Samstag, 23. Juli 2005

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Straftatbestand Stalking. Warten, bis das Messer im Rücken steckt?
In: Publik-Forum, Zeitschrift kritischer Christen, Nr. 14, 22. Juli 2005

Die Medien, das Geld und die Demokratie

"Die gegenwärtige Selbstdemontage durch Korruption schadet dem Ansehen der Sender, aber in erster Linie schadet sie dem Ansehen der Demokratie."
Johanna Haberer, Die Medien, das Geld und die Demokratie

"Ich glaube, das ist die breite Spitze eines Eisbergs. Aber es geht unter der Wasserlinie noch weiter, wie ich aus internen Recherchen einer Schleichwerbeagentur weiß. Da sind auch die Ratgebersendungen seit Jahren Zielobjekt gewesen, sprich: Reisesendungen und andere. Die Münchener Agentur, mit der ich es zu tun hatte, nimmt für sich sogar in Anspruch, sie könne gegen Bezahlung PR-Botschaften in den ARD-Tagesthemen unterbrigen. Es gibt sicher noch viele Fälle zu entdecken."

'Meine Güte, kann das sein?' Fragen an Volker Lilienthal
Beide Beiträge in:
Publik-Forum, Zeitschrift kritischer Christen, Nummer 14, 22. Juli 2005

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Von Natur aus friedlich?

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Die andere Version

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Muß ich mein ICQ jetzt verstehen? Es mag alle Identitäten. Bis auf eine. Da kann es heute leider die Verbindung nicht herstellen. Wunder der Technik ...

Freitag, 22. Juli 2005

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watching


Freitagsnachmittagsbloggen. Oder: Zuviel Zuschauen
beeinflusst anscheinend das Schreibvermögen ...

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"Dieser Blog hier scheint nur für 'Eingeweihte' zu sein"

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Zum wiederholten Male der selektive Blickwinkel. Hier eine etwas andere Perspektive.

Donnerstag, 21. Juli 2005

No Names - No Games

Nehmen wir nun freundlicherweise die Weblogs aus dem auch ohne sie aufregenden Angebot in BlogLand heraus, deren philosophierende Vertreter sich durch die Lande schauspielern oder in einschlägigen Online-Magazinen ihre kühl kalkulierten, kunst.vollen Artikel absetzen, derweil im heimatlichen Blog punktgenau plazierte Informationen, welche nur mit größerem (technischen) Aufwand und Arbeitsteilung zu beschaffen waren, den gebloggten Beiträgen eine pikante und politische Würze verleihen? Kurz und knapp: Jungs, das Zeitalter des real existierenden Sozialismus ist vorbei, als die Mädels die Arbeit des Stasi-Spitzels irgendwie auch ein bisschen sexy fanden! Auch die Hoffnung mancher Lady ist leider vergeblich. Niemals entspringt dem Hirn dieser und anderer gefakten Rebellen die Revolution. Außerdem: Wer will schon, dass aus Gesprächen über Bilder und Abbilder solche über die Wahl des Berufes oder aber ärgerlicher Ent.täuschung werden.

Mittwoch, 20. Juli 2005

Anti-Merkel und Che im Blog-Shop

Es wird gerade schick in BogLand, auf T-Shirts den eigenen festen Standort zu verkünden und im Blog-Shop mit Hilfe von Dame-Dackel-Bildern des politischen Gegners/derGegnerin die eigenen Euros zu verdienen. Nun hatten wir in BlogLand ja bereits den Fall, dass manche Blogger erst über den bösen Kapitalismus und deren VertreterInnen schrieben, unser Buch "Generation Blogger", die erste deutschsprachige Publikation zum Thema, war angeblich die Nachfolge von Generation Golf und damit per se kapitalistisch und unkreativ, um sich später dann selber als meinungsmachende Elite auf der Suche nach Werbe-Einnahmen zu positionieren. Ich bin nun sehr neugierig, wie antikapitalistisch eigentlich die Produktionsbedingungen der T-Shirts mit den schicken linken Anti-Merkel-Slogans sind.

Ich interessiere mich auch deshalb für diesen Verkauf, arbeiten wir doch selber seit einiger Zeit am Aufbau eines kapitalistischen Web-Shops, der nach "Generation Blogger" und dem gerade fertig produzierten Hörfeature "Morgaine And The Machine" nun folgen soll. Da ich aber schon immer eine Spießerin und Moralistin gewesen bin, möchte ich nicht einerseits Werbung mit linken Sprüchen machen - als ehemalige Werberin sicher kein Problem - und andererseits mit Produkten Geld verdienen, die unter neoliberalen und asozialen Bedingungen hergestellt worden sind.
Da ich erst gestern einen Fragenkatalog für denjenigen erarbeitet habe, der sich die T-Shirt-Produktion vor Ort ansehen soll, hätte ich hier an alle Blog-Shop-Betreiber ein paar Fragen:

- Wo werden Eure T-Shirts und sonstigen Produkte produziert?

- Welche sozialen Standards werden bei dieser Produktion erfüllt?
Sind das die Mindestsozialstandards wie beispielsweise Verzicht auf Kinder-, Sklaven-, und Gefängnisarbeit?

- Wie umweltverträglich ist die T-Shirt-Produktion?

- Wie sind die Arbeitsbedingungen in Eurem eigenen Laden?
Ihr seid ein Start-Up und jeder arbeitet unter gleichen Bedingungen um der gemeinsamen Sache willen?
Oder macht die Buchhaltung die alleinerziehende Mutter auf 1-Euro-Basis und Ihr habt dafür genug Geld für weitaus wichtigere Sachen wie Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Bearbeitung von Interview-Anfragen für Funk und Fernsehen, Einladungen zum Abendessen oder kleine, feine Party-Häppchen auf dem meinungsbildenden Buffet?

Kurzum: Es geht um die Frage, inwieweit aus dem schönen Schein das wirklich Wahre und Gute geworden ist, welches in manchem Interview bereits in guter alter Werber-Manier nach In-Out-Kategorien angepriesen wurde. Oder malen wir vielleicht wieder einmal nur die schicken Symbole des Anti-Kapitalismus auf T-Shirt und (Fernseh-)kulisse, weil sich das schlicht und einfach ganz prima verkaufen lässt?

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Find' ich gut: Jeder Hausfrau ihren eigenen Haushaltshelfer. Bei mir wären da folgende Dinge zu erledigen: ...
Hier noch weitere wahre und wirkliche Helfer von heiteren Hausfrauen.

"Eine neue Verfassung"

19. Juli 2005
"Die neue politische Offensive der Neozapatisten schlug in den vergangenen Wochen hohe Wellen: Neben der mexikanischen Öffentlichkeit zeigten besonders soziale Organisationen in Europa großes Interesse am Vorschlag der EZLN, der weit über die Forderung nach Gerechtigkeit für die indigene Bevölkerung hinausgeht. So treffen sich am kommenden Wochenende in Barcelona Vertreter aus Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz und Dänemark, um die Solidaritätsarbeit mit den »Zapatistas« zu verstärken und gleichzeitig den antikapitalistischen Widerstand in Europa zu verstärken."

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Wer die Große Koalition im Herbst ausruft und dann glaubt, gegen den Willen eines großen Teils der Bevölkerung regieren zu können, zündelt am eigenen Haus und darf sich über die Gefährdung des sozialen Friedens und des damit verbundenen Investitions- und Standortfaktors Deutschlands nicht wundern.

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"Literatur hat nichts zu sollen!" meint Thomas Schmitt in der Frankfurter Rundschau. Ich aber denke an Thomas Mann, der zu solchen Sätzen sagte, dass aus ihnen das Konzentrationslager Buchenwald neben Weimar entstehen konnte.

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Berührungen und Bäuche

Flagge zeigen

Dieser Beitrag lädt die Leser zum freien Assoziieren ein, versteht sich aber nicht als Werbung für ein reformpädagogisches Schulmodell. Der Kommentar wurde geschrieben von einem Vater, der um sein Kind kämpft und zeigt einen Videoclip sowie Fotos eines mit öffentlichen Mitteln finanzierten Internats. Aufschlussreiche und weiterführende Links auf nationale und internationale Netzwerke der Schule wurden im Web übrigens Stück für Stück entsprechend in der Vergangenheit geführter Telefonate entfernt ... Guten Morgen, Deutschland!
(Seite mit Mozilla Firefox leider nicht lesbar)

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Wahlen kinderleicht

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Guantanamo? Wie wäre es denn damit, sich auch an die eigene europäische Nase zu fassen?

Dienstag, 19. Juli 2005

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Leider fand ich die deutsche Ausgabe dieses Artikels (noch) nicht.

Montag, 18. Juli 2005

Medien, Märkte und Meinungen

Gleiche Chancen für alle. Hier ist die Gebrauchsanweisung für Demagogen, ein Leitfaden für Widerspenstige (Weiber) sowie ein leicht verständliches Handbuch Truppen- und Trolltraining mit Hilfe des Neurolinguistischen Programmierens. Das mit der paradoxen Kommunikation üben wir dann auch noch ein bisschen, gelle?

Nun denn. Jetzt will wahrscheinlich keiner mehr mit mir chatten. Oder vielleicht doch ... ? ;-)

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Steht in diesem Blog eigentlich irgendwo ein Schild mit der Aufschrift "Bananenrepublik- EinwohnerInnen gesucht"? Noch lässt sich meine emotionale Intelligenz ganz gut mit meiner sonstigen Intelligenz in Einklang bringen ...

Sonntag, 17. Juli 2005

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Zielvorgaben und die Fähigkeit zur Freiheit des Handelns

Fremdarbeiter, Arbeitsmigranten und teurer Spargel

Lafontaines Volksstaat
Der WASG-Politiker strebt nicht nur soziale Verbesserungen sondern offenbar auch nationalen Protektionismus an
Von Micha Brumlik

Zur "Fremdarbeiter"-Debatte
Ein Gespräch mit dem Historiker Ulrich Herbert über Oskar Lafontaines Wortwahl

"Im Zusammenhang mit der von Lafontaine in Chemnitz angesprochenen temporären Arbeitsemigration handeln also diejenigen rassistisch, die für diese neue Form der Arbeitsemigration und die damit verbundenen Formen krasser Ausbeutung die Verantwortung tragen. Wichtige anti-rassistische Forderungen für Deutschland sind demnach: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleichgültig ob von Deutschen, Polen oder Ukrainern erbracht, und ein Arbeitseinkommen, das auskömmlich für Leben und Wohnen in Deutschland ist. Dass für die Feinschmecker der Spargel dann teurer und für die deutsche Oberschicht die Suche nach billigem und willigem Dienstpersonal schwieriger wird, ist in Kauf zu nehmen."
(Zitat aus einer mail auf der offenen attac-Liste)

Samstag, 16. Juli 2005

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Irgendetwas muss dem Genie da missfallen. Mich hingegen hat in diesem Artikel das Foto mit der Glibbermasse beeindruckt. Ich dachte daran, wie ich das Zeug im Park auf der Bank aus Versehen mit dem Wassereis in der Hand verwechsle.

Feine Fäden und Veränderungen

Für R., Ch., M. und J., die verstehen, dass meine Sprache immer eine politische sein wird und denen ich danke, dass sie mir ihre uneingeschränkte Unterstützung geben. Für die, die mir halfen, den Weg wieder zu finden. Für alle, die helfen wollen, die Netze zu knüpfen. Für die sichtbaren und unsichtbaren SpinnerInnen. Für die, die gegen allen Widerstand Blogs als Instrumente nutzen wollen, Gedanken von Solidarität und Gerechtigkeit nicht im Lärm der falschen Freiheitskämpfer untergehen zu lassen.

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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