Mittwoch, 19. Januar 2005

Ayaan Hirsi Ali

ayaan hirsi ali1


via Fakten und Fiktionen
Ayaan Hirsi Ali: "Ich mache weiter"
Niederländische Islam-Kritikerin zurück im Parlament

Die Welt: Die von Islamisten bedrohte Abgeordnete erscheint nach zehn Wochen auf US-Stützpunkt im Haager Parlament

Weblog Ayaan Hirsi Ali

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trauben1

"Das machen wir nur aus Protest. Ehrlich!"

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Und löschte diese nette kleine SM-Geschichte, er genoß seinen Job wirklich sehr, bloggte stattdessen, wie es sich für einen wahren Cineasten gehört, über Pornografie, Zensur und Freiheit. Schade! Es war so eine interessante aufschlußreiche Story.

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via ringfahndung.de:
E-Card-Kampagne: "... Ich finde Vodafone zum Heulen, ... weil es in mein Klassenzimmer regnet"

Update:
Spenden oder Steuern? Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering zur Spende von Michael Schumacher: „Ich mag das nicht, daß einer 7,5 Millionen gibt, der zwischendurch dann keine Steuern zahlt”.

Google sagt:

Weblogs
... Experten sprechen von einer Herausforderung für die Nachrichtenwelt. PLANETOPIA
über die unterschätzte Macht der Blogger. Buchtipp. BLOGS! ...
www.sat1.de/tvmagazine/planetopia/themen/30863/ - 46k - 17. Jan. 2005 - Im Cache - Ähnliche Seiten

Die SAT1-Seiten machen Werbung. Hinter Schockwellenreiters Planetopia auf Platz 3 bei Google die Buch-Werbung der wahren Blogger ***hüstel***

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***heul***. Memory card error

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Google Platz Nr. 2: Der Schockwellenreiter.
Planetopia lügt

Und Platz 3?

Dienstag, 18. Januar 2005

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Bahn oder Auto? Ist es so schwer zu verstehen, dass man manchmal lieber nicht mit der Bahn fährt, weil das Maß an Menschlichem auf engstem Raum einfach überschritten ist?

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elizabeth

... difficult task of learning what is necessary ...

!

Gestern abend:
Theo van Gogh, Das Interview
Wdh.:
28.01.2005 um 01:10
31.01.2005 um 01:10

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Was? Nahtlos von der Steinschleuder zur H-Bombe? Verstehe ich nicht. Will ich nicht verstehen. Sonst stehe ich morgen nämlich überhaupt nicht mehr auf.

Die Interessen der Abgeordneten

"I declare an interest". In Großbritannien wird dieser einfache Satz in politischen Debatten von jedem gesprochen, der sich zu einem Sachverhalt äußert und Interessenvertreter ist. (Hinweis dank
"Hart aber fair").

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Das Netz

Sitzenbleiben!

Die mediale Katharsis-Funktion. Nicht erst bekannt seit den Filmen von Dieter Wedel.
"Schön, dass wir mal darüber gesprochen ferngesehen haben."
Suchen wir zum Beispiel bei Google nach den Stichworten "this is what democracy looks like", finden wir auf Platz 1 die Erinnerung an das Original mit DVD-Hinweis, auf den folgenden Plätzen dann nur noch die medialen Kaufprodukte.
Schön, dass wir hingesehen haben!

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Karneval naht

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Platz 4 bei Google:
Der Schockwellenreiter. Planetopia lügt
Schafft er es bis auf die 1?

Montag, 17. Januar 2005

Bloggen: emotional, ungefiltert, unzensiert

"Der Mann von Planetopia, der mich eine Stunde lang (!) interviewt hat, hat meinen Jamba Artikel nie gelesen, wie er mir sagte."

Hier die Zusammenfassung des Spreeblick zur Blogger-Sendung. Wie hoch wohl die Lernfähigkeit der Planetopia-Redaktion ist ;-)

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K L A R T E X T

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Der RSS-Blogger zu Emergent Democracy, Planetopia und Jamba-Klingeltönen.

Es wird interessant!

Zur Blogger-Sendung auf SAT1 schreibt 'Der Schockwellenreiter': Planetopia lügt
"Die ganze Sendung war eine solche Reinwasch-Suada für Jamba, daß man sich fragt, wieviel die Klingelton-Bude dafür bezahlt hat."

zwei der zahlreichen Comments dazu:

- "Angesichts der Tatsache, dass Jamba zu den größten Werbekunden im Privatfernsehen gehört, während Blogs nur eine lästige Konkurrenz "richtiger" Journalisten sind, die Leser und Zuschauer wegnehmen und einem alle Recherchefehler unter die Nase halten: Wer hätte da wirklich eine andere Berichterstattung erwartet?"

- "geben wir dem Beitrag doch einfach eine "6":
(unten auf der Seite)
Sehr lustig ist auch der (Amazon) Link zu Don Alphonsos Blog-Buch, daß bestimmt keiner in der Redaktion gelesen hat (ok, ich auch nicht ;)"


Anmerkung: Durch Blogbar, das Blog zum oben genannten Buch, bin ich auf die Jamba-Diskussion aufmerksam geworden.

Meine Meinung zu Moshammer

Welche Fantasie beflügelte dieses Hirn? Im Rolls-Royce am Bahnhof vorfahren und sich Sex von jemandem erkaufen, der so weit unten ist, dass er sich hier anbietet. Ist diese Demütigung, das offen zu Schau gestellte Statussymbol gegenüber dem Habenichts auf dem Strich, der zusätzliche Kick? Das ultimativ erregende Vorspiel? Wie erregend war es, Wohltätigkeitsveranstaltungen und Obdachlosenspeisungen zu organisieren? Als Vorspeise eine warme Suppe, als Hauptgericht Wiener Schnitzel, als Nachspeise anal vom Feinsten. Fick mich. Kick mich. Vernichte mich.

Frau am Steuer

KÖSTLICH, was uns SPIEGEL online wieder einmal bietet. Noch mehr davon, bitte! Demnächst vielleicht auch etwas in Spiegel-TV oder Planetopia auf SAT1?

Frau am Steuer? Folgendes ist für dich auf keinen Fall zur Nachahmung empfohlen: Du leihst/klaufst dir ein Auto, das offensichtlich schneller ist als 180 km/h, die einschlägigen Marken sind bekannt. Dann fährst du die nächsten zwei Stunden grundsätzlich vor jeder Ampel auf die linke Spur. Rollst langsam nach vorne. Suchst ihn. Dort. Das erste Auto an der Ampel. 3er BMW, älteres Baujahr, der Fahrer Mitte bis Ende Zwanzig, schwarze, nach hinten gegelte Haare, Lederjacke. Du fährst ganz langsam an ihm vorbei. Blickst kurz herüber. Er sieht dich, fängt an zu grinsen. Du lässt deinen Wagen weiterrollen. Er blickt immer noch zu dir herüber, beide Hände liegen jetzt am Lenkrad. Du stoppst deinen Wagen ungefähr einen Meter vor seinem, drehst den Kopf wieder zu ihm, lächelst ihn an. Und trittst einmal ganz kurz auf das Gaspedal. Lehnst dich dann ganz entspannt in deinem Sitz zurück. Während die Rakete neben dir wieder einige Millimeter Reifenprofil verliert. Und leider die Zivilstreife nicht erkennt, die rechts neben ihm am Bürgersteig parkte.

Sonntag, 16. Januar 2005

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"was war - was wird"

Samstag, 15. Januar 2005

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Der Denkpass:
"Aus der Sicht von Demagogen"

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rose11

( )

100 Antithesen
cyberfeminism is not

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drachenspiel

Freitag, 14. Januar 2005

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Der Freitagskommentar

Neulich in einer deutschen Kneipe. Sagt er zu ihm: "Was will die Frau eigentlich?" Überlegt einen kurzen Moment, fährt sich dann mit der Hand durch die mit ersten Silbersträhnen durchzogene Frisur. Und ruft die Kellnerin: "Noch ein Bier, bitte!". Nun. Was wollen die Frauen eigentlich? Eine gute Frage. Um diese zu beantworten, schaue ich jeden Morgen ins Internet und sehe mir zum Beispiel bei Clean Sheets an, was ich denn heute wollen könnte. Kleiner Scherz. Natürlich gehöre auch ich zu den Menschen, die wissen, was sie wollen und verfüge in der Regel über einen harmonisch abgestimmten Gefühlshaushalt. Sollte ich aus irgendeinem Grund einmal nicht wissen, was ich will und gerade keinen Tee mit jemandem zwecks Klärung meiner Gefühlswelt trinken, so kann ich mich online therapieren lassen. Das spart Zeit und Make-Up. Oder ich spiele ein Videospiel.

Und sollte das alles nicht wirken, dann kann ich immer noch auf die vielen kleinen Helferchen aus dem Internet zugreifen, die die milliardenschwere Porno-Industrie anbietet. Adultinternet.TV zum Beispiel preist uns eine Erlebniswelt an, nach deren Genuß ich persönlich mich genauso sehne wie nach Spargel mit Schokolodensoße. So prickelnd sind diese Pornowelten, dass ich mich über jeden gelungenen Versuch freue, eigenes Erotik-TV für Frauen anzubieten.

Richtig spannend wird es in der Welt des Internet, der Technik und Erotik allerdings erst, wenn man nicht mehr auf die Rolle der passiven Konsumentin beschränkt ist, sondern die Möglichkeit hat, eigene (erotische) Welten zu schaffen. Erosblog ist solch ein Projekt. Dort schlossen sich Frauen zu einer Blog-Community zusammen und spielen die Nummer "Was Ihr könnt, das können wir auch".

Es gibt auch die Möglichkeit, einen ganz persönlichen, eigenen Blog-Raum schaffen. Einen Raum, in dem ich experimentieren kann mit den (technischen) Möglichkeiten der schönen neuen Welt. Einen Raum, in dem ich Gastgeberin, Geschichtenerzählerin, vielleicht sogar virtuelle Liebhaberin und Geliebte bin. Einen Raum, in dem ich die Regeln aufstelle und Herrin bin eines von mir gestalteten Selbst. Wunderbar, diese Vorstellung. Nicht wahr? Die erste Einschränkung vorweg: Es kostet unendlich viel Mühe. Bloggen ist kein virtueller Quickie, kein One-Night-Stand. Es kostet Zeit, Überwindung und noch mehr Arbeit, die Fragmente eines Selbst zu einem immer neuen Bild zusammenzufügen. Ein Gesamtes, das jeden Tag wieder geschaffen werden will, eine Komposition aus Bild und Sprache. Viele Fragen und Unsicherheiten entstehen. Wie wird dieses Bild auf andere wirken? Was wird jemand anderes empfinden, wenn er dieses Blog liest? Zu welchem Bild wird er die Fragmente zusammenfügen? Ist meine Komposition auch seine? Wenn Erotik die Überwindung der Fremdheit des Anderen ist: Wird diese Komposition dann helfen, die Fremdheit zu überwinden? Und dann noch dieses: Gibt es überhaupt jemanden, der sich auf diese Form der Begegnung einlassen will? Die Momente des Vertrauten und des Ähnlichen müssen mühsam errungen werden. Auch im virtuellen Raum. Es ist eine neue Form der Begegnung. Und zugleich der ganz alltägliche Prozeß des Wechselspiels von vorsichtig tastendem Annähern und Rückzug, von behutsamen Versuchen und Irrtümern. Und es ist eine fortlaufende Geschichte. Erzähle ich sie, so werde ich vielleicht einen unsichtbaren Faden zu meinem virtuellen Du knüpfen können. Wenn alles gut geht, dann werden wir gemeinsam das Netz weiterspinnen, das uns verbindet. Vorausgesetzt, mein virtuelles Du ist ein Spinner. Genau wie ich. Nimmt außerdem in der realen Welt gerne auf dem Beifahrersitz Platz, bekommt nicht gleich schweißnasse Hände, weil der Tacho über 140 Km/h zeigt, hat einen guten Orientierungssinn, wahlweise GPS und liebt unendlich weite (Küsten-)straßen.

Doch nicht immer halten die Netze, die gesponnen werden im Internet. Sie können zerreißen von einer Sekunde auf die andere, das Gemeinsame sich als Trugbild erweisen, das lediglich in meinen Fantasien, in meinen Hoffnungen existierte. Das narzisstische Spiel des Verliebtseins in das eigene Spiegelbild. Das Bild, welches ich mir selber aus den Puzzleteilen wohlplazierter Informationen bildete. Habe ich mich vielleicht verfangen im Netz der Spieler? Derjenigen, die die virtuellen Spiele des einundzwanzigsten Jahrhunderts spielen? Es sind Spiele, die mit Hilfe von Technik und Macht die Facetten von Unterwerfung und Dominanz, von Zerstörung und Vernichtung, von Himmel und Hölle simulieren. Immer mehr Spieler kommen in die Welt der Blogs, denn ein Blog ist ein Raum. Wer aber hat die Macht über diesen Raum? Über andere Räume? Wer ist der Herr oder die Herrin im Haus? In meinem Blog wollte ich Herrin sein. Herrin über ein Bild, welches nur ich alleine gestaltete. So glaubte ich lange Zeit. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Es geschah etwas, das mich sehr geprägt hat. Etwas, das meine Grenzen aufweichte. Etwas, das mich dazu brachte, in einer Art Kurzschlußreaktion im Sommer 2004 den kompletten Inhalt meines Blogs Anoteron zu löschen. Ein Sog aus Verwunderung, Empörung, Entsetzen, Leidenschaft und Hilflosigkeit. Manches ist erklärbar. Im Nachhinein. Doch manches wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Die virtuelle (Blog-)Welt ist ein Raum voller Energie, voller Zerstörungskraft, aber auch voller wunderbarer Magie.

Donnerstag, 13. Januar 2005

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Guten Appetit

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Virtueller Inzest. Oder: Märchenstunde von, für und über die schreibende Zunft der Lyssa.rianer. Geschichten, wie geschaffen für die, die es schon immer gewußt haben. Geschichten für rechte Verschwörungstheoretiker und solche, die sich immer schon ihre ganz eigene Meinung über Medien, Meinungen und Meinungsmacher gebildet haben. Geschichten von der Unschuld des Biedermann und seiner Brandstifter. Geschichten über (Mit-)täter.

Schein.bar

Ping
Pong

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off-topic:
Scheint mir auch so, dass mancher Blogger eine (professionell) gespaltene Persönlichkeit besitzt. Sozusagen eine für jede Gelegenheit. Nimmt das eigentlich noch jemand ernst, diese Zweit-Dritt-...Verwertung von Bild- und Tonmaterial aus deutschen Heimen?

Auf ein fröhliches Lauschen.
In die eigenen Abgründe.
Bis morgen.
Zum Freitagskommentar

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Bühne frei für den nächsten Auftritt: Im Knast.

Rosa Luxemburg

"... neben Haackes Entwurf kam ein Vorschlag von Miguel Rothschild, Maria C. Barbetta und Marcus Dittberner in die engere Wahl. Sie schlugen vor, statt des „Denkzeichens“ am Platz ein Label mit dem Namen „Rosa de Luxe“ als Marke zu entwickeln und die Lizenz an Modefirmen zu verkaufen."

Aber sonst geht es gut?

Mittwoch, 12. Januar 2005

Es war einmal: das Mutterrecht

Der evangelische Theologe, Professor Walter Dietz, ist beleidigt. Sein Blut wurde nicht weitergegeben. Von einer bösen Ahnung geplagt, ließ er heimlich einen Vaterschaftstest durchführen und fand heraus, dass ihm ein "Kuckuckskind" von seiner Frau ins Nest gesetzt worden war. Als guter Theologe wacht er über die Keimzelle Familie und das Sexualverhalten der (weiblichen) Mitglieder dieses Systems, das ihm die (un-)eingeschränkte Verfügungsgewalt und Fortpflanzung seines Blutes gewährt. Wo kämen wir denn hin, wenn wir für jedermanns Kinder Verantwortung übernehmen würden.

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Media Bloggers Association

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Tsunami Coverage
"Wouldn’t it be great"

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Sie packt es. Wieder einmal.
Ellen MacArthur, Extremseglerin
"Höllenritt um Kap Hoorn"
Team Ellen

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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