Montag, 1. November 2004

"Instead we live in Partisan World"

the nation: "In the most unexpected and bizarre October surprise of my lifetime, Osama bin Laden interjected himself into the last days of the presidential campaign by editorializing against Bush. He accused the Bush family of nepotism, cronyism, and corruption. He criticized the Patriot Act by name, saying its purpose is to suppress freedom. And he said he found it easy to provoke and bait this administration. As Bill Maher courageously joked Friday night, "He's stolen Michael Moore's and my act." ...

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Warum ich so gerne RSS-Feeds gucke

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In meiner Nähe. Schön.

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Bloggen in orange:
Cookie-Küche mit Stichwort für die Datenbank

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Auch so kann ein Blog heißen:
No Blood for Sauerkraut!

Professionelles Bloggen

Ich habe heute abend durch Zufall wieder die Texte eines Bloggers gefunden, der auf einen meiner Beiträge im alten Blog anoteron verwiesen hatte, ohne dabei in unsachliche und zynische Häme zu verfallen. Ich erinnere mich daran, weil es ein Thema war, dass mir aufgrund eigener Erfahrung besonders wichtig war, ich schrieb über die Situation von alleinerziehenden Studentinnen und machte den Vorschlag, ihnen während des Studiums ein Stipendium zu gewähren.

Das Blog anoteron existierte seit Oktober 2002, brachte anfangs viele Links und Abstracts zum Thema Naher Osten, wurde dann einem Relaunch unterzogen und schließlich von mir im Sommer 2004 gelöscht, nachdem persönliche und virtuelle Angriffe auf anoteron und das von Markus Christian Koch und mir geführte Blog zum gleichlautenden Buch "Generation Blogger" überhand nahmen.

In den Wochen nach der Schließung von anoteron habe ich dieses Blog und Elektra Log zunächst anonym geführt, im Laufe der Zeit jedoch Stück für Stück die Anonymität preisgegeben. Ich bedauere es heute, dem Druck nicht standgehalten zu haben und anoteron sowie generation blogger mit seinem guten Ranking, traffic und Suchmaschinenmarketing aufgegeben zu haben.

Diese Haltung muß ich im Nachhinein als unprofessionell bezeichnen. Nicht leugnen kann und will ich allerdings, dass ich als Bloggerin und Buchautorin während des letzten Jahres Erfahrungen machte, die mich enttäuscht und teilweise zutiefst verletzt haben. Das wird jedoch meine Haltung zum Thema Bloggen und der damit verbundenen Verantwortung als Gatekeeper nicht ändern, im Gegenteil mich in Zukunft wieder darin bestärken, mit vielen anderen gemeinsam Blogs als einen entscheidenden Teil im Medienmarkt der Zukunft zu positionieren.


Köln, 01.11.04
Astrid Haarland

Sonntag, 31. Oktober 2004

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Die Mädchen klingeln. Fünf Hexen im Haus. Happy Halloween. Helens Freundin beklagt sich bei mir.
"Einer hat gesagt, er gibt nichts, das verstösst gegen seine christlichen Vorstellungen. Aber Halloween kommt aus Europa. Und nicht aus Amerika. Das dürfen wir doch feiern".

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Ja. Ja. Schon gut. Ich schreie nicht aus Lust und Laune. Verdammt.

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Momentanes, intensives Erleben bitte nie ohne die Werkzeuge Skepsis oder Ideologiekritik? Kleiner Scherz. Selbstverständlich trenne man zwischen Individuum und Kollektiv. Wer will schon auf Dauer Brot und Spiele. Nicht wahr, Herr Berlusconi?

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trauben

Samstag, 30. Oktober 2004

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Hauptsache Film

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Man kann fliegen, ohne vorher gefallen zu sein. Vielleicht nur nicht ganz so hoch.

Danke. Die Realität ist gerade woanders

Schrieb Frau Bloggerin doch tatsächlich ein paar wenige Zeilen, ohne die Gründer des Wahnsinns genügend zu würdigen. Soll ich's wirklich sagen? Darf ich's wagen? Frau Bloggerin kannte die Brüder nicht, hatte auch gar keine Zeit, sich darum zu kümmern, weil sie nämlich ganz unfreiwillig in den Big-Brother-Container mußte und einen nicht unerheblichen Teil ihrer Gehirnzellen zum Produzieren von Autopoiesis des eigenen Systems verbrauchte, um nicht dem temporärem Wahnsinn zu verfallen. Doch BlogLand hält für jeden kurzfristig Ent-Rückten eine Entschädigung parat. Und sei es nur der süße Genuß lebenspraktischer Weisheiten wie diese hier: "Schlafe niemals mit jemandem, der noch verrückter ist als du!". Blog-Quelle leider vergessen.

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Wunderbar. Ich bin hier doch richtig.

Nicht Gesagtes im virtuellen Raum

"ich hasse es. ich hasse es, von jemandem jetzt. hier. heute außer kontrolle gebracht zu werden. weil. ich hasse es. und ich liebe es. dennoch"

"du sollst was erotisches erzählen"

"wir sprechen nicht diesselbe sprache, sonst wüßtest du, was los ist. meine sprache braucht klangraum. wenn der klang dieser worte bei dir nicht ankommt, dann leben wir wohl doch in zwei verschiedenen universen."

Freitag, 29. Oktober 2004

Nachricht aus dem Hexenkessel

Online gestrichen. Offline-Abrechnung mit Exbekannten aus den Neunzigern. Will mir doch tatsächlich sagen, dass orange in Wirklichkeit braun ist. Ist das dein Ernst?

18.50 Uhr: Und welches Keywort-Spiel mit Satire-Beilage kommt da jetzt per RSS-Feed? Ich verstehe leider nichts. Munch, Neuoffenb., Engel usw. in dutzendfacher Wiederholung zwecks Ranking. Heute allerdings lehne ich mich nicht weiter aus dem Fenster. Sektenkritik an Neuoffenb. wird laut R. gerne von Informationsseiten der Scientologen geliefert. Das adelt weder die einen. Noch die anderen.

Verdammtes Spiel und dringender Grund für einen E-Mail-Account. Das ist ein Irrenhaus.

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Tageslosung:
Planlos verplappern im ICQ

Donnerstag, 28. Oktober 2004

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Rot. Rosen.Rot

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lubbocktown1

"Lubbock Town"

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lubbocktown2

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Die Zeit des Biedermeier

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Mondphase. Sie wissen es, dazu dieses Rot, Merlot, Wein mit Dicht- und Denkhemmung. Zur Abwechslung daher heute das d, d wie denker. d wie dichter. d wie droll oder dauernd im wunderland, leider ohne d. an. dauerndes dabei. sein. wie dumm von mir

Mittwoch, 27. Oktober 2004

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Mehr als jemals zuvor in dieser realen Welt.

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VIRTUELL. VIRTUELL. Virtuell?

Die Generation der Medienhuren

Nun also ist es mainstream.artig. Ausgesprochen artig. Habe ich nicht vor wenigen Monaten noch statt des Wortes Rückkanal das Wort Medienhure vernommen? Nein, das waren keine getrollten Mixturen, keine Provokationen. Zu diesem Zeitpunkt war die Lufthoheit eben noch nicht vergeben, doch nun sind sie heimgekehrt, nach Hause in die Höhle von Mutter Media.

Verstehen wir das alles miss? Das Spiel kennengelernte Freudianer reiben sich auf, lassen sich zu ekstatischen Essays über das Wort Spiegel hinreißen, nicht ohne die üblichen narzisstischen Deutungen zu miß/gebrauchen. Manchmal jedoch ist der Ursprung des Mythos nicht das Abbild, sondern die schlichte Wirklichkeit.

Dienstag, 26. Oktober 2004

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engel


"düp düdüp düdüdüdüdüp düdüp ..."

Wollen Rotwein?

Nicht schon wieder. Bääääh. Lieber das hier:
Viiiiiel besser!
Gesehen in dieser Wundertüte.

UND:

HEUTE BLOG-BRANDING IN BERLIN

Montag, 25. Oktober 2004

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EmotionspegelindieHöheTreiber

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flowers1

Mein achtsames Auge,

nicht, dass ich nicht ab und zu noch den Wunsch verspüre, dir einfach die Pest an den Hals zu hexen - zwei Tage nach Vollmond.

Hexenhexen

... hat Spass gemacht. Leider dumm gelaufen. Spielregeln nicht beachtet. Doof. Denn "wer sich nicht daran hält, der muss halt als Strafe wochenlang im Big-Brother-Knast brummen." Jetzt hexen Hexen ...

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Sanfte Bodenlandung

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Wien liegt ja fast um die Ecke. Schön!

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rosen

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Das Wahre, Schöne, Gute? Verzeihung, darf ich Ihre Veranstaltung stören/stürmen?

Was ich schon immer mal sagen wollte: Heiko, du bist ein Arschloch! Siehe Script fürs Kampf-Spammen auf MT

Partisanen-Übung. Für alle Fälle

"Was ist das?"
"Sprengstoff. Mit vollautomatischem Fernzünder zum Freischießen bei klaustrophobisch-militanter Dschungelcamp-Übung."

Und zum Schreien geht sie nicht in den Keller.

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"Sim-City"

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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