what I had done
And all for no reason, just one piece of lead
I hung my head, I hung my head

Here in the courthouse, the whole town is there
I see the judge high up in his chair
"Explain to the courtroom what went through your mind
And we'll ask the jury what verdict they find"
I said "I felt the power of death over life
I orphaned his children, I widowed his wife
I beg their forgiveness, I wish I was dead"
I hung my head, I hung my head

Early one morning with time to kill
I see the gallows up on the hill
And out in the distance a trick of the brain
I see a lone rider crossing the plain
He's come to fetch me to see what they done
We'll ride together til Kingdom come
I pray for God's mercy for soon I'll be dead
I hung my head, I hung my head

Samstag, 2. Oktober 2004

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cash

"THE MAN COMES AROUND"


Hurt

I hurt myself today
To see if I still feel
I focus on the pain
The only thing that's real
The needle tears a hold
The old familiar sting
Try to kill it all away
But I remember everything

[Chorus:]
What have I become
My sweetest friend
Everyone I know goes away
In the end
And you could have it all
My empire of dirt
I will let you down
I will make you hurt

I wear this crown of thorns
Upon my liar's chair
Full of broken thoughts
I cannot repair
Beneath the stains of time
The feelings disappear
You are someone else
I am still right here

[Chorus:]
What have I become
My ssweetest friend
Everyone I know goes away
In the end
And you could have it all
My empire of dirt
I will let you down
I will make you hurt

If I could start again
A million miles away
I would keep myself
I would find a way

Gespräch unter Fremden

Samstagnachmittag in der Fußgängerpassage. Am Infostand vor dem WDR sitzen zwei Frauen hinter einem Tisch, die Blicke vor sich gesenkt auf Prospekte, Flyer und Bücher. Eine Frau, Ende 30, steht hinter ihnen, schwarze Haare, Kurzhaarschnitt, ein kluges, freundliches Gesicht. Ich spreche sie an, lächele, kreuze einen Moment die Arme vor meinem Körper, nehme sie dann wieder herunter.
"Das nenne ich allerdings mutig. Sich an einem Samstagnachmittag mit diesem Stand in die Innenstadt zu wagen."
Auch sie lächelt mich an, sieht mir in die Augen.
"Ja, nicht wahr. Wir haben unsere Klage in Düsseldorf gegen den Verfassungsschutz gewonnen."
Ich nehme einen der Flyer in die Hand, sehe mir kurz die Überschriften an, neben dem Flyer liegt die Biografie von Ron Hubbard und der Klassiker der Scientologen, das Buch "Dianetik". Für viele ist es das Einsteigerbuch.
Ich sage ihr, dass ich früher Extremismus-Seminare durchgeführt habe, dass ich das Programm der Scientologen gut kenne. Sie lacht, wir kommen näher ins Gespräch. Ich erzähle ihr, dass ich ein Buch über Blogs geschrieben habe, nein, sie weiß nicht, was Blogs sind, ich bin einen Moment lang nicht sicher, schreibe ihr dann doch die Adressen meiner Internet-Seiten auf, plaudere ein wenig über die letzten Monate, über BlogLand. Dann meine Frage:
"Welche Zielgruppe sprechen Sie denn an? Soweit ich das sehe, Studenten?", und zeige auf das große Plakat an der Seite des Stands.
Sie lächelt nicht mehr.
"Nein, das ist so nicht richtig.", unterbricht sich dann selbst, zögert einen Moment.
"Doch, natürlich. Studenten sind eine Gruppe. Und viele andere auch."
"Ja, ich sehe es. Dahinten auf dem Plakat zum Beispiel, das ist das beliebte Drogenbekämpfungsprogramm. Eine weitere Zielgruppe".
Sie nickt. Wir unterhalten uns jetzt die Schwierigkeiten von Methadonprogrammen, über den Versuch, damit wenigstens die Beschaffungskriminalität zu verhindern, über die starke Abhängigkeit von Methadon, die schlimmer ist als Heroin. Wir sind uns einig, in diesem Punkt.
Dann einzelne Sätze über Meinungsfreiheit.
"Sie wissen ja, wir werden verfolgt".
"Ja. Aus verschiedenen Gründen. Ich weiß. Und das rechtfertigt nicht, sich mit den Opfern des Holocaust zu vergleichen".
Sie schweigt.
Wir unterhalten uns dann noch ein paar Minuten. Beim Abschied lacht sie mich wieder an, wünscht mir viel Glück. Jetzt sitze ich hier an meinem Schreibtisch und denke über sie nach. Irgendwie mochte ich diese Frau. Ich mochte die Art und Weise, sich mit mir zu unterhalten und ich habe nicht ein einziges Mal während des Gespräches daran gedacht, dass sie wahrscheinlich diverse Kommunikationstrainings absolviert hat. Ich mochte ihren klaren Blick, ihre Art, mir auch dann noch in die Augen zu blicken, als deutlich wurde, wie sehr sich unsere Haltungen an einigen Stellen doch unterschieden.

Freitag, 1. Oktober 2004

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Dreistufenkonzept

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spinnenfrau

Achtung, Spinnenalarm!

... im BlogLand.

Zuviel Chatten und bloggen führt zu verstärktem Verlangen nach Sex, Drugs & Rock'n Roll, meinen die Wächter. Im Iran

Don't panic.
Enjoy it!

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Der Spindoktor berichtet heute über die (Blog-) Reaktionen auf das US-amerikanische Fernsehduell Bush - Kerry.

Donnerstag, 30. September 2004

Das ist BlogLand!

Fortlaufende Geschichte zur Geschichte einer Bloggerin und Medien-(Blog-)Land.

Wir wollen Wanderarbeiter werden!

Passend zum heutigen Thema: Der Filmtipp

"Dies Land ist mein Land" (Bound of Glory)
Die Geschichte der Folk-Legende Woodie Guthrie

Die USA in der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre: Der arbeitslose Schildermaler Woody Guthrie (David Carradine) trampt auf einem Güterzug durch das Land, um im sonnigen Kalifornien sein Glück zu versuchen. Doch die Not entwurzelter Landarbeiter und die schlechten Arbeitsbedingungen machen aus ihm einen Revolutionär, der mit Gitarre, Worten und Fäusten für eine gerechtere Zukunft kämpft. Bald machen Guthries Lieder vielen Menschen Mut - was anderen Leuten gar nicht gefällt...


Kommentar auf der Seite von 'Sirius' vom 31.8.04:
"Toller Film, tolle Musik und ein überragender David Carradine. Kurzum, "Dieses Land ist mein Land" ist Kino vom Feinsten. Was will man mehr."

Was bedeutet Hartz für Familien?

Der Weg zur voll flexiblen Familie, oder sollte ich besser sagen: zur flexiblen Wanderarbeiter-Familie.

Bei Einschränkung der entsprechenden Mitspracherechte der Betriebsräte werden die deutschlandweiten Ver- und Umsetzungsmöglichkeiten *erleichtert*.

Was das bedeutet, bleibt an dieser Stelle vor allem der Fantasie von Müttern und Väter überlassen.

Hartz betrifft (fast) jeden!

Während den Montags-Demonstrationen allmählich die Luft ausgeht, hält der Gesamtkomplex Hartz längst Einzug in die Betriebe. Hartz besteht nicht nur aus Hartz IV. Manfred Sohn beschreibt in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift konkret, auf welche Folgen sich Arbeitnehmer einstellen müssen (Manfred Sohn, "Der Frontmann, Demontage des Sozialstaats und Angriff auf den Tarifvertrag").

Durch die zur Zeit laufende Kündigungswelle der bestehenden Tarifverträge wird die Belegschaft vieler Betriebe aufgesplittet in "alt" und "neu". Die "alten" erhalten eine vorübergehende Besitzstandsgarantie, das heißt, aufgrund der Nachwirkungsklausel des Tarifvertrages müssen die alten Vertragskonditionen solange weiter erhalten bleiben, bis Arbeitgeber und Gewerkschaft sich auf einen neuen Vertrag geeinigt haben. Diese Schutzklausel wirkt allerdings automatisch nur für diejenigen, die vor Vertragskündigung Mitglied der vertragsgebenden Gewerkschaft waren, für alle anderen müssen neue Einzelverträge verhandelt werden.

Neue MitarbeiterInnen des Betriebes hingegen werden auf deutlich niedrigerem Niveau eingestellt, was in der Praxis wahrscheinlich dazu führen wird, noch mehr Druck auf die "alten" auszuüben, um eventuell freiwerdende Arbeitsplätze ebenfalls zu anderen Konditionen zu vergeben.

Und auch ver.di hat bereits verlauten lassen, dass neue Tarifverträge wahrscheinlich nur noch zu schlechteren Konditionen abgeschlossen werden, die Schraube dreht sich immer weiter an. Es bleibt abzuwarten, wohin sich der Druck entladen wird, wenn die Folgen der Hartz-Gesetze für jeden Arbeitnehmer deutlich spürbar werden.

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Irgendwann klappt's dann vielleicht nicht mehr, dieses "Trotzdemimmerwiederaufstehen".

Graue Show mit Lippen-Bekenntnis

Gut. Oder nicht gut. Ich gebe zu, dass ich nichts, wirklich überhaupt nichts mehr verstehe.

Nächtliches Surfen auf Seiten, die man eigentlich nie mehr besuchen wollte, führt nicht gerade zur Besserung des momentanen Zustands, weil.

Ich gebe zu, dass es mir einen Moment lang die Luft zum Atmen nahm, dass ich manche der Bilder immer noch nicht verstehe. Verstehen will?

Was sollte diese Show in grau?
Und das war es doch, nicht wahr?

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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