Dienstag, 13. September 2005

Hoffentlich Allianz versichert?

via nachdenkseiten.de:
"Es bedeute nur noch „Papierarbeit“, wenn der Konzern seinen Sitz verlegen wollte. Wenn man etwa mit den deutschen Steuerregelungen nicht mehr zufrieden sei, zöge man einfach in ein Land, „in dem man besser behandelt wird“. Durch Umwandlung etwa in eine englische AG könne man die deutsche Mitbestimmung los werden. Der Staat könne „bei Reformunfähigkeit unter Druck gesetzt werden“ und gezwungen werden, das zu tun, was die „Unternehmen von ihm verlangen“. Denn bei einer Sitzverlagerung fielen wichtige Steuerzahler weg. Es sei für ein Land, das Gesellschaftssitze verliere und keine neuen hinzugewönne, ein „Weg in den Niedergang“. „Deshalb ist diese Art von Wettbewerb, der nun von der Allianz genutzt wird, durchaus positiv zu sehen“, meint Professor Adams."

Nachtrag: Die Allianz rechnet im Jahr 2005 mit einem Nachsteuergewinn von mehr als vier Milliarden.

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