Dienstag, 9. November 2004

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"die im Dunkeln sieht man nicht"

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Ich will die Mauer wieder!

"Für Thierse sei der 9. November 1989 ein bedeutenderes Ereignis der Weltgeschichte als der 11. September."

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grnerose


Schön. schreien

Wie viele Blogs braucht mensch wirklich?

Ein Blog
Sachlich. Sachlich. Langweilig. Sachlich. Auf Dauer? Is irgendwie so ganz ohne Power. Dummer Spruch. Reicht. Noch mehr generation blogger. Und überhaupt. Ich weiß gar nicht, was das Gejammer soll, Golf ist toll. War ein Super-Titel. Wie werden wir garantiert positioniert. Markus Christian Koch, du bist genial.

Ein Blog
Hurra, alles was ich immer schon mal verlinken wollte und mich nie so richtig getraut habe, endlich die neue CI. Corporate Identity. Oder so. Als Verschwörungstheoretikerin

Ein Blog
Toll. Das Manisch-Kreative. Funktioniert wie folgt: Traurig. Verletzt. Wütend. Ihr Arschlöcher, wie konntet Ihr mir das antun - Laßt mich in Ruhe - Geht Euren eigenen Big-Brother-Container bauen - Ich will jetzt eigentlich nur schlafen - Aufwachen - Da war doch was? - Jetzt, Achtung: Wechsel in die manische Phase. Na wartet - Ihr könnt mich mal - Das dümmste Volk, seit es Schokolade gibt - Schreiendes Schreiben. Gefällt mir selbst. Mehr davon? Geht leider nicht. Auf Dauer zu viel Schilddrüsen-Fehlfunktion.


Ein Blog
Will Weisheit. Karnevaleske Choreographie. Die Hühner-Halter fotografieren mir doch vorvorgestern? glatt die Gesundheitstees vom Regal. Wie peinlich. Kein Kaffee. Fragen. Fragen. Fragen. Die Elite der Herzen? Gleich wird mir schlecht. Schlimmer als die Zeugen Jehovas: Leider mußten wir erst vernichten, um dann wieder aufzurichten? Ich sag nur: Sand bitte, ganz viel Sand. An den Strand.


Ein Blog
... düp.düdüp.düdüdüdüdüdüdüp.düdüp ... Erdbeeren. Erdbeeren. Erdbeeren

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test

Montag, 8. November 2004

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Billigparfüm-Allergie. Schön

"Worse Than 2000: Tuesday's Electoral Disaster"

By William Rivers Pitt
t r u t h o u t | Report
Monday 08 November 2004

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Holland in Not

"Im Krieg der Ideen"

Zwei Texte des ermordeten niederländischen Kolumnisten und Regisseurs Theo van Gogh

"Fräulein Elatik, haben Sie schon mal etwas mitbekommen davon, daß der Sozialismus, und damit auch die Sozialdemokratie, aus der Aufklärung hervorgegangen sind, so etwa vor 200 Jahren, als man jedermann das Recht einräumte ungläubig zu sein, das heißt, nicht zu knien vor Gott, Jahwe, Allah - oder wer auch sonst dem menschlichen Aberglauben entsprungen ist? Und daß damit auch das Recht des Ungläubigen, sich über den Glauben lustig zu machen, ein Recht für alle Menschen geworden ist?"

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So was mag ich doch gerne sehen an einem Montagmorgen
... :-)

Ryke Hamer ist da Oder: Sich in vertrauensvolle Hände begeben

Bloggen ist für alle da. Schön. Leider treffen wir jedoch auch auf Leute, in deren Händen man selber dieses Kommunikationsmittel nicht so gerne sieht. Ryke Hamer gehört für mich zu diesen Menschen, er hat ein neues Blog, ich verzichte an dieser Stelle auf die Verlinkung.

Ehe nun Diskussionen über das ideengeschichtliche Fundament der Behandlungsmethoden folgen, hier erst einmal das Zitat eines seiner Berufskollegen:

"Ryke Hamer war einmal ein guter Mediziner. Dann starb jemand aus seiner Familie, dessen Tod er nicht überwunden hat. Ryke Hamer ist meiner Ansicht nach schlichtweg verrückt geworden."

Sonntag, 7. November 2004

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9.november

"Was denn. Die einen werden es gar nicht merken. Andere werden sich aufregen. Am besten aber sind doch die, die ganz laut '9. November' schreien. Solln sie doch. Könnte uns was besseres passieren?"

Zum Kotzen!

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Ich wollte doch nieee mehr solche Sachen lesen.

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Ah ja

FREEWAYBLOGGER

Klicken und gucken!
Und weil das Weblog dort so nett is, kriegt des hier noch einen eigenen Link.

Samstag, 6. November 2004

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Schade eigentlich, dass auch der wiederholte Versuch des Pingens bei blogg.de heute nicht klappt. - Oh - Jetzt doch?

Schade ist auch, dass meine mails von eigens dafür eingerichteten web-accounts an fremde gmail-accounts irgendwie nicht ankommen.

Die Zukunft des politischen Kandidaten-Casting?

Die Frage, ob es einem anderen Kandidaten der Demokraten gelugen wäre, Bush zu schlagen, beschäftigt seit letzten Donnerstag die Kommentatoren. Heute ein Beispiel aus der Sueddeutschen: "Der linke Flügel argumentiert, dass ein eindeutig linker Kandidat wie Ex-Gouverneur Howard Dean mit seiner von Anfang an entschiedenen Gegnerschaft zum Krieg im Irak Bush sehr viel eher und effektiver in die Enge hätte drängen können".

Bei derartiger Reflektion wird man jedoch nicht umhin kommen, auch die eigene Position zu hinterfragen. Welche Rolle spielen Medien in Wahlkämpfen? In Deutschland im Angesicht des derzeitigen Wahlerfolgs von rechtaußen und rechtsdraußen stehenden Parteien sicherlich eine heikle Frage, kommt doch Kritik verstärkt von dieser Seite, wie ein kurzer Blick in das derzeit wichtigste Organ der Rechtsextremen, Nation & Europa. Deutsche Montashefte, zeigt:

"Zwischen den bundesdeutschen Blockparteien und dem Orkus stehen nur noch die Medien. Ohne ihr Zeitungs-, TV- und Rundfunkmonopol wären Rote und Schwarze, Grüne und Gelbe schon längst bei den "Sonstigen" weggetaucht. Am Wahlabend des 19. September wurde der Fernsehnation ein unvergeßliches Schauspiel geboten: Als die Spitzenkandidaten von DVU und NPD vor die Kameras traten, flüchteten die Anführer der Verlierer-Parteien wie Hasen vor der Trommel. Zuvor hatten sie noch vollmundig angekündigt, die Rechten "demaskieren" und in ihrer "intellektuellen Erbärmlichkeit" bloßstellen zu wollen. Pustekuchen. Auch die Regime-Journaille blamierte sich unsterblich."

Leider wird diese Kritik der Rechtsextremen jedoch auf Seiten der klassischen Medien dazu benutzt, neue Publikationsformen des Internet zu kritisieren, und der Anspruch der Blogger, sich ihren Anteil am Content-Kuchen zu sichern, als Versuch angeprangert, von rechts die Medienlandschaft aufmischen zu wollen. Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens die Frage, wieviele der Blogger im Medienbusiness tätig sind. Wer aufmerksam liest, wird genügend spitzfindige Bemerkungen über rechtes Bloggen, im doppelten Sinne des Wortes, in Artikeln oder Foren-Beiträgen lesen können. Die Autorin dieses Beitrags hat selber genügend Erfahrungen aus dieser Richtung sammeln dürfen.

Untersucht man die Rolle der Medien bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl, so ist eine der wichtigen Quellen die Kampagne des Demokraten Howard Dean. Der sich als Rebell und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit präsentierende Kandidat mit professioneller Blog-Kampagne erhielt von seinen Sympathisanten per Internet erstaunliche hohe finanzielle Unterstützung. Rund die Hälfte der 40 Millionen Dollar, welche die Dean-Kampagne nach eigenen Angaben eingenommen hat, soll durch Online-Spenden erzielt worden sein. "Ein Novum ist dabei auch, dass sich nach Zahlen des Center for Responsive Politics mehr als die Hälfte aus Kleinspenden von 200 Dollar oder weniger zusammensetzt." (netzkritik.de).

So erfolgreich diese Blog-Kampagne jedoch gewesen sein mag, so kritisch wurde der mit Hilfe des Internet erzielte Erfolg von Howard Dean in den großen Medien beargwöhnt, vermeintliche Ausrutscher seiner Auftritte genüßlich in Szene gesetzt. So bot ein angeblicher Wutanfall Deans den (willkommenen?) Anlass, ihn als zu emotional reagierenden Kandidaten zu präsentieren, bei dem man nicht sicher sein könne, ob er nicht im Notfall den Finger zu schnell auf den Atombomben-Knopf lege. Dass der angebliche Wutanfall von Dean lediglich die Tonaufnahme eines Handmikrofons war, mußte erst im eigens für den Wahlkampf eingerichteten Truth-Center von Dean dokumentiert werden, daraufhin sickerte die Erklärung des Vorfalls schließlich in die Berichterstattung von Big Media durch.
("The version of reality, that we didn't saw on TV")

Die Dean-Kampagne setzte darauf, dass Zielgruppen mit Hilfe des Internets aktiviert werden konnten, die aus diversen Gründen nur schwer zu erreichen sind, es sei denn, man kauft die örtlichen Blumengeschäfte leer und klingelt mit der roten Rose in der Hand an der Haustür von Frau Wählerin. In vielen Blog-Beiträgen der Dean-Kampagne kamen Frauen mit Kindern und Alleinerziehende zu Wort, die das Netzwerk der Internet-Kampagne mit eigenen Blogs unterstützten, viele Senioren veröffentlichten ihre Meinung oder luden Fotos ins Netz, teilweise wurden mehr als 700 Kommentare zu einzelnen Beiträgen geschrieben, und nicht jeder Beitrag war der eines professionellen Team-Mitglieds oder Trolls. Regelmässig wurden mit Hilfe der Internet-Plattform "meetup" Treffen eingerichtet, bei denen Dean-Anhänger ihre Erfahrungen austauschen konnten.

Genau darin lag und liegt eine der großen Chancen des Internets und seiner Instrumente wie Blogs und sozialer Software: Politische Partizipation mit Hilfe des Laptops, zum Beispiel vom heimischen Küchentisch oder Arbeitszimmer aus. Der nächste Kandidat, oder im Falle Amerikas, die nächste politische Kandidatin wird dann vielleicht durch einen Medienmix unterstützt, in dem neue Formen von Interaktion zu einem Mehr an politischer Auseinandersetzung führen und die heute üblich gewordenen Verkündungsrunden in Talkshows oder Kurzauftritte zwecks medialer Kopfpräsentation in Spielfilmen ablösen werden. Wie auch immer die Argumente in der Diskussion um notwendige Gatekeeper, Informationsselektion und Sicherheit in den Zeiten des internationalen Terrorismus sein mögen: Die Chancen, die uns das Internet zur unmittelbaren Meinungsäußerung, Interessenartikulation und Vernetzung mit anderen bietet, sollten wir Wähler und Wählerinnen uns in Zukunft nicht mehr entgehen lassen, selbst wenn dieses nicht immer auf ungeteilten Zuspruch stossen wird. BlogLand ist schließlich nicht der Big-Brother-Container. Oder?

Fehler

Es muß natürlich heißen:

Wer singt,

ich bin
... von Kopf bis Fuß auf Hühner eingestellt
... ja das ist meine Welt
... und sonst gar nichts?

P.S. Ich kann nicht singen.

Heitere (Be)rufe

... von Kopf bis Fuß auf Hühner eingestellt

... ja das ist meine Welt

... und sonst gar nichts

Freitag, 5. November 2004

Zum Tod des niederländischen Filmemachers van Gogh

die presse.com: "Wir haben Dschihad in den Niederlanden. Ich hoffe, dass das jetzt jeder erkennt." Der liberale Fraktionsvorsitzende Jozias van Aartsen sprach aus, was viele Niederländer nach dem grausamen Mord an dem Filmemacher Theo van Gogh bereits dachten.

... Der Islam-Wissenschaftler Hans Jansen weist ferner auf den Umstand hin, dass der Mord an van Gogh im Fastenmonat Ramadan geschah. "Um einen Mord im Fastenmonat Ramadan begehen zu können, muss ein hoher islamischer Geistlicher die Tat in Form einer Fatwa (religiöses Gutachten, Anm.) gebilligt haben. Nur dann kann sich der Mörder auf den Koran berufen und hat nicht gesündigt", sagt Jansen.

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Van-Gogh-Film „06-05“ läuft zuerst im Internet

"Das letzte Werk des am Dienstag in Amsterdam ermordeten Filmemachers Theo van Gogh, das sich mit dem 2002 ermordeten Politiker Pim Fortuyn beschäftigt, wird zuerst im Internet gezeigt. Der gerade fertig gestellte Film mit dem Arbeitstitel „06-05“, der im Februar 2005 in die Kinos kommen soll, läuft im Netz bereits am 12. Dezember – allerdings nach derzeitigem Stand nur für die Kunden des Internet-Providers Tiscali. „06-05“ wäre damit der erste holländische Film überhaupt, dessen Premiere im Internet liefe. weiter

Die Seite zum Film
http://www.0605defilm.nl/

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The Prize
Cartoon by Mark Fiore

Fuchs- und Hühnergeschichten

Nachdem man wieder einmal weder Worte noch Bilder scheute, das Zuckerbrot- und Peitsche-Prinzip anzuwenden und mir meine eigene Wohnung als Big-Brother-Container de luxe vorstellte, hier der dezente Hinweis darauf, dass BlogLand noch viel Platz für weitere Spiele dieser Art bietet.

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Der Widerstand bei außerordentlicher Kündigung von Tarifverträgen wächst, wie der Streik von MitarbeiterInnen der Universitätskliniken Köln beweist. Ein Netzwerk von Betriebsräten aus dem Bereich Gesundheitsorge in Nordrhein-Westfalen plant nun, im Dezember eine Tagung zum Thema Alternativen zur Tarifvertragskündigung anzubieten. Für die Arbeitgeber-Seite wurde bereits ein Referent gefunden, nach Verhandlungen konnte auch die Gewerkschaft ver.di für dieses Projekt gewonnen werden.

Weitere Informationen folgen.

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via dokumentationsarchiv:

Im Vorfeld des am kommenden Wochenende in Gotha geplanten Antifaschistischen Ratschlags haben Neonazis im Internet eine Hetzkampagne gegen Antifaschisten, Gewerkschafter und Politiker entfacht.

»Rückt dem antideutschen Mob auf die Pelle«, heißt es auf einer von Rechtsextremisten betriebenen Internetseite ...

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Was ich wirklich mag, sind Blogs, auf die man wegen Einhaltung der Blogiquette verweist, wenn man deren Quellen benutzt und die dann einen Beitrag bringen, der so Sch ... ist, dass man bei Kenntnis dieses Werkes nie auf die Idee gekommen wäre, den Mist zu verlinken.

Korrektur: Genervt hat mich nicht die Satire, sondern die darin enthaltene Beleidigung. Da ist die Niveaubremse angezogen worden und das hat genauso wenig Stil wie Bilder von stolpernden Leuten, welche dann herhalten müssen für tiefsinnige Interpretationen.

Dominionalimus, eine (un)christliche Sekte auf dem Weg zur Macht

GASTBEITRAG

Nach dem Wahlsieg von George W. Bush wird sich die Aufmerksamkeit in Zukunft verstärkt auf die evangelikalen Strömungen innerhalb der Republikanischen Partei richten, da deren Vertreter in den think tanks der Partei entscheidenden Einfluss ausüben, wie beispielsweise auf "Theocracy Watch" für jeden Interessierten nachzulesen ist (Hinweis hier gefunden).

Innerhalb der evangelikalen Bewegung existiert eine Sondergemeinschaft, die quer durch deren Konfessionen geht und auch Teile des ultrakonservativen Katholizismus erfasst hat. Sie trägt den ungewöhnlichen Namen „Dominionalism“. Einigkeit besteht bei den Dominionalisten darüber, dass der Feind in Humanismus, Liberalität und allen nichtchristlichen Religionen zu sehen ist, die in Konkurrenz zum Christentum dominionialistischer Prägung stehen. Selbstverständlich gehören dazu auch alle christlichen Konfessionen, die die Sonderlehren des Dominionalismus ablehnen.

Dominionalism stammt vom englischen Wort dominion (Herrschaft) und bedeutet sinngemäß Herrschaftslehre. Mit Herrschaft ist gemeint die Herrschaft Christi bzw. des Christentums über die gesamte Welt, eine Herrschaft, die wahrgenommen wird von solchen, die das rechte Verständnis der christlichen Lehre haben und von Gott zu diesem Amt ausersehen sind. Diese Form der Regentschaft wird als Theokratie bezeichnet.

Vertiefte Informationen über den politischen Einfluß der Dominionalisten finden sich in einem Artikel von Sara Diamond im ZMagazine.

Eine kurze Zusammenfassung des Programms bietet George Grant, Geschäftsführer der Coral Ridge Ministries. In seinem Buch The Changing of the Guard, Biblical Principles for Political Action (Wachwechsel, Biblische Prinzipien für politisches Handeln) schrieb er:

„Christen haben die Verpflichtung, das Mandat, den Auftrag, eine heilige Verantwortung, den Anspruch zu erheben, dass das Land Christus gehört. Dass sie die Macht (dominion) über die zivilen Gesellschaftsstrukturen haben sowie über alle anderen Aspekte des Lebens und der Gottesfurcht.

Was wir wollen, ist die Herrschaft. Nicht nur das Rederecht.
Was wir wollen, ist die Herrschaft. Nicht nur Einfluss.
Was wir wollen, ist die Herrschaft. Nicht nur gleiche Redezeit.
Was wir wollen, ist die Herrschaft.

Die Eroberung der Welt. Das ist es, was Christus uns aufgetragen hat. Mit der Macht des Evangeliums müssen wir die Welt gewinnen. Mit nichts weniger müssen wir uns zufrieden geben… Deshalb ist das Hauptziel christlicher Politik die Eroberung des Landes, der Menschen, der Familien, Institutionen, Bürokratien und Regierungen zur Errichtung des Königreichs Christi.“
(Seite 50 f)

Solche extremen Ansichten finden sich in allen großen Religionen und es sind immer die gleichen Argumente, die dagegen eingewendet werden: Dass ein solcher Extremismus nicht nur kein Fundament in seiner Religion habe, sondern ihr sogar diametral entgegengesetzt sei. Der historische Jesus macht es den Kritikern sehr einfach, indem er ihnen das Zitat „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ hinterlassen hat. Er selbst begründete weder eine Aufstandsbewegung gegen die römische Okkupation noch diente er sich dem Kaiser Augustus an. Dieser Platz zwischen den Stühlen kostete ihm das Leben.

Mit der Berufung auf einen solchen Religionsführer lassen sich zwar Machtusurpationen jeglicher Art kaum rechtfertigen, doch belehrt uns die Religionsgeschichte leider eines Besseren. Die think tanks der Republikanischen Partei werden sich dieses unmissverständliche Freund-Feind-Schema der Dominionalisten hoffentlich nicht zu eigen machen, denn religiös begründete Totalitarismen sind auf Dauer nicht durchsetzungsfähig, wie der Niedergang des Klerikalfaschismus in Spanien und Portugal bewiesen hat.

Gastbeitrag
Robert Berghausen

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Ohne Kommentar

"The Road Ahead"

Marc Ash - Executive director/truthout

"For those who believe that education holds the key to social progress, this has been a disillusioning week. Nonetheless, the results of yesterday's balloting lead to the unavoidable conclusion that education, or the lack of it, has reached a crisis of life and death proportions intwenty-first century America. We continue with heavy hearts but clear eyes and strong shoulders."

Donnerstag, 4. November 2004

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truthout/Howard Dean:
"Politics is too important to be left to professional politicians."

"Stand and Fight"

The nation:

The fight is over.
Let the fight begin.

The Democratic Party is not the only vehicle for change. Historically, that party's finest moments have come when it was pushed into action from outside by popular movements ...

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Geh' ich dann doch nachher mal raus. Weil. Ein wunder.barer Tag. Nur nicht gleich von Anfang an. Statt Kaffee zum Aufwachen lieber hochpotenzierte Homöopathie genommen. Danach ins Internet gegangen und plötzlich das dringende Bedürfnis gehabt, jetzt sofort etwas tun zu müssen. Gut. Das Badezimmer könnte wieder mal geputzt werden. Jetzt habe ich ein schönes, sauberes Waschbecken. Nur war es nicht unbedingt das, was ich eigentlich wollte. Kommt aber noch. Hoffentlich. Ja. Und dann erzählt einem der beste Freund am Telefon so was Nettes, dass mir fast der Hörer aus der Hand fällt. "Was, du? Aber du wolltest doch nicht mehr ... Wünsch dir alles Gute!".

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Freuen wir uns also auf die von Mr. Bush angemahnten Konsensrunden und fragen uns ganz leise, ob das angeblich immer besser informierte menschliche Wesen der westlichen Hemisphäre sich nicht doch lieber nach monokausalen Erklärungen, Einwort-Sätzen, Piktogrammen und noch mehr Power-Point-Präsentationen sehnt.

Ich persönlich sehne mich gerade danach, dass meine Schilddrüse wieder normal reagiert. Schon mal versucht, mit diesem überaus wichtigen Organ wie folgt zu reden:
Liebe Schilddrüse! Du hast ja wirklich allen Grund dazu, einfach auf Fehlfunktion umzustellen und alle Register eines komplett durcheinandergewirbelten Hormonhaushalts zu ziehen. Ich verspreche dir jetzt, dass die Kooperation mit weiteren Organen wie Herz und Hirn in Zukunft zu einem gerechteren burden sharing führen wird. Wenn das schon im Rahmen der NATO so toll klappt, wirst du doch nicht zimperlich sein wollen. Oder?

Bis bald
A/M/E

Mittwoch, 3. November 2004

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Nu ist gut. Schön lieb sein. Sonst kauf ich Jacobs Krönung und will Kaffee-Gedichte.

Bush hat gewonnen. Zum Glück

Ist das schön, wenn man endlich die Sau rauslassen kann. KulturZeit auf 3sat bringt einen Beitrag über die USA und den Holocaust - natürlich, da haben US-amerikanische Konzerne verdient, außerdem war Henry Ford ein Antisemit - und würzt das filmische Werk mit einem Kameraschwenk auf die HOLLYWOOD-Buchstaben und dem markigen Satz, dass man dort Antisemit sein mußte, um nicht als Kommunist diffamiert zu werden. Genau. Wir haben es immer schon gewußt. Alles amerikanische Antisemiten.

Dienstag, 2. November 2004

"Islamkritischer Filmemacher van Gogh erschossen"

Spiegel online: "Seit Wochen stand der niederländische Regisseur Theo van Gogh unter Polizeischutz, weil er nach einem islamkritischen Film Morddrohungen erhalten hatte. Heute wurde der Filmemacher in Amsterdam auf offener Straße erschossen.

... Zuletzt arbeitete er an einem Kurzfilm ("Submission") über den Koran und Frauenmisshandlungen in islamischen Ländern. Nachdem der Film im holländischen Fernsehen ausgestrahlt worden war, bekam Van Gogh wiederholt Morddrohungen von erbosten Islamisten, die sich vor allem über die freizügigen Darstellungen in dem Film ereiferten. In "Submission", der die Geschichte einer von ihrem muslimischen Ehemann misshandelten Frau erzählt, zeigt sich das Opfer in einem durchsichtigen Kleid. Auf ihre nackten Brüste hat sie aus Protest einige Koran-Passagen gemalt." weiter

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truthout - election blog
William Rivers Pitt

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waffeorange1


Wie hieß doch noch gleich der Guru, dem es gelang, Dutzende von Gläubigen davon zu überzeugen, dass sie jetzt nur noch diese niedlichen kleinen Pillen nehmen müssen, dann ein Raumschiff kommt und sie dorthin bringt, wo - nein nicht die 72 Jungfrauen warten, andere Baustelle - sondern all die kleinen süßen Engel sind, die dem Neuankömmling jeden, aber auch wirklich jeden Wunsch von den Lippen ablesen? Da Pillen leider aus sind, haben wir heute noch Pistolen im Angebot, Mr. Evangelikal-Geläutert.

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und empfängt und empfängt und empfängt
und sendet und sendet und sendet und
boah, des is wirklich ein hochleistungsrechner

so. jetz is schreibverbot
und noch mehr wein is nich

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Nö. Das ist jetzt blöd. Schaffts halt eigene Kommentar-Kreationen, nich immer nur die O-Töne aussem Turm-Zimmer senden!!! Ich leg denn mal die Audio-Datei parat. Lauter lebendes Live-Blogging. Oder so.

Was ich ja immer noch nich verstehe: Wieviele Nester sind da eigentlich? Irgendwie find ich das im Angesicht von zwei/drei? Gläsern Rotwein gerade wieder urkomisch. Wer fliegt jetzt über welches Kuckucksnest? Sag doch bitte mal was. Ich fall sonst noch aus Versehen nich ins Nest vom Kuckuck, sondern in das vonner Krähe. Aua.

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Bush oder Kerry?
Das hier mußte jetzt noch rein.

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Jaaaaaaaa, bin sofort dabei ....
Und morgen dann wieder ganz moderat.

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