Dienstag, 11. Januar 2005

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via Weblog Volker Radke
Playing with fire: German metal

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kommunikationsguerilla: Straße versus Netz? Kunst und Politik?

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Wer braucht denn so was? Ich jedenfalls nicht. Niemals. Nie! Für alle, deren Gefühlshaushalt in ebenso geregelten Bahnen läuft, gibt es diesen Artikel über das Video-Spiel Farklempt: "Need a little help managing your feelings? Ready to open up to others? Maybe you should go play a video game."

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Erstens. Ein Blog ist nicht nur ein Content Management System, mit dem Webseiten gefüllt werden. Zweitens. Dass Mitglieder von christlich konservativen Kirchen Sekten "im allgemeinen" sexbesessen, im besonderen schwul sind, ist eine wohlplazierte Provokation. Drittens. Ist diese wohlplazierte Provokation nichts anderes als die Provokation von Hasspredigern, die Tsunami-Opfer verhöhnen. Viertens. Ist diese Gleichsetzung eine Unverschämtheit. Oder eine Provokation. Fünftens. Sollten Hass und Aggression nicht verwechselt werden. Sechstens. Führt die Unterdrückung von Aggression zu substituierter Triebabfuhr wie Bloggen oder Pädophilie. Siebtens. Sind monokausale Erklärungsansätze so wertvoll wie Weihnachtskalender für Hunde.

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golem.de: Electronic Frontier Foundation verteidigt Blogger gegen Apple

Montag, 10. Januar 2005

"Der Tod der Königin"

"Wir haben alles getan, um Anja zu retten. Aber es gibt hoffnungslose Fälle. Vielleicht haben wir ihr ein paar Jahre geschenkt"

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devilinmysoul


Obrazky Bodypainting

Ich weiß was :-)

Link Werbung! Jetzt fehlt dort nur noch Video. Hinweis auf GPS, 9. Januar. Super! Ich verstehe es.

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"laut, kontrovers und Lippenbekenntnisse auskotzend"

Sonntag, 9. Januar 2005

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Obrazky Bodypaint

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dragonworld









"Doch ich schrieb für jene Zeit
kein Tagebuch,
und du sagst, was du
heute tust, ist schlimmer."

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Dem Zeitgeist sein Schwarm:
Frank Schätzing

Soviel Charme mit laszivem Blick und Steppenwolf-Ausstrahlung in Cowboystiefeln. Doch. Wir haben alle geschwärmt, wenn dieser Mann zum Meeting kam. Sein Markenzeichen waren kurze und Knackige Werbetexte. Später demonstrierte er dann erfolgreich, dass der Übergang zwischen guter Werbung und wohlgefälliger Literatur fließend ist. Genauso fließend wie der Übergang zwischen Journalismus und Blogs. Zum Beispiel dann, wenn das Branding - die Markenpositionierung - des Blogs mit Hilfe eines Brainpools von professionellen Geschichtenschreibern inszeniert wird. Warum auch nicht. Wir alle wollen doch den schönen Schein und nicht die Geschichte hinter den Spiegeln.

Samstag, 8. Januar 2005

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Bittersüß: Starsailor, Love is here. Keine persönlichen Zuschreibungen, bitte. Es ist einfach nur wunderschöne Musik.

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jade

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Am nächsten Freitag wieder ein Beitrag zu "Technik, Sex und die wirklich wichtigen Dinge des Lebens".

Freitag, 7. Januar 2005

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Können Sie sich eigentlich vorstellen, dass die Mutter unseres Christengottes , würde sie denn in 2005 wieder auf Erden wandeln, am Joystick sitzt? Maria im EgoShooter, beim Kombat-Schießen? Oder Maria, die Autorennen fährt und auf dem Siegerpodest den männlichen Cheerleader mit der Champagnerflasche in der Hand küsst, um ihn dann kurzerhand für ein paar Minuten in die Boxen zu entführen. Maria, diese duldsame, stets lieblich lächelnde Gestalt sollte so etwas tun? Kaum vorstellbar. Ihre Vorgängerinnen waren da weniger zart besaitet. Ischtar, die alles überagende Göttin des alten Mesopotamien beispielsweise, in Syrien als Athart oder Astarte verehrt, war für die Bereiche Sex und Krieg zuständig, eine Kombination, die nicht aus den Zeiten wohlgeformter Panzerrohre stammt. Als Kriegsgöttin wurde Ischtar meist mit Flügeln dargestellt:

"Aus den Schultern ragten Zepter, Sichelaxt und Keule; ein seitwärts aus dem Gewand herausgestrecktes, nacktes Bein ruht auf einem erlegten Löwen". Als charakteristisches Merkmal kam ein achteckiger Stern hinzu, der auf den Planeten Venus anspielte. Als Vater der "Himmelsgöttin" Ischtar galt der Himmelsgott Anu oder der Mondgott Sin und als ihr Bruder die Sonne. Während diese göttliche Dreiheit, bestehend aus dem Mond als Vater, der Sonne als Sohn und dem Planeten Venus als Tochter, mit letzerer ein weibliches Element aufweist, ist dieses in der christlichen Dreifaltigkeit eliminiert. An seine Stelle tritt der (männliche) Heilige Geist, dessen Bezeichnung (ruh) in den semitischen Sprachen weiblich ist. Denn das Symbol des Heiligen Geistes, die Taube, war im Alten Orient ein Symbol der Venusgottheit. (Aus: Die Geschichte der Lust, Patmos Verlag, Düsseldorf 2002)

Innana, die sumerische Vorläuferin der Ischtar, pflegte ihrem Gattin Duzumi laut einem fragmentarisch erhaltenen Text mit sehr deutlichen Worten zu sagen, was sie wollte:

"Mein Vulva ist ein Hügel für mich/die Maid; wer wird ihn pflügen/Meine Vulva ist feuchter Boden für mich/die Königin; wer wird hier seinen Ochsen plazieren? "
Und der König antwortete:
"Frau, der König wird ihn für dich pflügen,/Dumuzi, der König wird ihn für pflügen."
Und Innanas Antwort war:
"Pflüge meine Vulva, Liebling!"

Welcher Gegensatz zu der Figur der lieblich verklärten Maria des Christentums. Die Maria des Christentums ist asexuell und hat ihr Jungfernhäutchen noch nach der Geburt ihres Sohnes Jesus behalten. Diese lieblich lächelnde Frau ist niemand, von der ich meiner Tochter erzähle, um ihr Vorbilder für ihren Weg in das weibliche Erwachsensein zu vermitteln. Ich kann mir Maria schlicht nicht vorstellen als jemand, der die Dinge in die Hand nimmt, sich Herausforderungen stellt und den Steuerknüppel des Tuareg bei der Rallye Paris Dakar fest im Griff hat. Technik, die Spaß macht. Erotik und Technik. Wer nutzt Technik auf welche Weise und wo sind die Vorbilder für meine Tochter? In meinem Erwachsenwerden fehlten diese Vorbilder, ich habe sie mir mühsam Stück für Stück selbst zusammengesucht, mir das aus der männlichen Welt herausgesucht, was mir Spaß machte. Mein Vater, der sich wenig bis gar keine Gedanken um weibliche Sozialisation machte, hat an der Stelle vielleicht instinktiv das einzig Richtige getan und mich kein einziges Mal mit diesen dümmsten aller dümmen Sätze belästigt: "Das ist nichts für Mädchen". Vielleicht machte er sich schlicht keine Gedanken darüber, als er zum Beispiel die Wette beim Tag der Offenen Tür des Technischen Hilfswerk annahm, mich kurzerhand auf den Beifahrersitz des Hanomags setzte und den Jeep unter lautem Getriebequälen durch den meterhohen Schlamm auf die andere Seite des Flusses fuhr. Es war sein ganz persönliches Vergnügen. Und es war auch meines. Vielleicht weil es seins war. Natürlich. Das kann sein. Aber er hat es mir nicht verwehrt, dabei zu sein, mich nicht mit einem "Das ist jetzt nichts für dich" in der Obhut der besorgt aussehenden Frauen am Ufer zurückgelassen. Ich mag es, die Technik eines Autos auszuprobieren, mit den Möglichkeiten des Fahrzeugs zu spielen, ob es nun der Kangoo ist, den ich gerade fahre, das Mercedes-Coupe eines meiner Ex-Freunde oder der Willis Jeep, den ich vor Jahren in Köln auf der Ehrenstraße mit einem allzu leichtlippigen "Kein Problem" mit Vollgas gegen die Autoreihe in der vollgeparkten Flanier- und Einkaufsstraße setzte, weil dieses antiquierte Schätzchen verdammt viel Lenkrad-Spiel hatte und trotz halber Lenkrad-Drehung erst einmal nur geradeaus fahren wollte.

Leider hat sich bei mir trotzdem eine gewisse Schwellenangst gegenüber Technik eingeschlichen. Ich habe bis heute keine Lampe angeschlossen und die Benutzung des DVD-Players hat mir meine 11-jährige Tochter gezeigt. Sie ist es, die als erste die Video-Funktion meiner Digitalkamera ausprobiert hat, sie ist es auch, die Buttons für ihren virtuellen Reiterhof gestaltet und mir versprochen hat, demnächst eine Grafik für dieses Blog zu machen, weil ich selber bis heute lediglich mit einem auf wenige Funktionen beschränkten Bildbearbeitungsprogramm arbeite. Ich nutze Weblogs, weil ich mit wenigen Klicks das machen kann, was ich will. Blogs sind ein wunderbares Mittel der Kommunikation. Es ist Technik, die förmlich danach ruft, dem Menschen zu dienen. Technik, die ich zur Kommunikation mit anderen nutzen kann. Technik, die das Wort NetSex vielleicht bald mit noch mehr Leben füllen wird. Ich beherrsche die Technik der Weblogs leider immer noch nicht ganz, werde es vielleicht nie tun. Es ist mein Fehler. Ich könnte es besser. Die Beherrschung von Technik härtet die virtuellen Ellenbogen, die wir in dieser wunderbaren virtuellen Welt brauchen, um uns nicht an den Rand drängen zu lassen. Ich hoffe, dass immer mehr Kinder, unabhängig von ihrem Geschlecht, in der Lage sein werden, sich gegen die (virtuellen) Attacken der Platzhirsche zur Wehr zu setzen, die um ihre Reviere fürchten und jegliches abweichendes Verhalten als Bedrohung ihrer Art ansehen, das entsprechend geahndet werden muß. Meine Tochter wird sich besser wehren können gegen Leute, die Passwörter von Weblogs klauen und Kommentare löschen. Vielleicht hängen bei dieser Spezies Mensch zuhause die röhrenden Hirsche und die Mutter Gottes mit Kind an der Wand. Vielleicht sitzen aber auch in ihren Kinderzimmern Mädchen und Jungen gemeinsam vor dem PC und lernen auf der Seite "Gegen Bilderklau" , wie wir Technik in Zukunft gemeinsam zu unser aller Vorteil und Vergnügen nutzen können.

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"Und willst du nicht meine Schwester sein, so schlag ich dir den Schädel ein."

Donnerstag, 6. Januar 2005

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"Seide, Blut und Bewegung"

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Erlaubt ist alles, was dem vermeintlich guten Zweck dient? Entführung zum Beispiel. Das Blog "Ingrid Betancourt" lässt das Schicksal der kolumbianischen Politikerin und ihrer Wahlkampfleiterin Clara Rojas nicht vergessen.

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ja

Lust und Liebe

Das Pendel schlägt wieder aus. Gemarterten Körpern bleibt nur der Rückzug. Den anderen der Porno-Film. Sagt man. "Sex-besessen" sollt ihr sein? Nichts Neues, antwortet Ihr. Das waren wir 1932 auch.

Das mediale Wir-Gefühl

"Spenden-Medien-Mumpiz" titel "GoHip" und verlinkt auf einen Artikel der netzeitung:

"Offensichtlich gibt es für die Wellen an Spenden, die sich derzeit auf Hilfskonten in aller Welt ergießen, dort, wo sie aufgrund der politischen Verhältnisse überhaupt umgesetzt werden könnten, kaum noch sinnvolle Verwendung; die Organisation 'Ärzte ohne Grenzen' jedenfalls hat bereits verkündet, dass sie zweckgebundene Zuwendungen für die Fluthilfe in Südasien mangels entsprechenden Projekten nicht mehr entgegennehmen möchte."

Hauptsache, wir haben die braven Bürger haben alle auf der Couch gesessen und nicht umgeschaltet.

Mittwoch, 5. Januar 2005

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Mit pochenden Zahnschmerzen und viel zu wenig Schlaf aufgewacht, Anruf bei einem mir bisher unbekannten Zahnarzt, der angeblich früher bei irgendeiner mobilen Einsatztruppe war, Arbeit unter Extrem-Bedingungen mit minimalem technischen Einsatz. Heute wendet er Reiki bei seinen Behandlungen an. Nun ja. Wenn es denn hilft. Während der Behandlung legt er mir die Hände auf den total verspannten Nacken, danach unter mein Kinn. "Damit die Heilenergie fließen kann". Schön, wenn der Schmerz endlich nachlässt.

Dienstag, 4. Januar 2005

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"Weblogs and Emergent Democracy"

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Was ist mit der taz los? "Das Jahr des Blogs" ?

Bei Anruf Orgasmus

Dank Blogbar der Hinweis auf einen Jamba-Klingelton-Kommentar im Spreeblick, den ich mit großem Interesse gelesen habe, ist mir doch selber das Thema Klingelton-Kommerz erst in den letzten Wochen so richtig in seiner vollen Tragweite bewußt geworden und habe ich die letzten Tage damit verbracht, mir entsprechende Werbung auf Viva oder in diversen Zeitschriften für Jugendliche anzusehen, nachdem beim Mittagessen vor ca. vier Wochen meine 11-jährige Tochter mit zwei ihrer sehr wohlanständig erzogenen Freundinnen plötzlich in Klingelton-Euphorie ausbrachen und man bei Spaghetti Bolognese davon schwärmte, dass der "bayerische Orgasmus" doch besser als der "russische" klängen und mir daraufhin fast die Gabel aus der Hand fiel, weil alle drei vorher noch meine Bemerkungen über Kondome anläßlich des Welt-Aids-Tages als äußerst peinlich empfunden hatten.

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Ein weiteres Tsunami-Blog ist India Uncut: "Empathy from within"

Aufgrund meines zugegeben momentan sehr skeptischen Blicks auf das Online-Magazin Telepolis fiel mir erst jetzt auf, dass Florian Rötzer bereits am 29.12.04 das umfassende Hilfe- und Informationsblog tsunamihelp.blogspot.com erwähnte.

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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