Dienstag, 15. Februar 2005

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Gut. Ich les' dann demnächst halt mit Schutzumschlag. Oder Einpackpapier und wiederverwertbarer Kordel und Schleife.

Berufe der Zukunft

bei privaten Militärunternehmen. Spezialeinheiten. Zum Beipiel als Söldner im Irak. Mit dieser Profession kommt man leider nicht immer freiwillig ins Internet.

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Geschrieben gestern nacht. Und nun doch noch veröffentlicht.

Hatte ich schon geschrieben, dass dieses Tagebuch, ähh, Blog manchmal rein kathartische Funktion hat? Nein? Nun, es sei hiermit missbraucht. Oder wo soll ich sonst den Beschwerdezettel reinwerfen? Ja. Neee. Schon klar. Diesen Briefkasten meine ich jetzt nicht. Ich nehme dann doch lieber mein eigenes Blog. Also. GANZ LANGSAM ZUM MITSCHREIBEN. Wenn ich Video-Clips in der Glotze gucke und mir zwischendurch ViVA-Klingeltüt antue, will ich heitere LaLa-Videos wie die "Global Deejays" sehen, einfach nur ganz nette Szenen mit leichtbekleideten Männern und Frauen und Flowerpower und ganz wenig Text. Das will ich. WAS ICH HINGEGEN NICHT WILL, ist im besagten Video statt Hot Pans und San-Francisco-Feeling plötzlich SNOWBOARD-FAHRER, SKIAKROBATIK UND DiE SINGENDEN DEEJAYS MIT VORLIEBE FÜR ISCHL, SANKT ANTON UND ... zu sehen. Sonst gehe ich mich nämlich bei VIVA beschweren ;-) Und hole die Jungs mit den Klingeltönen zu Hilfe. Und die Freunde von den Jungs mit den Klingeltönen. Und die Freunde von den Freunden der Jungs mit den Klingeltönen. Und

Kein Wettbewerb

Dieses ist ein Traum von jemandem, der die verdammte Basis-Arbeit aus jahrelanger Erfahrung kennt. Der keinen Bock hat auf den Wettbewerb um den künstlerisch wertvolleren Antifaschisten. Dieses ist ein Traum von jemandem, der über Blogs geschrieben hat, weil er sie unter anderem als ein geeignetes Ausdrucksmittel für Jugendliche hält, die viele Wünsche haben und denen man oft zu enge Grenzen steckt. Blogs können ein hilfreiches Instrument sein, um zum Beispiel mit anderen gemeinsam eine Idee zu entwickeln. Aus einer Idee ein Konzept werden lassen. Etwas Gestalt geben, das man sich wünscht. Etwas, das in der engen begrenzten Welt der Erwachsenen nicht immer genügend Platz hat. Träume brauchen ein wenig Zeit und Platz. Ein Spielfeld zum Experimentieren. Ich habe manchmal Kampagnen in meinen Seminaren für junge Erwachsene entwickeln lassen. Es waren - nach Bewertung der Teilnehmer - meine besten Seminare. Und es war genau die Zielgruppe, die es betrifft. Mehr kann und will ich aus Gründen der Diskretion hier nicht dazu sagen.

Blogs sind nicht nur reserviert für künstlerische Selbstverwirklichung. Blogs sind nicht nur ein weiteres konkurrierendes Produkt auf dem rieisigen Markt der gedruckten, gesprochenen und gefilmten Sätze. Blogs sind nicht nur ein Sicherheitsrisiko in den Zeiten von eskalierenden Verteilungskämpfen.

Es sind Allianzen eingegangen worden, in denen jeder der Beteiligten seine ganz eigenen Interessen verfolgt(e), andere wurden/werden bekämpft mit den Mitteln der jeweiligen Profession und fast alles ist erlaubt in diesem manchnmal doch reicht scheinheiligen Spiel.

Dieses ist kein Wettbewerb um den künstlerisch wertvolleren Antifaschismus.

Morgaine
im Glashaus mit Grippe-Symptomen ringend

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Dank an die Unermüdlichen

Montag, 14. Februar 2005

Aus dem Glashaus

@MemberofKillSweetieKampagne:

Xavier Naidoo mag man bereits mit 12 Jahren verstehen. Über Serge Gainsbourg oder Jane Birkin jedoch urteilt man am besten mit ein wenig Erfahrung. Geht ansonsten weiter brav beten. Und schweigt still auf den preis.werten Plätzen.

"Ihr seid doch alle vom Mossad bezahlt!"

Rencontre! schreibt:

Weil ich ein Agent des US-Imperialismus (nämlich Antifaschist) bin, wurde mir soeben der Krieg erklärt:

"Und je mehr die Linke sich von den USA-Imperialisten emanzipierte und einen selbständigen Standpunkt vertrat, desto mehr traten diese Leute auf, setzten die gesamte Nation mit dem Nazifaschismus gleich,

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Es genügt nicht, diese sog. Antifa nur als Faschisten zu kennzeichnen. Sie entsprechen der ärgsten Form des Faschismus, dem, der unmittelbar beteiligt ist am Massenmord, der niederträchtigsten Obskuranz und Irrationalität und Verleugnung der Geschichte, die den Krieg gegen die Massen unweigerlich begleiten. Alle die Organisationen, die diesen Aufruf unterschrieben haben, Antifa Leipzig, Afa Halle usw. sind in dieser Weise zu brandmarken."

Zur vollständigen Kriegserklärung bitte hier entlang.

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Auf diesem Niveau spiele ich nicht. Blog daher vorläufig aus dem Blogrolling entfernt.

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"zwei Seiten der gleichen Medaille"

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Valentinstag

Sonntag, 13. Februar 2005

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Och! Dieses schöne Wort hatte ich doch glatt überlesen: Tröpfel-Trauma. Ja. Das wäre durchaus eine Möglichkeit. Ob ich jetzt allerdings dasselbe darunter verstehe, wage ich zu bezweifeln ;-)

13. Februar 1945 - 13. Februar 2005

Hamburger Wunschträume - damit's mit dem werbenden Nachbarn in Zukunft vielleicht doch besser klappt?

Doch was weiß ich schon von Hamburger Wunschträumen. Letztlich ist alles eine Frage des Geschmacks. Ich habe zum Beispiel nie verstanden, weshalb das Gitarrenmädchen Nicole mit diesem rührseligen Liedchen vor Jahren den Grand Prix gewann. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Krieg? Mein Geschmack war das schon damals nicht, auch wenn ich zu dieser Zeit noch liebend gerne in der Mitte stand. Dort stehe ich jetzt nicht mehr. Nicht mehr, seitdem ich weiß, wie viele Provokateure darauf hoffen, endlich den gerechten Lohn für ihren Job zu erhalten. Die Zeiten ändern sich halt, den Provokateuren sei Dank: Eine Zeit, ganz nach meinem Geschmack!

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Klingeltöne für die Gören, umsonst?
Die Ritter-Runde aus Zartbitter-Land zeigt, wie' s geht. In den Kommentaren steht der Hinweis auf den passenden FAZ-Artikel.

Samstag, 12. Februar 2005

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Noch mal nachgesehen.
*luftanhalt ... mmmmmhhh ... schööööön ...*

Update:
Für die folgenden Einträge hätte die Lady noch drei Wünsche

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weisserose

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Auch SPIEGEL online will jetzt mehr Meer. Vor allem mehr Anzeigen ;-)

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1.08 Uhr. Die hundertste Korrektur. Und nun bemerkt man dann doch noch, dass dieser Satz genau das Gegenteil von dem bedeutet, was man eigentlich sagen wollte. Im Elektra Log wird seit einer Stunde an der Schrift gebastelt. Nur auf meinen Holzboden unter dem Schreibtisch spielen die Staubflocken gerade fangen miteinander.

Freitag, 11. Februar 2005

Der Freitagskommentar

... ist dieses Mal eine ganz persönliche Wunschliste für den Valentinstag geworden. Ich bitte dabei vorab zu entschuldigen, dass mein Wunschzettel und mein Weltbild einzig in diesem Fall dualistisch ausgelegt sind, spätestens seit dem Ende meiner doch recht lange hinausgezogenen Studienzeit fahre ich nämlich nur noch selten in das schwedische Möbelhaus mit den Holzregalen. Weil es dort so frischen Lachs gibt. Ich mag es heute viel lieber exklusiv und elitär. Nicht anspruchslos und armselig.

Sie können mit dieser dichotomischen Rollenverteilung nichts anfangen? Sie sagen, das Leben ist bunt, zu bunt für diese Dualismen, zu bunt, um es mit Grau zu verschwenden, zu bunt für graue Blogs, graue Hemden oder graue Visionen? Vielleicht haben Sie Recht. Doch bedenken Sie bitte, dass wir es den Wunschzettelerfüllern so einfach wie möglich machen sollten. Nicht, dass sich nachher noch jemand überfordert fühlt. Wir zeigen daher am besten stereotypes Verhalten mit behutsam geäußerten Vorlieben in Fragen der Erotik und Sexualität. Man fragt uns, was wir uns wünschen? Wir sagen: Einen traumhaften Tag. Einen Luxustag. Einen Tag voller Erotik, Einfühlungsvermögen, Verständnis, Geborgenheit, gutem Sex. Das wünschen wir uns am Valentinstag. Und an den restlichen 364 Tagen im Jahr.

Es sind vorsichtige Formulierungen, Sätze wie geschaffen für die Produzenten von Traumwelten für elitebewußte Frauen mit Bildungszertifikat und Webkatalog etwa. Oder für die virtuellen Lockrufverbreiter mit dem Arbeitsmaterial aus der deutschen Romantik. Sie wissen, was ich meine? Nun, ich denke an diese Sorte von Assoziationskünstlern, die ihre Inspirationen aus dem Werk des armen Dachkammerpoeten beziehen, besonders Feinsinnige mit Neigung zu täglichem Frühstück, Fick und fantasievollem Ferienambiente.

Neben der Produktion von ganz persönlichen Traumwelten steht auf meinem (Web-)Wunschzettel für den Valentinstag noch der gemeinsame Besuch des Weblogs "Corset Dreams", das ich gestern über den sehr aufmerksamkeitsstarken Hinweis im Erosblog fand. Von diesem Beitrag aus führte mein Weg selbstverständlich zu AMF Korsets, ein Tipp, der nun wirklich von ausgesucht ästhetischem Empfinden zeugt. Es gibt da nur ein kleines Problem: Ich habe leider am 6. März 2005 schon einen anderen Termin. Und eine Alternative fällt mir nun im Moment wirklich nicht ein. Vielleicht sollte ich ja wieder mit dem Rauchen beginnen. Es gibt Männer, die können einfach nicht ohne. Ich glaube, ich kann da eher nicht mit.



korsett





Auf meinem ganz persönlichen Wunschzettel zum (nächsten oder übernächsten) Valentinstag steht noch etwas anderes. Ich wünsche mir einen wahren Meister der Schrift, der das Kunstwerk beherrscht, die männliche Ausgabe der Vagina-Monologe zu schreiben. Keine Gebrauchsanleitung für Quick and Slow Food, kein Plaudern aus dem Nähkästchen, das sich später dann als Kopie der neuen Kamasutra-Ausgabe aus dem Verlag Klaus Wagenbach entpuppt. Sondern ein gelebtes Stück Lust, Empfindsamkeit und wirklicher Respekt vor fremdem und eigenem Leben. Ein Werk, nicht ohne die täglichen großen und kleinen Verletzungen, die mancher Mann nur deswegen nicht mehr als solche empfindet, weil er längst die Rollen seiner eigenen Geschichten verinnerlicht hat und zum willigen Erfüllungsgehilfen im Spiel der Spiele mutiert ist.

Verletzungen. Die eigenen und die, die wir anderen zufügen. Ich habe nichts gegen Verletzungen, die eine notwendige Änderung bewirken. Manchmal kann eine Verletzung auch Ausdruck von Achtung oder Respekt vor dem Leben bedeuten. Dann nämlich, wenn ein Rhythmus mit Hilfe dieser Verletzung durchbrochen werden will. Der Rhythmus der Atmung eines sich immer weiter zurückziehenden Menschen etwa oder der Rhythmus von Systemen, die bedrohlich werden könnten. Der Rhythmus eines maroden Systems, das gestürzt werden muß, bevor es den sicheren Untergang für alle bedeutet.

Wer aber bestimmt, was ein marodes System ist? Wer fügt wem welche Verletzungen bei, begrenzt die Borderliner, die Systeme bedrohen, wer beherrscht die Regeln des kontrollierten Grenzüberschreitens? Ich fürchte, diese Fragen lassen sich letzten Endes nur auf den Schlachtfeldern und Kampfplätzen der alten und neuen Ordnungen entscheiden. So endet denn auch mein ganz persönlicher Wunschzettel für den diesjährigen Valentinstag: Möge der Bessere gewinnen!

Traumfabrik

Was ich übrigens noch sagen wollte: Wenn ich die Wahl hätte zwischen Bergen oder Meer. Dann. Dann würde ich mich für die Berge entscheiden, Ihr GlaubegernandenErfolgmeinereigenenGeschichten-Helden.
Meer? Meer klingt halt immer so schön nach Dichtung, Empfindsamkeit, HerzundSchmerz, Leid und Leiden, Frau mit Sehnsucht im Herzen. Noch mehr Assoziationen gefällig?

Sorry, Jungs! Ich versteh' halt etwas mehr/meer von der Produktion in den Traumfabriken der schönen neuen Welt. Liebe Grüsse ins All. Die Ex-Traumfabrikantin

P.S. Wie, Sie wollen mir das Gegenteil beweisen? Ja bitte. Darauf sind wir dann doch sehr gespannt. Ich habe nämlich dummerweise gar nix abgespeichert. Weder diese niedlichen Fotos noch

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V I S I O N E N. V I S I O N E N. V I S I O N E N
Danke, Herr Prantl. (Hinweis hier gesehen)

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Ein wunderbarer Vorschlag. Wirklich. Vor allem die grünen und roten Dinger sind atemberaubend schön. Sch...Kerle So liebe und nette Menschen ;-)

Update - Eine? Stunde später:
Was wollte ich doch noch? Mmmmhhh, das ist ein einziges Fest für die Augen. Solche Sachen in Blogs. Die man kaufen kann. Schöööön. Sehr schöön ... Oh no, Madame, Sie wollten doch jetzt eigentlich weiter ...

Donnerstag, 10. Februar 2005

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"Ein Narr, wer anderes denkt ..." ***lächel***

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powerfeminismus

Anti-Psychiatrie und Trittbrettfahrer

Wer dieses Blog regelmässig besucht, wird vielleicht die kurzen Anmerkungen gelesen haben, in denen ich über meine beruflichen Erfahrungen als Politologin und Referentin mit dem Schwerpunkt "Antisemitismus, Extremismus und autoritäre Psychogruppen" berichte. Diese Zeit der Seminare und Vorträge liegt jetzt fast fünf Jahre zurück. Wieder einmal wollte ich damals Veränderung. Und wieder einmal stieß ich auf mir längst Bekanntes. Internet und Blogs? Ich fand die Welt der Werbung wieder, aus der ich ausgetreten war, und ich erkannte die gleichen Strukturen, über die ich in meinen Vorträgen gesprochen hatte.

Ich sehe es. Und ich will so oft viel lieber die Augen schließen, mich nur noch dem wirklich Schönen, Guten, Wahren widmen. Wer BlogLand länger besucht, weiß, dass es ein Ort ist, der immer mehr zu einem Spiegel real existierender Machtverhältnisse wird. Es gibt Akteure, die täuschen, Intrigen bilden, falschspielen, kontrollieren und manipulieren. Mein Blog und ich sind Teil dieser Machtspiele, vor allem, nachdem ich zu den ersten gehörte, die über Blogs publizierten. So what! Stalking, BigBrother-Spielchen, Romeo-und Julia-Nummern, verletzende Dinge, die zermürben sollen. Das ist die Realität. Ein Narr, wer anderes denkt.

In BlogLand Platz genommen haben mittlerweile auch Vertreter der Anti-Psychiatrie-Bewegung sowie Trittbrettfahrer, die ihre ganz eigenen Vorstellungen vom respektvollen Umgang miteinander haben. Bei Wikipedia heißt es:

Eine Unterorganisation von Scientology, KVPM (Kommission für Menschenrechte in der Psychiatrie), englisch CCHR, bekämpft die Psychiatrie, die von Scientology als Erzfeind betrachtet wird und dient gleichzeitig als "Angel", mit der neue Mitglieder geworben werden sollen.

Wer Interesse am Thema Anti-Psychiatrie und seinen Trittbrettfahrern hat, für den bietet das Internet neben den genannten Quellen viele weitere Informationen. Doch Vorsicht: Nicht überall, wo "Anti" daraufsteht, ist "Anti" drin. Nach einer Recherche gestern Nacht und einem Kommentar heute morgen, in dem mir wieder einmal ein Schweinchen Schlau den aktuellen Stand meines BigBrother-Kontos sowie Hinweise auf meinen ganz persönlichen Gefühlszustand mitteilen wollte, kann ich nur sagen: Passt gut auf Euch auf! Es sind viele Falschspieler und Leute mit schlechten Manieren in BlogLand unterwegs. Und damit meine ich nicht nur Blogger, die Dinge wie diese hier schreiben: "dämliche Frauen, die glauben den blöden Schwuchteln wirklich alles". Alles klar, meine Lieben?

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weisserose

"Frontstadt Schleusingen"

Telepolis: Neonazis bedrohen thüringische Kleinstadt

"Die nationale Rechte marschiert im Freistaat Thüringen fast an jedem zweiten Wochenende. Die NPD hat nun die Kleinstadt Schleusingen zur "Frontstadt" erklärt, vor allem weil dort eine wackere SPD-Abgeordnete und ein CDU-Bürgermeister den Neonazis die Stirn bieten und Widerstand organisieren."

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Gefällt mir gut

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Wer derart auf Vernichtung zielt, hat ungeheure Angst vor etwas, das Teil seiner selbst ist und ihm zu entgleiten droht, er es daher also unbedingt zerstören muß, bevor es ihn für immer verläßt.

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Haaabe ich mich jetzt erschrocken! Eine Stimme ... Die Tür ist einen Spalt breit geöffnet. Und die Süße spricht im Schlaf. Ich gehe jetzt nicht lauschen. Ich gehe jetzt nicht lauschen. Ich

Mittwoch, 9. Februar 2005

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Und für dich, mein liebes erschrockenes Herz, suche ich etwas *ganz* besonders Feines aus. Etwas für Feinschmecker eben. Und solche, die es noch werden wollen. Etwas für die Liebhaber belgischer Pasteten und cremeweißer Markenprodukte mit Premium-Ambiente.

Aschermittwochsreden

"Wenn man Milliarden-Gewinne macht und gleichzeitig verkündet, man stellt 6000 Leute aus, dann ist das eine Geschmacklosigkeit, eine Unfähigkeit, dann ist das unakzeptabel und muss natürlich auch kritisiert werden", sagte Stoiber auf der CSU-Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch in Passau."

Natürlich freuen wir uns, wenn Wählers Wille Beachtung findet. Alleine: Kritik ist nett, Herr Stoiber. Handeln ist besser.

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Der hier mußte jetzt auch noch mit. Das ist eine Handtasche. Ähh, Staubwedel ... Federboa mit Kette dran?

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Yepp! Und das nächste Foto aus der Reihe: Für jeden etwas (Un-)Passendes, damit es beim nächsten Mal mit der Lüge Legende noch besser klappt.

Heute aus dem Schuh- und Handtaschenblog "Bag Crazy":
Handbag Nirwana. The Hermes Crocodile Birkin.

"Well, tough luck. The waiting list for the Birkin bag is currently closed. And once you do somehow, magically get on the wait list, it's around 2 years before you get that fateful call."

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Das Recht der ersten Nacht

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brennen

Noch keine Schuhe?

So schnell geht das. Zehn Minuten im BloggerForum. Und schon hat man Stoff für eine neue Geschäftsidee geliefert.

Neeeeeiiiin. Nicht schon wieder Ärger ;-))

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***lieblächel***. Die Werbe-Hexe ...

Und zum Frühstück mag ich am liebsten kleine Kinder und große Männer scharf angebraten, garniert mit Tastatur, Kugelschreiber und Mitgliedsausweis des DJV.

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Hoppla. Hört sich das jetzt an wie? Nein. Nein. Und noch mal: Nein. Ich will nicht den hundertsten Roman über Romeos, Julia und Stasi-Methoden schreiben. Obwohl: *Das* gibt es noch nicht im BlogLand. Und wird es auch nicht geben. Niemals. Wieder. Werde ich noch einmal Nie sagen.

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Für jeden was (Un-)passendes. Heute ein hübsches Spielzeug für Mutanten, das allerdings nur geeignet ist bis zum zarten Alter von 10 8 Jahren. Da jedoch jedes Mittel recht ist, dürfte es mit der Lüge Legende dann hoffentlich noch besser klappen.

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Das Blogger-Forum.
Treffen. Reden. Informieren.

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grnerose

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In Erinnerung. Der Rest eines Bildes. Nicht dieser auf Zerstörung ausgerichtete Zynismus, kläglicher Ausdruck der eigenen fragilen Existenz, die sich zu ihrer Verteidigung längst der Mittel bedient, gegen die anzukämpfen man vor vielen Jahren angetreten war. In Ruhe abwarten. Wenn es Zeit sein wird.

Dienstag, 8. Februar 2005

Märkte sind Gespräche - Teil 2

Einkauf in 15 Minuten, Griff in den Verkaufsständer von "ART DECO", Lidschatten in schönen Farben. An der Kasse dann wieder geärgert über diese neuen Verpackungseinheiten, kleiner ist angeblich feiner, nein, ist es nicht, es täuscht lediglich über den teuren Preis. Zu Hause noch mehr Ärger, auf dem einen Teil steht "Do not use in eye area", ahh ja, war es dann doch nicht der Lidschatten, sondern das Rouge, dann versucht man das Teil trotzdem zu öffnen, die Farbe ist schließlich ganz schön, wenn, ja wenn da nicht dieser dämliche Plastikdeckel wäre, den man zwar genau ein Mal bis zur Hälfte wegschieben kann, der sich dann aber keinen einzigen Millimeter mehr bewegt. Die Deckel der winzig kleinen Lidschattenboxen hingegen müssen ganz vorsichtig nach hinten geschoben werden, einen Millimeter zu weit, und schon ist der Deckel ab, Lidschatten gedacht für winzige Hände von Frauen mit Buddha-Achtsamkeit und viel Zeit. Vielleicht könnte die Firma ART DECO in Zukunft ja doch mal auf den Rat des Verpackungsdesigners hören.

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Der europäische Blickwinkel bei Arte auf Frauen im Islam und die Sorge über die amerikanische Verführung der Love Generation

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'die "schlimmsten Instinkte" der Demokraten herauskitzeln'?

Yeah! Mein (zweit-)liebster Blogger ist
back in town: Howard Dean

Update: O.K. Stimmt nicht ganz. Es kommen noch ein paar andere Blogger davor! Doch ich hege nun einmal ausgesprochen viel Sympathie für den Mann, dessen Internet-Kampagne zum ersten Mal demonstriert hat, worin die Stärken (und Schwächen) von Blogs und Bloggern liegen ;-)

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helenundshadow

Helen und Shadow. Die beiden passen gut zusammen ...

Extremsegeln

"Wenn sie nicht noch Schiffbruch erleidet, wird Ellen MacArthur morgen als schnellste Weltumseglerin ins Ziel gehen."

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"Es schmerzt - ich beschleunige das Spiel. Als ich wieder auf Normalgeschwindigkeit schalte, holt der Tod bereits den letzten weiblichen Sim ab. Sie ist vor dem Kühlschrank verhungert."

Die Lösung: Die Sims jetzt in Kooperation mit Pizza Hut. Oder: Wie ich einmal den Versuch unternahm, mit Werbung mein Geld zu verdienen ... bitte hier entlang.

Aufstieg vor Sonnenaufgang. Denn sie wissen, was sie tun.

Für mich bist Du jemand, der beobachtet und schreibt, was er sieht, ein Tourist in den Bergen, der mit der Seilbahn bis zur Hütte auf 2000 Meter fährt, seinen Kaffee dort oben trinkt, mit anderen Gästen an blankgescheuerten Holztischen sitzend und in kurze Gespräche vertieft, Gespräche darüber, wie es denn sein könnte, dieses Gefühl des Aufstiegs vor Sonnenaufgang um fünf Uhr in der Früh, wenn unten im Tal noch die Menschen in ihren Luxusbetten liegen und das Personal damit beschäftigt ist, die Tische im Frühstücksraum für den großen Ansturm am Morgen einzudecken. Nur ganz wenige sind zu dieser Zeit schon seit Stunden unterwegs, die Kälte in den Knochen trotz der Strapazen spürend, erst der Sonnenaufgang später am Morgen führt zu einem ganz langsamen Anstieg der Temperatur. Wie kannst "Du" wissen, was es heisst, den Berg hinaufzuklettern, mühsam Schritt für Schritt, auf Geröllhalden ausrutschend, kurze Pausen auf Felsvorsprüngen, der Blick hin und wieder nach unten gerichtet, und immer ist da die Angst vor dem Sturz und dem Fall. *Du* kannst niemanden in den Abgrund stoßen, denn du bist erst nach Sonnenaufgang aufgestanden, bist mit der sicheren Seilbahn nach oben gefahren und sitzt in der Hütte, unterhältst dich mit Bergwanderen, die es getan haben, beobachtest sie und hörst ihnen zu, wirst später vielleicht deren Geschichte schreiben und über ihre Angst vor dem freien Fall. Hast du es jemals gewagt? Bist du jemals bis ganz nach oben zum Gipfel geklettert? Ehrlich gesagt glaube ich es nicht. Wer bis zum Gipfel kommt, der freut sich über diese Schönheit dort oben, die er mit viel Mühe hat erkämpfen müssen, der ist ganz still und schweigt und verspürt nicht die Lust, jemanden von dort aus ganz nach unten in den Abgrund zu stoßen. Er weiß, dass Freiheit am Berg darin besteht, den Weg noch vor Sonnenaufgang ohne die sichere Seilbahn bis nach oben zu gehen. Freiheit ist für dich etwas ganz anderes, Freiheit heißt für dich freier Fall? Nun, wenn das so ist, dann frage ich mich, weshalb du nicht nach oben gestiegen bist und dann selber den Schritt über den Abgrund getan hast. Weshalb du diese Erfahrung nicht selber machen wolltest, diese angebliche Erfahrung der Freiheit im freien Fall.

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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