Montag, 7. Februar 2005

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Von nichts gewußt?

"Märkte sind Gespräche"

Geht doch: "Die Gegenwehr läuft an

Das Netz ist aber nicht nur dafür geeignet, Lügen mit noch nie zuvor gesehener Geschwindigkeit zu verbreiten. Genau so gut eignet es sich dafür, die Wahrheit zu verbreiten; und noch besser dazu, Konsumenten in Cluetrain-Manier miteinander ins Gespräch zu bringen und Verborgenes zu ent-tarnen, quasi zu ent-stealthen."

Update: Welcher Idiot hat die deutsche Ausgabe des amerikanischen Originals okkupiert? Moment, suche gerade was anderes

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und hier ist der Link auf die deutsche Übersetzung des Cluetrain-Manifests und nicht die Werbung für irgendein Schweinchen Schlau, das meinte, unter Cluetrain-Manifest viele Klicks zu bekommen.

Sonntag, 6. Februar 2005

Die Imagebeschaffer

So Leute. Einmal gelinkt. Ein zweites Mal nicht mehr!

Der ursprüngliche Link des von mir eben zitierten Beitrags "Unemployed could be offered brothel work" wurde innerhalb weniger Minuten so verändert, dass mein gesetzter Link nun auf eine andere Seite führte und unter dem genannten Text sehr deutlich auf eine antisemitische Quelle hingewiesen wurde.

Versucht es nicht noch einmal! Ich kenne das Business von Öffentlichkeit und Schaffung von Corporate Identities mindestens genauso gut wie Ihr. Leider verfüge ich nicht über die gleiche Menpower und Hightech zur Beschaffung von Information, doch beim nächsten Mal steht hier sicherlich der Name des Blogs mit dezentem und juristisch wasserdichtem Hinweis auf die Organisation.

Alles klar?

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Fett- und Genußmittelfrei

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Weiße Rosen am 15. Februar 2005

NonProfit

Und dann war da plötzlich wieder die Erinnerung an Schlachten, die wir schon vor vielen Jahren geschlagen haben, bei Google zum Beispiel nachzulesen unter den Stichworten "nonprofit marketing", "social marketing", "nonprofit organisation" oder "nonprofit organization". Was mir persönlich nie gefiel, war das weite Feld des sponsoring. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man Unternehmen lieber Steuer zahlen sollte. Verzeihung, das passt jetzt nicht in Ihr Feindbild hinein? Sie halten Werbung für etwas, das nur zum Verkauf von Eierlikör, Autos oder Aktien dient? Selber schuld. Und leider typisch deutsch. Dieser Geist hat klare Vorstellungen und will ungestört walten wie weiland in Weimar, das direkt neben Buchenwald liegt.

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Sehen, was Sache ist. Wer fragt, bekommt Antworten.
Von Geister- und Werbejägern.

Samstag, 5. Februar 2005

Karneval

Jetzt ist wieder gut.
Parkplatz gefunden.
Bis Dienstag Auto nicht mehr bewegen.
Am Montag Pralinenschachteln sammeln.
Ab Mittwoch auf das nächste Mal freuen.

Der Li-La-Laune-Bär. Und dann folgt Werbung.

Zu Blog-Events, in denen die eine Fraktion ihre schicke Endzeit-Stimmung mit der Assoziationskanone verteilt, und die anderen Helden den virtuellen IndieHändespucken-Reigen aufführen, ganz so, als sammle Gelb-Blau jetzt karmische Pluspunkte im Zehnerpack, schließlich beide Parteien Truppen übereinander herfallen, als gehe es hier wirklich um weltbewegend Wichtiges, fällt mir nur noch das eine (ähh, das Eine?) ein: Cui bono? Wie ermüdend. War noch was?

P.S.
Ja. War noch was. Mehr Schokolade, bitte. Und bunte Luftballons.

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Gesponserte Utopie und die Frage, ob wir eventuell am Fernsehsessel respektive Bildschirm festgekettet sind. Oder durch magische Manipulation den Klick nach nebenan vergessen haben.

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OFF-TOPIC:
Gestrichen. Weiß jetzt wieder was ;-) Ciao

Die Corporate Identity von Sigmar Gabriel

Ab und zu wird mir schlicht übel, wenn ich die Nachrichten im Fernsehen sehe. Gestern abend war wieder so ein Fall. Sigmar Gabriel hat Nebeneinkünfte. Nein, nicht er selbst, sondern die Beraterfirma, an der er eine Beteiligung hält, hat 100.000 Euro von Volkswagen bekommen. Nun ist das an sich nichts, worüber man sich aufzuregen braucht. Lediglich ein wenig mehr Transparenz wäre meiner Ansicht nach bei Nebeneinkünften von Politikern angebracht. Wie heißt doch gleich dieser Satz in Großbritannien, mit dem die Fronten geklärt werden: "I declare an interest". Dieser Hinweis jedoch fehlte leider bei den letzten beiden Sendungen, die ich zu diesem Thema mit Herrn Gabriel sah. Weder bei Maybritt Illner noch in der PHOENIX-Gesprächsrunde hörte ich einen einzigen Hinweis von Ihnen, Herr Gabriel, dass Sie selbstverständlich auch über Nebeneinkünfte verfügen. Im Gegenteil haben Sie den Eindruck erweckt, dass 500 Euro, oder waren es 1000 Euro, Honorar für eine Aufsichtsratstätigkeit Ihr einziges Zusatzeinkommen sind. "Auf dem Fuß erwischen Sie mich nicht", war Ihre Antwort auf die Frage des Journalisten bei PHOENIX, und ich frage mich jetzt natürlich, auf welchem Fuß Sie gerade gestanden haben, als Sie das Image des ehemaligen Lehrers der Erwachsenenbildung in der Öffentlichkeit kolportierten, dem die Welt der Beraterverträge im Gegensatz zu seinen Kollegen doch recht fremd zu sein scheint.

Ich hör(t)e Ihnen gerne zu, Herr Gabriel. Besonders die wiederholt gemachte Bemerkung, dass das Ansehen von Politikern auf der Beliebtheitsskala kurz vor Kleinkriminellen stehe und man dagegen dringend etwas tun müsse, klingt mir noch gut im Ohr. Sie haben tatsächlich etwas getan, Herr Gabriel! Durch dieses scheinheilige Verhalten rutscht das Ansehen von Politikern noch weiter nach unten.

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catwalk

Freitag, 4. Februar 2005

Der Freitagskommentar

Von Pornografie bis zu Poesie: Sexblogs boomen im Netz, und die Motivation, solch ein Blog zu betreiben, ist recht unterschiedlich. Wer es tut, um damit Geld zu verdienen, kann sich passende Tipps zum Beispiel auf der Seite der Sensual Liberation Army holen. Es sind vor allem Partnerprogramme, die angeboten werden, sei es die DVD mit passendem Inhalt oder Erotikspielzeuge mit und ohne High-Tech. Man kann sich im Blog natürlich auch selbst verkaufen oder darüber schreiben, wie man sich selbst verkauft. Das derzeit bekannteste Beispiel dafür ist Belle de jour. Die Geschichten der Lady interessierten mich allerdings bis vor kurzem nicht im Geringsten, gehöre ich doch zu denen, die nicht darauf hoffen, dass ein paar Krumen vom gedeckten Tisch eines Londoner Call-Girls aus dem Hochpreissegement auf den ganz alltäglichen Kampfplatz Liebe abfallen mögen.

Viel interessanter war es hingegen, in BlogLand die Kommentare von Bloggern über Belle de jour zu lesen. Oder sich anzusehen, in welches Umfeld die Lady eingebettet wird. Eventuell angeregt durch die Erfahrung, dass Zeit schließlich Geld ist, verlinkt da zum Beispiel jemand in seinem Blog neben Belle de jour auf das Buch: "100 Tipps, wie Sie Ihre Frau schnell zum Orgasmus bringen". Fiel mir doch ganz spontan dazu ein: Und wo ist der Link auf die Bundesliga-Sportschau am Samstagnachmittag? Bis 18.10 Uhr dürfte es hoffentlich klappen.

In manchen Blogs beschreiben die Frauen sich selbst als sex worker, grenzen sich ab von der Zwangsprostitution und dem damit verbundenen kriminellen Umfeld. Prostitution ist für sie kein Notstand, der ausgeübt wird von schutzbedürftigen Menschen. Es sind nicht die schlecht ausgebildeten Migrantinnen, die hier schreiben, es sind nicht die Frauen, die von Schlepperbanden entführt, von Zuhältern gefangengehalten und zu ihrem Job mit Hilfe von Vergewaltigung und sonstiger Gewalt gezwungen werden.

Die Organisationen der sex worker haben in der Vergangenheit bereits durch einige Initiativen auf sich aufmerksam gemacht, ihre Forderungen sind unter anderem

- Decriminalisation of all aspects of sex work involving consenting adults
- Zero tolerance of coercion, violence, sexual abuse, child labour, rape and racism.
- An end to social attitudes which stigmatise those who are or have been sex workers

Wenn die Zahl dieser bloggenden sex worker steigt, wird das Wort "Hure" vielleicht nicht mehr so schnell zur Abwertung und Beleidigung anderer benutzt. Wer Kinder hat oder in einem normalen bundesdeutschen Park die Ohren offenhält, weiß, wovon ich rede. Das Team der Cyberzwerge hat vor einiger Zeit meine Tochter abgemahnt, weil sie bei uns zuhause ihre E-Mail-Adresse einem Freund zur Verfügung stellte, der es vollkommen normal fand, im Kinderchat seine Kritik mit entsprechendem Vokabular zu äußern. Ich konnte es mir dann nicht verkneifen, ihn zu fragen, was genau denn eine Hure sei und wie ihre Arbeit aussehe. Wie nicht anders zu erwarten, war die Frauenwelt für ihn in zwei strikt voneinander zu trennende Lager eingeteilt: Dreckige Huren und heilige Mütter.

Eine, die ganz bewußt mit diesem Image der Hure arbeitet, ist "The Wandering Webwhore". Das Vokabular läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig, der "Call Me"-Button führt zur Verabredung in RealLife, außerdem gibt es natürlich Telefon-Sex, und für die, die es eher passiv lieben, die obligatorische Live-Cam.

Mistress Matisse aus Seattle bietet im Netz ebenfalls ihre Dienste an. Gut gefällt mir ihr Blog, das Mistress Matisse's Journal. Sie spielt ihr Spiel in Wort und Bild, hat eine Backstory mit verschiedenen Charakteren geschrieben und zeigt sehr schöne erotische Fotos.

Mistress Matisse verlinkt auf einen Blogger, bei dem mir nach dem Klick auf seinen "Day Job" einen Moment lang der Atem stockte. Die Firma Twisted Monk zeigt Fotos auf ihrer Seite, die Sie sich am besten selber ansehen.

Und damit Sie am Freitag abend noch etwas von diesen Bildern haben, beende ich an dieser Stelle den Freitagskommentar. Verweise noch kurz darauf, dass man unter www.blog.de einen weiteren kostenlosen Blog-Anbieter findet.

Und wünsche allen noch einen schönen Abend!

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Nun auch der Rheinische Merkur.
"Streng öffentlich"

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Der eine oder andere Eisbär mag Äpfel hoffentlich zum Fressen gern.

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Das mit dem Tankdeckelschlauch is aber nu wirklich gemein!

Donnerstag, 3. Februar 2005

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Im Traum den blauen Himmel und die bunten Luftballons gesehen. Viel Schlaf und Kamillentee heilt. Hoffentlich! Dann wird aus dem Freitagskommentar vielleicht auch noch die Samstagsausgabe.

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Sieht aus wie die Ruhe vor dem Sturm. Köln, kurz vor 11.11 Uhr
Prima! Kann ich jetzt in Ruhe krank werden. Und danach wird es dann ganz bestimmt richtig schön.

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Zum unten genannten Kommentar mit dem Thema "Bloggen macht impotent und einsam" noch ein Hinweis auf das (Polit-)Blog Genosse Tabu, das ich gerade bei blogg.de sah:

"Kein Geld mehr für Lebensmittel
Der Antrag auf Arbeitslosengeld II einer jungen Mutter wurde abgelehnt. Die Mutter schildert der Zeitung Junge Welt ihre Not"
weiter

Sensual Liberation Army. Und noch viele weitere Links

Ist es denn wirklich *so* schlimm mit den sinkenden Zuschauerzahlen? Ich habe heute bei der Recherche für den Freitagskommentar eine wirklich passende Linkliste zu diesem Beitrag bei der Sensual Liberation Army gefunden. Zum einen passt das Blog so schön zum Thema 'Bloggen macht impotent und einsam', zum anderen gibt es auf der Seite reichlich Links mit Blogs, in denen bestimmt noch mehr Impotente und Einsame veröffentlichen. Daher einfach nach unten scrollen - Und vor allem die rechte Seite in Ruhe genießen! Aber nur, wenn Sie nix gegen Politik haben. Und natürlich gegen Sex. Der in diesem Zusammenhang aber ausnahmsweise nur eine geringe Rolle spielen soll.

Mittwoch, 2. Februar 2005

Neue Wahlalternativen

Das Thema Werbung lässt mich einfach nicht los. Vor allem, wenn ich wieder einmal durch BlogLand reise und sehe, dass selbstverständlich auch hier mit diversen Tricks wie assoziativer Produktanmutung gearbeitet wird. Was ich damit meine? Da hätten wir zum Beispiel das Blog "Hartz IV - Wir helfen dir". Eine gute Sache, denke ich vielleicht genauso wie du und klicke mich durch die Seite. Nützliche Links stehen dort, außerdem die Rubrik "Anti-Hartz-IV-Bewegung", darunter "Links-Partei in Göttingen gegründet". Es folgt der Satz:
"Die Vertreter der 16 Landesverbände und des Bundes entschieden unter anderem, dass der Name "Partei Arbeit und soziale Gerechtigkeit - die Wahlalternative (ASG)" lauten soll."

Aha, denkst du, ist die Seite also von denen und scrollst weiter runter. Und dann? Dann wird es leicht ekelig. Da hält nämlich ein verschrumpelter Daumen mit abgekautem und eingerissenem Fingernagel den Button der Initiative in die Kamera. Igitt! Was sind das denn für Leute?

Trotz Ekel, oder gerade deswegen denke ich dann jedoch an assoziative Werbung und weiß: Wenn ich von Hartz IV betroffen wäre, würde ich mich jetzt *erst recht* für die Arbeit dieser Initiative interessieren. Vielleicht hinterliesse ich einen Kommentar auf dieser Seite, wäre mir aber im klaren darüber, dass meine Argumente auch Kanonenfutter für diejenigen sein können, die kein Interesse daran haben, neue Wahlalternativen zu gründen.

Dienstag, 1. Februar 2005

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golem.de:
Heise.de offline - gezielte Denial-of-Service-Attacke

'Normalerweise hat diese Hardware genügend Reserven für den stärksten Besucherandrang. Gestern musste sie jedoch zweimal neu gestartet werden und selbst ein Backup-System reichte nicht aus, um den Angriffen standzuhalten", erklärte der Heise Verlag in einer Pressemitteilung. "Zurzeit treibt der Angreifer ein Katz- und Mausspiel mit den Technikern des Verlags. Kurze Zeit, nachdem heise online eine Änderung vornahm, um die Webseite wieder erreichbar zu machen, reagierte der Angreifer und passte seine Attacken an die neue Situation an" heißt es weiter.'

Story dringend gesucht!

Er fand seine Geschäftsidee klasse. Ich weniger. "Testkauf? Hört sich irgendwie nach Spitzel-Dienstleistung an. Hast du die Branche gewechselt?" Ich war damals schon länger raus aus der realen Welt von Mammon und Co, wollte jetzt mehr Schöngeistiges machen, was mit Internet und Inhalt, oder, wie man es dort nennt: Content produzieren. Leider war das Geld verdammt knapp. Es war einfach eine gute Gelegenheit, Testkauf hin oder her, ich habe ihm dann das Konzept für die Internet-Seite entwickelt. Sie war nur dazu da, Testkäufer einzutragen, eine Menge Daten wurden abgefragt, die Leute haben wirklich alles geschrieben, und wenn du sie nach bevorzugter Unterwäschen-Marke gefragt hättest, wäre das auch kein Problem gewesen.
"Du hast doch Marketing-Erfahrung, kannst mir 'nen bisschen was sagen? Du weißt schon. Paar sexy klingende Vokabeln aus der Branche. Kommt doch immer gut!"
Ich hatte noch dieses Teil im Regal. 'Marketing in 10 Stunden', oder so ähnlich. Ich wußte, er hatte genügend eigene Fantasie und würde wissen, wie er die Sache ans Laufen bringt. Er mußte halt den Sprachcode beherrschen, dann würden sie ihm die Bude einrennen, immer scharf auf die nächste story of success. Es ging noch schneller als ich dachte. Die waren so unendlich geil auf die Story. Haben ihm die Türen des Lofts eingerannt, vielleicht weil sie ein wenig Luft holen wollten außerhalb ihrer netten, kleinen Käfige. Zwei Monate später hatte er die erste Doppelseite im Leib- und Magenblatt des deutschen Handels. Ich war neugierig, kaufte mir die Ausgabe. Nachdem ich jedoch den Satz "jahrelange Erfahrung" las, warf ich das großformatige Stück Käse endgültig in die Mülltonne.

Pferde-Phobie

Auf der Ego-Liste: Angst vor Pferden überwinden. Im zarten Alter von 10 Jahren von einem dieser Gäule sehr unsanft heruntergefallen.

Schritt 1: Dem Gör eine Reitbeteiligung bewilligen.

Schritt 2: Helen in den Stall begleiten. Und zusehen, wie das pferdeflüsternde Mädchen, dem alle Tiere wie durch ein Wunder hinterherlaufen, den Sattel auflegt. Dem Kind versprechen, sich das nächste Mal beim Trockenreiten, wenn das Viech ausgetobt ist, von ihr führen zu lassen.

Schritt 3: Mit dem Gör Pferd von der Weide zu holen. Zweites Gör kommt an. "Vorsicht, das Fohlen da auf der Weide greift manchmal an. Ich helf' dir lieber, Shadow zu holen."
Zu mir gewandt: " Kannst du bitte mal mein Pferd halten?"
"Ähhh. Ja gerne. Ich hab' zwar Angst, aber das is jetzt wirklich eine gute Übung." (Gell, is doch toll, wenn man selber so prima rationalisieren, psychologisieren und pädagogisieren kann!)

Schritt 4: Fremdes Pferd festhalten.

Schritt 5: Trotz blauer Flecke an Oberschenkel und Hintern beim nächsten Mal wieder mit in den Stall gehen.

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Monkey business

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Ganz ohne Ironie - ausnahmsweise

Montag, 31. Januar 2005

Die Haare - Die Nase - Die Ohren

Als ich ein kleines Mädchen war, riefen die, die es nicht besser wussten, mir gerne das Wort "Hexe" hinterher. Ich habe rote Haare. Später lernte ich dann, dass es kluge und weise Frauen waren, die der Mob auf den Scheiterhaufen brennen sehen wollte und war stolz darauf, dieses Rot in den Augen der anderen leuchten zu sehen. Meine Nase ist groß. Und diese große Nase ruft nun die auf den Plan, die ihre unbändige Wut bis jetzt noch mühsam unter Kontrolle halten konnten. Wieso glaubt Ihr, sollte ich nicht stolz darauf sein, aus einer Familie zu stammen, deren große Nasen vor vielen Jahren von dummen Menschen als rassisches Merkmal gekennzeichnet worden waren.

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Reichlich Stoff für den Freitagskommentar. Ich wußte ahnte es. Es gibt eine Korrelation zwischen Sadomasochismus und bestimmten Berufen. Dieses Zitat rechts oben auf der Seite ist nun wirklich nicht nett ... ;-) Mädels, baut die Domina-Blogs. Ihr bekommt reichlich zu tun!

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Die Content-Krieger

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