Freitag, 30. November 2007

Bei blogger.com

aus aktuellem Anlass wieder aktiviert

Prostitution

ist für mich ein Beruf wie viele andere auch. Wen ich zutiefst verachte: Spitzelnde Auftragsnutten. Seien sie nun weiblich oder männlich.

In der Aktualisierungsliste

von Twoday.net, die ich natürlich immer sofort kontrolliere, wenn ich Beiträge schreibe oder aktualisiere, eben das Spiel welches, steht seit einigen Minuten laufend die Headline "Nationale Sozialisten unterwegs". Da fehlt aber noch etwas. Etwas, das mir seit unserer Veröffentlichung nicht mehr aus dem Sinn geht: Das Wort "Content-Mafia". Na, unter welcher Flagge segeln wir denn dieses Mal? Oder üben wir gerade wieder reizende Rollenspiele?

Palästinenser-Look

"Sieht schlimm aus, ist unpraktischer als ein normaler Schal, erlebt aber trotzdem gerade eine Renaissance: das Palituch".

Theater-Truppen

und wirkungslos bleibende Worte.

Fortsetzung

dieses Dialogs:

*amüsiert sich gerade kööniglich". DAS muß ein Volltreffer gewesen sein: Tantra-Empfehlung für Taucher.


I'm so sorry. Und Asche auf mein Haupt *fg*.
Ansonsten urteile jede und jeder selber über unsere "Freunde Israels". Die, die so gerne unter falscher Flagge fahren.



Morgaine



P.S. Nein, ich schicke keine aktuellen Passfotos auf die Liste.






Das muß ein Volltreffer gewesen sein.
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von:
> Gesendet: 28.11.07 13:39:56
> An: attac-d@listen.attac.de
> Betreff: Re: [Attac-d] Lehren ziehn:


>
> * Dies ist eine Email der offenen bundesweiten unmoderierten Attac-Diskussionsliste. Sie gibt ausschließlich die Meinung der AutorIn wieder.
>
> Hi Morgaine
>
> > was heisst imbizil? Das Wort kenne ich nicht.
>
> geistig schwach, gebrechlich...heißt imbezil (ich habs falsch geschrieben, deshalb konntest
> Du es wohl bei Wikipedia nicht finden.
>
> > Du hast Recht, ich gehöre zu den Frauen, die in das Alter gekommen sind. In das Alter, in dem man sich endlich dazu durchringen kann, marsmobilen Muskelpanzern Bücher und Geschenkgutsscheine beim ehemaligen >Krisenmanager für konkursbedrohte Unternehmen und heutigem Tantra-Lehrer Elmar Zahdra zu schenken. Das hilft dann hoffentlich, Gefühle auf den Punkt zu bringen.
>
> Alte Frauen sind was Schönes. Ich kenne einige, die mir schon von ihrem total wüstem Leben in Ihrer Jugend erzählten;
> beispielsweise wie sie ihre Liebhaber schmachten ließen und all so was. Eine die ich kenne, ist bei den Zeugen Jehovas
> gelandet, eine andere im Kirchenchor und die dritte ist eine strenge Anthroposophin geworden.
>
> G Christoph Lichtenberg hatte halt doch recht, als er im 17. Jahrhundert in einer schönen Metapher schrieb, daß sich Huren aus Altersgründen meist genötigt
> sehen, Betschwester zu werden.
> Auch das Internet hält fantasische Möglichkeiten für Leute offen, die in ihrer Jugend über die Strenge
> schlugen (Motto:Ich war damals auf jeder Demonstration dabei ). Heute sitzen Sie den ganzen Tag am Pc, lassen sich von ihrem
> Ehepartner ne warme Decke auf die Beine legen und träumen schreibend - nie das Haus verlassend - von anderen Welten.
>
> Bis die Tage und alles Liebe für Dich
>

Wahre Freunde

erkennt man an der Google-Suche. Oder besser: Daran, wen man findet. Und wen nicht. Die Buchstaben-Kombination ISLA ist (auch) nicht in Zusammenhang mit diesem Blog zu finden, obwohl hier 192 Treffer ausgewiesen werden. Unter der eigenen Domain "independentsla.de" hingegen gibt es Treffer. Keine gute Werbung für Twoday.net ... Nun, dann muß ich diesen Text nun also auch noch einmal auf die Domain independentsla.de setzen. Wo sind eigentlich " Götz Zahn " und " Götz Zahn Computer " bei Google geblieben?

Donnerstag, 29. November 2007

... auch ein Meister aus Deutschland

"Sich als Rollentrottel verhalten, dies aber bitte von Herzen – ist dies nicht tatsächlich auch die Disposition des postmodern-neoliberalen Subjekts, das sich marktgängig-flexibel verhalten und dies auch noch genießen soll? Und das daraufhin gerade nicht mehr "authentisch", sondern nur noch in starren zitathaften Referenzgesichtsausdrücken reagieren kann ("Das charmante Schwein Clark Gable" bei Benno Fürmann, "Die selbstbewusste Karrierefrau Anne Will" bei Jessica Schwarz)?"

Antwort

auf attac-d:

was heisst imbizil? Das Wort kenne ich nicht. Kenne ich nicht trotz meines ständigen Bemühens, immer weiser zu werden, welches du ja ehrfürchtig mit der Anspielung auf mein Alter umschrieben hast. Du hast Recht, ich gehöre zu den Frauen, die in das Alter gekommen sind. In das Alter, in dem man sich endlich dazu durchringen kann, marsmobilen Muskelpanzern Bücher und Geschenkgutsscheine beim ehemaligen Krisenmanager für konkursbedrohte Unternehmen und heutigem Tantra-Lehrer Elmar Zadra zu schenken. Das hilft dann hoffentlich, Gefühle auf den Punkt zu bringen.

Derart frei geworden vom eigenen Charakterpanzer soll mancher schon den einen oder anderen Stellvertreterkrieg aufgegeben haben wie beispielsweise dem Kampf um die Reinhaltung der deutschen Sprache. Oder die Identifizierung mit den ewigen Opfern, wozu die Palästinenser des öfteren herhalten müssen. Auf solche Freunde könnte ich persönlich jedenfalls verzichten und würde ihnen stattdessen vielleicht lieber einen Gutschein schicken. Siehe oben.


Dass die Israelis nicht zum Jagen getragen werden müssen von ihren Freunden, seien sie nun echt oder falsch, ist klar. Wer Vernichtung will, soll Vernichtung bekommen. Oder aber einen eingezäunten gläsernen Laufstall mit intensiver psychologischer Behandlung.

Doch keine Sorge: Da kommen bestimmt keine Leute rein, die nur ab und zu der Hafer sticht. Schließlich dürfen und sollen wahre Freunde ja auch kritisieren. Nicht wahr?



und:


... Ehrenwerte Entschuldigungen, die der Liste sicher gut tun, denn Wut, vor allem aber instrumentalisierte Wut, ist destruktiv.


Allerdings kotze ich trotzdem gerade. Zum Glück gibt es jedoch viele Mittel gegen Übelkeit. Zum Beispiel eines gegen die falschen Freunde. Denn nicht überall, wo Freund, oder sollte ich besser sagen, ein Freund Israels, draufsteht, ist auch ein Freund drin. Aber bei Wikipedia finden sicher auch Anfänger des Voodoo-Writing den Begriff "False-Flag-Operation".



So, und nun geht Urmel wieder vom Eis und spielt demnächst wieder mit Murmeln aus dem Glashaus im Glashaus. Denn ein bisschen gläsern sind wir ja alle ...

Mittwoch, 28. November 2007

...

ashes and snow

Ashes to Snow

Fire to Blood
"Feathers to Fire"

Das Leben Anderer?

Zu gut informiert. Gestrichen.

Über ADS, Amokläufe und andere Karrieren

Ein Fall von ADS. Angeblich. Wenn Mitschüler aus der Klasse anrufen und der Junge nicht schnell genug ans Telefon geht, hört man das Klatschen. Er kommt nun manchmal morgens mit einer Maske in die Schule.

"Weiter waren da schon die Eltern meines Bekannten B. Seine Mutter hasste ihn schon in frühen Jahren. Er mag temperamentvoll, aufsässig gewesen sein, aber es dürfte auch schwierig für ein Kleinkind sein, zur Mutter eine Bindung aufzubauen, wenn diese nicht in der Lage ist, ihm im Babyalter körperliche Nähe zu geben, den Dialog durch Augenkontakt, Reaktionen auf Kontaktaufnahmeversuche, Empathie, das Gefühl der Wertschätzung eigener Bedürfnisse durch den, auf den man mit Haut und Haar angewiesen ist und andere essentielle Dinge zu gewähren. Diese wurde nämlich über B.s Mutter berichtet, von einer damaligen Nachbarin, die manchmal auf ihn aufpasste, ihrerseits jedoch beim Babysitten nie “Probleme” mit B. hatte. Bei B. wurde irgendwann ADS festgestellt und er bekam ein paar Jahre Ritalin. Später, als er das Ritalin nur noch vor Arbeiten und Klausuren morgens von seiner Mutter mit versteinerter Miene in die Hand gedrückt bekam, verlagerte sich die Medikation: B. kiffte sich völlig die Birne zu, konnte ohne nicht mehr funktionieren. Ich bin überzeugt davon, dass das nicht nur Suchtverlagerung war, sondern auch ein Ausdruck der Frustration und Trauer darüber, das er eine Mutter hatte, die ihn nie als Menschen, sondern immer nur als Belastung sah."

Die etwas andere Arbeit

Gerade einen Namen unter 1-Zimmer-Nachmieter-Suche mit attraktiven Gutshof-Bedingungen gefunden. (Weiblichen) Nachschub für die etwas andere Arbeit organisieren?

Dienstag, 27. November 2007

Traumzeit

Nun endlich gelesen: Hans Peter Duerr, Traumzeit. Über die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation, edition suhrkamp

§ 1
Hexensalben: Mittel für den Flug zum Sabbat oder für dämonisches Blendwerk?

§ 2
Von der Löwin der Weiber zu den Nachtfahrenden

§ 3
Die Vagina der Erde und der Venusberg

§4
Wilde Weiber und Werwölfe

§ 5
Die Verteufelung der Sinne, vornehmlich der weiblichen

§ 6
Der Wolf, der Tod und die Insel des Ethnologen

§ 7
Die verkehrte Welt oder 'Pot in Every Chicken'

§ 8
A midsummernight' s dream?

§ 9
Angst vorm Fliegen

§ 10
Die Halbwahrheiten des Coyote oder Castaneda und die Altered States of America

§ 11
Traumzeit und Traumfahrt

§ 12
Road Bilong Science

Mythen der Erde

Temples of Damanhur
via

Trendscouting

Da das Trendsouting offenbar sehr gut funktioniert, werden nun nationale und internationale Angebote entgegengenommen. Jeder weitere Versuch eines kostenlosen Trendscouting ist ab sofort vollkommen sinnlos, es sei denn, es dient einem karitativen Zweck. ;-)

Mittwoch, 21. November 2007

...

FotoMarcos

Die Geschichte von dem Einen und von den Allen

"... Und so sahen die allerersten Götter, dass zum Lernen, zum Arbeiten, zum Leben und zum Lieben ein jeder und eine jede notwendig ist. Aber sie sahen auch, dass einer oder eine allein nicht ausreicht. Sie sahen, dass alle gebraucht werden und dass nur alle zusammen ausreichend sind, um die Welt in Gang zu setzen. So wurden die ersten Götter zu Wissenden, jene, die die Welt erschufen. Sie verstanden es, zu reden und zuzuhören, diese Götter. Und Wissende waren sie geworden. Nicht weil sie viele Dinge kannten und auch nicht weil sie viel von der Sache wußten, sondern weil sie verstanden hatten, dass ein jeder und eine jede und alle zugleich notwendig und ausreichend sind."

Der Alte Antonio war gegangen. Ich blieb wartend zurück. Wartend, wie man auf das Meer und den Weizen wartet, wissend, dass beide kommen werden ... weil sie nie gegangen sind.

Alles Gute! Und vergesst Acteal nicht. Die Erinnerung ist die Wurzel der Weisheit.

Subcommandante Marcos


(Aus dem Kommunique an die nationale und internationale Zivilgesellschaft vom Dezember 1998)

"Feindbild Demonstrant"

via attac-d

Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein | Legal Team
Feindbild Demonstrant
Polizeigewalt, Militäreinsatz, Medienmanipulation. Der G8-Gipfel aus Sicht des Anwaltlichen Notdienstes

ISBN 978-3-935936-68-2 | ca. 176 Seiten | erscheint Dezember 2007 | ca. 10.00 € / 19.00 sF

Zum Buch:
G8-Gipfel 2007: Vom »größten Polizeieinsatz aller Zeiten in Deutschland« ist die Rede. Der Bau eines 13 Kilometer langen Zauns verwandelte den Tagungsort Heiligendamm in eine Hochsicherheitszone. Vor und während der Proteste gegen das Gipfeltreffen zeigte sich ein modernisierter präventiver Sicherheitsstaat: mit Razzien und Kriminalisierung der GipfelkritikerInnen, gezielter Desinformationspolitik, gravierenden Einschränkungen des Demonstrationsrechts, Entfesselung des Polizeiapparats, Beschneidung der Rechte von Inhaftierten sowie dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren.

Um die Rechte der Protestbewegung zu verteidigen, waren über hundert RechtsanwältInnen aus ganz Europa vor Ort aktiv. Gemeinsam mit den Ermittlungsausschüssen organisierten sie sich unter dem Dach des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV) als
Legal Team/Anwaltlicher Notdienst.

»Für seine herausragenden Verdienste um das Anwaltskonsultationsrecht und um die Durchführung eines anwaltlichen Notdienstes« erhielt das Legal Team im November den Preis »pro reo« der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltsvereins. Die Internationale Liga für Menschenrechte zeichnete seine Arbeit mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille aus und würdigte »damit eine Gruppe, deren Mitglieder im Kampf für die Verteidigung der Bürger- und Menschenrechte während der Proteste gegen den G8-Gipfel in und um Heiligendamm Vorbildliches geleistet haben«.

In diesem Buch zieht der Anwaltliche Notdienst nun eine erste Bilanz der Gipfeltage und ihrer rechtlichen Konsequenzen.


Home Assoziation A
Search Assoziation A

Über Trigger-Tiger und faule Tomaten

Spiegel Online probiert es mit Voodoo-Writing. Das geht aber noch besser. Wenn denn die MitarbeiterInnen gesund sind.

Misogynie und die Angst vor einem anderen Bild

Ich frage mich manchmal, wie so etwas sein kann. Hier ist eine mögliche Erklärung und ihre kulturgeschichtliche Einordnung:

"Ich hatte immer damit begonnen, auf meine Frauen ein Götterbild zu projizieren und sie so zu mehr zu machen, als es ihnen zu sein möglich war, oder als irgendjemandem zu sein möglich war, und das mit Begriffen wie Reinheit, Tugend und allen anderen positiven Qualitäten verbunden. Später, wenn ich den sexuellen Akt mit ihnen vollzogen und den Orgasmus mit ihnen erlebt hatte, erniedrigte ich sie vor mir selbst, als hätten sie sich an ihre animalische Natur hingegeben. Das kam geradewegs aus der Lehre der katholischen Kirche. Wieder handelte es sich um eine Projektion auf reale Situationen, die aus meiner Vergangenheit in das Jetzt transportiert worden war.
Man hatte mich gelehrt, daß sexuelle Impulse, Wut usw. ein Teil der eigenen Tiernatur und sündhaft seien. "Fleischliches Verlangen" müßte man unterdrücken, kontrollieren, wenn man ein Heiliger werden wolle. Diese Spaltung war sehr früh in meinem Leben entstanden"

...

Scaudon7

Bild: S. Scaudon

"frühstück" und "vogel"?

Die Familie als Keimzelle eines Volkes von Vögeln? Lieber weiter suchen! Denn knapp daneben ist auch vorbei. Oder: The Times They Are A Changin'. Und "Bei ihrer Suche stößt sie auf Meryl Streep, die mit ihrem vogelartigen Gesicht eine gute Besetzung für die böse CIA-Hexe Corinne Whitman ist."

Dienstag, 20. November 2007

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"If you think you are too small to be effective, you have never been in bed with a mosquito"

Betty Rease

"The Job Of A Citizen Is To Keep His Mouth Open"

I Am An Activist
Dame Anita Roddick 1942 - 2007

Die Trigger-Tiger

empören sich. Allerdings nicht über eigene Rollenspiele(r). Das nenne ich Doppelzüngigkeit. (Search Trigger-Tiger)

Contergan

und die Geschichte seines Erfinders. Das erinnert mich daran, dass ich vor einiger Zeit von einem der gut informierten Rollenspieler verbessert wurde, nicht "die Nazis", sondern Mengele hätte diese Experimente gemacht. Einer der wenigen Bösen also. Weggesehen, geschwiegen, geschützt und profitiert haben die Guten.

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LaechelnvorderO

Orakel

führen in die vielen Wirklichkeitsebenen des Seins. Das bedeutet, dass jede Person für sich eine Methode finden muß, um einzusinken in die vielen Möglichkeiten und auszusteigen aus der Linearität des Alltags. Deshalb sind viele alte Orakel eigentlich Techniken, die den Geist beschäftigen, so dass er aufhört, immer dieselben Gedanken hin und her zu wenden, Für und Wider abzuschätzen, das Hamsterrad ständig weiter anzutreiben.


...


Je weniger linear ein Orakel angelegt ist, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es seinen wahren Zweck erfüllt, nämlich der fragenden Person die Hast des Alltags abzustreifen, um frei zu schweben, mit den Impulsen zu tanzen und schließlich vielleicht sogar die Frage fallen zu lassen, weil ein ganz anderes Bild auftaucht, das ganz neue Implikationen und Werte aufwirft.
In indianischen Kulturen geht die Person, die ein Problem oder eine Frage hat, deshalb auf Visionssuche. Wenn diese Visionssuche bei uns nachgespielt wird, dann geht es den "Schamanen", den WortführerInnen oft um eine sklavisch genaue Einhaltung der Überlieferung. Zwar wissen wir gar nicht, wie genau die Überlieferung ist, durch wie viele eigenmächtige Veränderungen ihre Regeln gestaltet wurden, Hauptsache, ein echter Indianer hat's überliefert. Das hat mit dem Einsinken in die Traumzeit, mit dem Ausfahren aller Antennen für die kosmischen Impulse überhaupt nichts zu tun, eher schon mit Herrschaft und Unterwerfung, mit fundamentalistischen Strömungen, die Regeln aufstellen und ihre Einhaltung mit strengen Strafen sichern. Mit anderen Worten: Das ist langweilig.


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Die Form ist nicht dazu da, den Inhalt zu ersticken, obwohl es in der esoterischen Szene oft so gemacht wird. Oberpriesterinnen und selbst ernannte Heilige diktieren dem Fußvolk, was zu tun und zu lassen ist. Der formale Wahnsinn kennt keine Grenzen. Da wird in der Schwitzhütte eine fast umgebracht, weil das Ritual es verbietet, sie an die frische Luft zu bringen. Da feiern Dogma und Geheimniskrämerei fröhliche Urständ in Hexenzirkeln.


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Wer eine andere Person nötigt, Geheimnisse zu bewahren und bei Nichteinhaltung dieser Regeln Strafen androht, bewegt sich auf dem Pfad, auf dem sich Kinderschänder und Diktatoren, Religionsführer und Manipulatoren bewegen. Die Erde gibt uns all ihre Geheimnisse preis, wenn wir dafür bereit sind und sie wahrnehmen können. Und wir wollen entscheiden, wer welche Geheimnisse wissen darf und wer nicht? Geheimnisse, innere Kreise, Erhabene, Erleuchtete führen in eine Art von Gefangenschaft, die wieder nur die Führerin, der Führer lockern kann. Mit spiritueller Erkenntnis hat das nichts zu tun. Mit Machtgelüsten viel.
Es ist also sinnvoll, eigene Orakeltechniken zu entwickeln oder zu finden, die Spiegelung zulassen, ohne ein Urteil zu fällen.



Aus:
Luisa Francia, Dunkle Spiegel. Orakel als Weg in andere Wirklichkeitsebenen, Verlag Frauenoffensive 2007

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Montag, 19. November 2007

The Marlboro Marine

Part One: Battles After The War
via
truthout

Kleine Schwarze

Wetten, dass man verdammt scharfe schöne Strickkleider stricken kann?

3 mal 3 ...

Die Stulpenköniginnen

Na dann:

Gute Nacht Mephisto!


gallego

Sonntag, 18. November 2007

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"Honi soit qui mal y pense"

Fehu

Senderune umgekehrt? Avalon hat Augen. Gruss und Kuss, die Chaos-Prinzessin.

Herzlich willkommen

Spielkinder! Jeder gibt und nimmt was er will im Club der Chaos-Kosmonauten. Eintritt am Eingang des Labyrinths. 3 mal 3 ... :-)

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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