Mittwoch, 11. Juli 2007

Tabubruch?

Wallraff: Der Hintergrund ist die Debatte um den Neubau einer Moschee hier in Köln Ehrenfeld, dem Stadtteil, in dem ich seit den sechziger Jahren lebe. Im Gegensatz zu anderen bin ich nicht gegen den Bau der Moschee, zumal ja an der gleichen Stelle schon lange eine recht schäbige Moschee existiert, über die sich bis vor kurzem kein Mensch aufgeregt hat. Meiner Meinung nach haben sie das Recht, dort zu bauen, immerhin hat die Gemeinde zum Beispiel in der Frage der Minaretthöhe durchaus Entgegenkommen gezeigt. Vor einer gemeinsamen Diskussion im Deutschlandfunk über den Kölner Moscheebau hat Bekir Alboga, der Kulturbeauftragte vom Trägerverein der Moschee, Ditib, bei mir angefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Mitglied im Beirat des Moscheevereins zu werden. Ich bin nicht grundsätzlich abgeneigt. Aber wenn, dann will ich nicht nur als Galionsfigur und Abnicker sitzen, sondern auch etwas im Dialog mit dem Islam bewegen.

SPIEGEL ONLINE: Sind die "Satanischen Verse" nicht ein zu großer Tabubruch?

Siehe auch: DITIB beim Wort genommen

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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