Samstag, 2. April 2005

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Ein alter Mensch stirbt

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mutter-baby

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Viele Schwestern habe ich gewonnen.
Und wird eine geschlagen,
oder vergewaltigt oder getötet,
komme ich nicht in trauerndem Schwarz.
Suche nicht die richtigen Blumen aus.
Feiere nicht ihren Tod
& es ist gleich
ob sie schwarz ist oder weiß -
Frauen liebt oder Männer.
Ich komme mit meinen vielen Schwestern
und schmücke die Straßen
mit den Innereien jener
Brüder im Frauenmetzeln.
Meine Wut kann ich nicht länger benebeln
in Alkohol und Ehrerbietung
in die Männer-Gerichtshöfe
komme ich zu meinen Schwestern,
nicht pflichtbewußt,
in Stärke werde ich kommen.


Pat Parker
"Womenslaughter," in:
Mary Daly, Gyn/Ökologie, eine Meta-Ethik des radikalen Feminismus, Verlag Frauenoffensive, 1991

Freitag, 1. April 2005

Der Freitagskommentar

weist heute für alle, die den Weg bis jetzt noch nicht zum Elektra Log gefunden haben, auf diesen Artikel hin:

"That Which We Call a Rose"

Mir fiel dazu das Bild bei eroticalee auf. Lilis Blog gehört zu meinen Lieblingsseiten im Internet. Ich kannte bis dahin keine Bilder von oralem Sex, auf denen Frauen aussehen, als ob sie tatsächlich Lust dabei empfinden, beim Oralsex fotografiert zu werden. Bei Lili hingegen habe ich den Eindruck, dass sie ihre Lust wirklich vor der Kamera auslebt, dass sie es geniesst, von uns betrachtet zu werden, dass sie Lust an der Lust der Voyeure hat.

Frauen auf der Bühne

Das nennt man schnelle Krisen-PR. Flugs eine Alibi-Veranstaltung auf die Beine gestellt. Ich hoffe, ihre (weibliche) Rolle ist ihnen nicht allzu peinlich. Nun ja, die *wirklich* peinlichen Fragen kommen dann erst viel später. Ach, was wird das die (deutsche) Öffentlichkeit freuen. Was werden hier für Vorurteile bestätigt werden. Und was wird das für eine hübsche Schlammschlacht werden. Wie wir im Jahre 2005 versuchten, unsere Positionen zu halten und BlogLand zu besetzen.

Das wird richtig teuer werden. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil ab heute der Tagessatz für mein unfreiwilliges Big-Brother-Mitspiel steigt. So richtig scharf sind ja die internationalen Anwälte, die eine Beteiligung am Schmerzensgeld erhalten. (Ich weiss, es ist nicht der passende juristische Ausdruck.) Mein Ex hat von diesen Haien immer sehr geschwärmt.

Donnerstag, 31. März 2005

"The Invisible Woman"

The Nation:
"That opinion writing is a kind of testosterone-powered food fight is a popular idea in the blogosphere. Male bloggers are always wondering where the women are and why women can't/don't/won't throw bananas. After all, anyone can have a blog, right? In the wake of the Estrich-Kinsley contretemps, the Washington Monthly blogger Kevin Drum mused upon the absence of women bloggers and got a major earful from women bloggers, who are understandably sick of hearing that they don't exist. "I'm staring you right in the face, Kevin," wrote Avedon Carol (sideshow.me.uk), "and even though you've said you read me every day you don't have me on your blogroll. It's things like this that make me tear out my hair when people wonder why women are underrepresented...." There are actually lots of women political bloggers out there--spend half an hour reading them and you will never again say women aren't as argumentative as men! But what makes a blog visible is links, and male bloggers tend not to link to women (to his credit, Kevin Drum has added nineteen to his blogroll). Perhaps they sense it might interfere with the circle jerk in cyberspace--the endless mutual self-infatuation that is one of the less attractive aspects of the blogging phenom"

Der Artikel

Anmerkung: In der (deutschen) Blogosphäre schreiben des öfteren Journalisten, die die Kunst der Täuschung versuchen in der Absicht, das Blogfeld alleine zu besetzen. Was man nicht alles tut, um BlogLand zu besetzen. Ich fürchte jedoch, das ist vergebliche Liebesmüh. Jede/r Journalist, der keinen Hehl aus seinem Job macht, ist mir übrigens selbstverständlich als Informationsquelle willkommen. Es schreiben außerdem häufig Männer, die vorgeben, eine Frau zu sein. Sie geben in ihren Blogs dann ihre kuriose Ansichten über FRAU, und wie sie FRAU gerne hätten, zum Besten.
Leute, spätestens beim Thema Erotik und Sex macht Ihr Euch ziemlich lächerlich. Believe me! ;-))

Loslassen! Umschalten!

Ich schalte denn doch nicht um, sehe mir also "Die Super-Nanny", diese mediale Arbeitsbeschäftigungsmaßnahme für berufsbetroffene, kinderlose Sozialpädagoginnen an. Wie nett. Es gibt anscheinend für alles eine Lösung, liebe alleinerziehende Mütter. Ihr müsst nämlich wissen, nicht Eure kostenlos zu erbringende Erziehungsleistung ist Euer Problem. Nein, Eurer Problem ist zum Beispiel Eure Ordnung. Besser gesagt: Die nicht aufgeräumten Zimmer Eurer Kinder. Oder die Anordnung der Möbel in Euren Wohnzimmern. Wir sind schließlich in Deutschland. Da hat nach dem Aufräumen alles in Ordnung zu sein. Und wenn Ihr gerade mal nicht Ordnung schaffen könnt, weil Ihr erschöpft und krank im Bett liegt? Nun, dann hält Frau Sozialpädagogin ein paar warme Worte für Euch parat: Essen sollt Ihr. Und etwas für Euch selbst tun. So geschehen gestern im billig produzierten RTL-Quotenrenner "Die Super-Nanny". Der leise vorgetragene Einwand der Frau, wann sie das denn tun solle, wird mit einer mentalen Handbewegung der Super-Nanny vom Tisch gefegt. "Sie haben doch nachmittags anderthalb Stunden Zeit". Das wiederrum zeigt, dass Frau Berufsbetroffen nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts verstanden hat. Wer einmal in dieser Situation war, alleine zu erziehen, weiss sehr genau, dass im Kopf immer, wirklich immer die Aufgabe - und nicht nur das Gefühl - der alleinigen Verantwortung präsent ist.

Man hört sie als Alleinerziehende gerne, diese Floskel: "Sie müssen auch mal loslassen können". Ein Satz, an Dummheit und Ignoranz kaum noch zu toppen, der gerne von verschiedenen Interessengruppen an Mütter herangetragen wird. Ein Satz, der von den eigenen Zielen ablenken soll.
"Sie müssen doch auch mal loslassen können", sagte der Chefarzt der Orthopädie zu mir, weil die kostspielige Behandlung der Hüftgelenkskorrektur abgebrochen werden sollte, obwohl die letzte Röntgen-Aufnahme meiner Tochter nach Aussage genau dieses Arztes einen "grenzwertigen Fall" zeigte, der "eigentlich operiert werden müsse".
"Mütter müssen doch auch mal loslassen können", sagte der Herr Schulleiter mit der kuriosen Auffassung von Reformpädagogik, der seine SchülerInnen instruierte, zu Hause ja nichts über den Sekten Schulalltag zu erzählen. Merkwürdig nur, dass sämtliche Kinder, deren Eltern den Mut hatten, die Schule zu wechseln, später wieder gerne vom Schulalltag erzählten.

Ja. Es stimmt. Man muß tatsächlich mal loslassen können. Nämlich von Scheinheiligen, schädlicher Kinder-Umgebung und guten Manieren, wenn es gilt, den eigenen Zorn, der sich als Alleinerziende in dieser Gesellschaft einfach aufstauen MUSS, in konstruktive Bahnen zu lenken. Loslassen können nach meiner Erfahrung Mütter immer dann, wenn sie merken, dass Andere ihren Kindern wirklich gut tun. Meine damals 5-jährige Tochter ist in der Zeit, als ich meine Buchhandlung führte, gerne in die Schwulen-Szene-Kneipe nebenan gegangen. Ich habe nie wieder erlebt, dass sich so viele Männer so liebevoll und so ausdauernd mit einem Kind beschäftigt haben. Im Sommer wurde das aufblasbare Planschbecken zwischen die Stühle und Tische gestellt und unter lautem, bis in die nahe gelegene Eigelsteintorburg hörbarem Gelächter mit Wasserenten und Wasserbällen ausgiebige Wasserschlachten geführt. Der Werbegrafiker brachte ihr Grundlagen des Zeichnens am Holztisch unter dem Sonnenschirm bei, manchmal taten sich ein paar Leute zusammen und machten mit ihr kurzerhand einen Ausflug an den Rhein.

Was ich damit sagen will: Loslassen sollte man immer dann, wenn das Gefühl stimmt. Ja. Es ist gut für mein Kind. Da kann ich loslassen. Da ist jemand, der gibt meinem Kind etwas von dem, was er hat. Und ich möchte, dass mein Kind das bekommt. Wer sein Kind nicht loslassen will, hat einen guten Grund dafür. Lasst Euch nicht verunsichern, Mütter! Weder von berufsbetroffenen, kinderlosen Sozialpädagoginnen mit Ambition zur Medienkarriere, noch von verwirrten Lehrern mit reformpädagogisch getarnter Napoleon-Attitüde. Weder vom psychologischen Berater-Gewerbe mit Arbeitsplatzängsten. Und erst recht nicht von quotengeilen deutschen Fernsehsendern.

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The Nation:
"Blogging, Journalism, and Credibility: Battleground and Common Ground," a conference held in late January at Harvard, featured a group of fifty journalists, bloggers, news executives, media scholars and librarians trying to make sense of the new media environment. The relationship between bloggers and journalists was a particular focus. Since the conference, the resignation of CNN's Eason Jordan and the Jeff Gannon White House scandal have only underscored the power of weblogs as a new form of citizens' media. We are entering an era in which professionals have lost their monopoly over information--not just the reporting of it, but also the framing of what's important for the public to know. Have blogs chipped away at the credibility of mainstream media?" ...

Der Artikel

Buch

"The Party's Over"
Dann schlafen die Guten noch besser.

Mittwoch, 30. März 2005

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Ekstase

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Das ja mal ein wirklich interessantes Design ;-) Aber haben die vielleicht "Die offene Gesellschaft" irgendwie falsch verstanden?

Nachtrag:
"Samizdata.net editors are God and God moves in mysterious ways".
Ach so ;-))

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Ich glaube, der Herr mag mich nicht. Das führt bei ihm zu leichter Blogging-Paranoia: Hinter allem steckt Morgaine, Morgaine, Morgaine. Ich hingegen finde den Herrn und seine Themen wirklich niedlich. Selbst im Jahr 2005 versucht man(n) es noch. Nun ja. Manche geben halt nie auf.

Sonntag, 27. Februar 2005

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Aus der Reihe 'Dinge, die überhaupt nicht peinlich sind':
Sollte der Eindruck entstanden sein, dass ich mein Laptop mit Spüli reinige, so muß ich dem entschieden widersprechen ... ;-))

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I like it. I like it. I like it.
Worte wie Seide. Schal
***nichtmehrausdemGrinsenherauskommend***

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virtual

Obrazky Bodypaint

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Der passt jetzt! Platz Nr. 1 bei folgender
Google-Suche ist ...
Wir leben eben in bedrohlichen Zeiten.

Rotwein, Schokolade und Reinigungsmittel

kchenblick

Nachts sitze ich manchmal nach dem letzten geschriebenen Satz noch am Fenster in der Küche, trinke ein Glas Rotwein, esse die Reste der Schokolade, die neben meinem Computer lag, denke über die Gespräche der vergangenen Tage nach, zum Beispiel über das Glück in diesen schweren Zeiten, als Jurist ohne zweites juristisches Staatsexamen von Beruf Sohn zu sein, sehe aus meinem Küchenfenster in die Nacht hinaus auf die blauen Lauflichter des Mediaturms im ehemaligen Kölner Prestigeobjekt Mediapark, und frage mich dann in der Dunkelheit der Nacht, wieviele dieser Büros wohl für immer leer bleiben werden, wieviele Träume in dieser Welt voller staatlicher Subventionen und Förderpreise und Festivals und Aktienkurse und Politikbühnen wie eine Seifenblase zerplatzten und nun nur noch als Spülmittel Reinigungslösung für die Linsen der Kameraobjekte und Displays der vernetzten Laptops benutzt werden können.

Samstag, 26. Februar 2005

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"Braune Schwestern?"

Freitag, 25. Februar 2005

Der Freitagskommentar

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Kräftemessens und Größenvergleichs, das Niveau lag stellenweise kaum über dem der zutiefst subtilen Bemerkungen an den feindlichen Gegner meiner Kindertage. "Ätsch. Meine ist aber doch besser als Deiner!"

Dieses hier ist ein Blog. Und wie wir in den vergangenen Tagen wieder einmal lesen lernen durften, sind alle Blogger Kapitalisten. Zumindest irgendwie rechts von den gedruckten Buchstaben des Wahren, Guten und Schönen. Wer nicht zur Kategorie der bloggenden Kapitalisten gehört, ist zumindest ein/e Esoterikerin, liebt Blumen, mag hin und wieder kuscheligen Blümchen-Sex und nennt als Frau ihre Vagina lieber Yoni. Diesem Vorurteil muß frau nun allerdings in der Tat zustimmen. SIE nimmt dafür auch gerne Provokateure in Kauf, die bei "Peace, Love and Harmony" nur noch an spirituelles Instant Food mit Waldorf-Soße und versteinerten Pilzen denken. Denn SIE glaubt: Lieber eine Blume an der Vagina als den Gewehrlauf in der Vagina.

SIE hat sich in dieser Woche mit wachsender Begeisterung durch kapitalistische und antikapitalistische Seiten geklickt, hat geduldig vernommen, dass Blogs wie Elektra Log oder ihr eigener Freitagskommentar selbstverständlich zu betrachten sind im Rahmen subversiver kapitalistischer Vermarktungsstrategien, denn "jedes neue Medium verkauft sich schließlich zunächst mit dem Argument, sozial gefahrlose sexuelle Bilder aus den legalen, halblegalen und illegalen Netzen zu ziehen." Schon längst hat auch bei ihr das Viagra-Spamming im Postfach das latent vorhandene Bedürfnis nach Werbe-Einnahmen und mehr Meer geweckt, die unendliche Regressionsschleife findet ihren Ausweg wieder einmal statt in der Liebe im Warten auf den Maybach mit
Viagra-Sex, Untergang und kleinem Tod.

SIE wird an dieser Stelle allerdings den Eindruck nicht los, dass neue Allianzen entstanden, zumindest aber die Sexualität zum Spielball einer reaktionären Retro-Kultur wurde zu einem Zeitpunkt, da die sexuelle Freiheit gerade bis in das letzte bürgerliche Schlafzimmer vorgedrungen zu sein schien. Doch der Wind pfiff schon seit längerem aus der Gegenrichtung. Bereits Anfang der Neunziger diagnostizierte Susan Faludi einen Backlash, der heute seinen künstlerischen Ausdruck findet zum Beispiel in Video-Clips wie "Father and Son" von Ronan Keating und Yusuf Islam, der unter großer medialer Begleitung zum Islam konvertierte Cat Stevens. War dieses Lied einst Teil einer männlichen Aufbruchskultur hin zu mehr Empfindsamkeit und Achtung der eigenen Gefühle im Vater-Sohn-Dialog, so muß heute das mit plakativ ausgestatteten Vater-Sohn-Bildern bestückte Video in diesem Kontext als Zustimmung zu einer rassistischen, weil auf Ungleichheit der Geschlechter beruhenden Ideologie gesehen werden. Die "sexuelle Konterrevolution" sucht ihre Bündnispartner. Und findet sie in ihren einstigen Feinden.

Westliche Kapitalismuskritik im Verbund mit der islamischen Ideologie der Ungleichheit, beide vereint in der Kritik an den Tendenzen der Pornographisierung immer weiterer Lebensbereiche, die Faschisierung der Körperbilder mit Reduzierung der entsprechenden Objekte zu reinen Werbeträgern, das Objekt degradiert zur sexuellen Ich-AG, die sich nach dem Prinzip von Investition und Verkauf orientiert.

Den Medien, Blogs inbegriffen, wird die Rolle der Verführer zugewiesen, die fit machen sollen für den Wettstreit um Gewinner und Verlierer im neoliberalen Ratten-Rennen. Wer verliert, darf sich wenigstens durch Bilder inspiriert den Kick zum Wichsen als Couch Potato holen oder sich den Verlierer-Status der Büro-Sklavin auf der Damentoilette für einen Moment lang schön masturbieren.

Was aber sieht der Gegenentwurf zu diesem fantasierten Szenario aus? Die Burka für den Bildschirm, getrennte Betten und irgendwann auch wieder getrennte Parkbänke? Oder aber ein neuer Diskurs über das Aufbrechen von patriarchaler und kapitalistischer Lustgewinnung, über die Aufhebung des Widerspruchs zwischen den Bildern, medialen Geboten und persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Vermitelt das Bild ein "Gefällt es dir und kann ich dich damit befriedigen?" Oder spiegelt es die Lust an der Lust, die Lust an der Lust des Voyeurs, ist es der Blick auf die Lust eines erotischen Subjekts ?

Welche Sprache sprechen die Körper? Wer ist aktiv oder passiv auf diesem Bild, wer dient wem? Ist das Bild das Fragment eines angestrengten Gesichtes und einer Körperöffnung, oder das Bild eines Ganzen, das stark, schön, lustvoll ergeben oder dominant dem Betrachter einen Augen-Blick gewährt, sich dem fremden und eigenen Lustgewinn tastend nähert und nicht beherrscht wird vom Gedanken der Frage nach vermarktungsfähiger Lust für den Anderen. Wie sieht die Rangordnung von Betrachter und Betrachtetem aus? Wird die Machtfrage gestellt, spiegelt sich in beiden das ausbeuterische Verhältnis von Ranghöherem und Untergebenem einer ausser Kontrolle geratenen Marktwirtschaft wieder? Oder sind diese Machtverhältnisse in der Betrachtung des Bildes außer Kraft gesetzt? Selbst sexuelle Spielarten wie der Sadomasochismus unterliegen dann der gegenseitigen Kontrolle von Genuß und Schmerz, und sind nicht mehr das Abbild sklavischer Abhängigkeitsverhältnisse, in denen nur noch einer von beiden die Kontrolle über das Spiel behält.

Igitt!

Die NZZ meldet die Wissensbeschaffung im Frondienst. Frondienst. Frondienst. Frondienst. Im Blog

Siehe weiter unten.

Upps

Next one: Es bloggt Reich, noch Reicher. Israel. Oder Jude? Na klar!

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Offensivstrategie. Fast so schön wie "Air-Land-Battle".

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Das Ergebnis der Sekundenrecherche: 5 Millionen Blogs, 15.000 neue Blogs täglich. So viele neue Informationen und Dienste. Das sollte man.n positiv sehen.

Blogger, Bush und die Burka

Die vielen *man* in diesem Kommentar möge *man* jetzt einfach übersehen. Aber man liest hier hoffentlich nicht nur mann.

Noch ein Beitrag zu bloggenden Pro-Bush-Anhängern. Ganz BlogLand scheint ein einziges Bush-Paradies zu sein, die negative Konditionierung hat hoffentlich Folgen und niemand kommt auf den Geschmack. Man mixt einfach immer wieder einen negativen Reiz mit einem Gegenstand, dann schmeckt's irgendwann nicht mehr. Bloggen und Bush? Bääähhh.

Und dann hätten wir hier noch das Thema Frauenrechte, diesmal die nicht vorhandenen im Iran. Man tut halt nur so, als ob man sich für Frauenrechte einsetzt. In Wirklichkeit verfolgt man ganz andere Ziele. Oder? Ein gern benutztes Mittel im Kampf mit dem politischen Gegner: "Sie wollen doch in Wirklichkeit etwas ganz anderes". Wahre Stilblüten entstehen, wenn türkischen Autorinnen, die aus eigener Erfahrung heraus die Zwangsehe und Gewalt bei türkischen Männer anklagen, im Eifer des Gefechts vorgeworfen wird, sie seien ausländerfeindlich. Es mag sein, dass mann und frau die Einladungen zu Vorträgen nicht immer im Vorfeld überprüft. Doch grundsätzlich sollte man doch vielleicht die gute Absicht unterstellen. Und von sich selbst notfalls absehen.

Donnerstag, 24. Februar 2005

"Sie nennen sich Blogger"

Das Politmagazin Monitor des WDR, heute abend in der ARD. Die Reportage über finanzielle Schwierigkeiten von hagalil, danach der Beitrag "Bush-Anhänger: die unterdrückte Minderheit". Eine kleine Gruppe von Bush-Anhängern schwenkt amerikanische Fahnen und demonstriert für Amerika und den amerikanischen Präsidenten. Im Bild ganz vorne an der Spitze, danach in einem kurzen Interview zu hören ist Stefan Herre vom Blog Politically Incorrect. Der einleitende Original-Ton zu diesen Szenen: "Sie nennen sich Blogger".

Nun, Stefan Herre ist selbstverständlich auch ein Blogger, ein bloggender Single aus Köln, der in einem Haus mit Edith-Stein-Gedenktafel wohnt, welche er mir zeigte, nachdem ich eine Einladung von ihm zu einer Tasse Kaffee in einem Lokal auf der Dürener Straße in Köln angenommen hatte. Es war ein nettes und interessantes Gespräch, unsere Einstellungen jedoch liegen für eine gemeinsame Zusammenarbeit in BlogLand zu weit auseinander. Sein Blog Politically Incorrect jedenfalls steht keinesfalls stellvertretend für "die Blogger". Auch wenn der WDR dieses gerne so verkaufen vermitteln möchte.

Pommes mit Döner-Sandwich

Mir ist immer noch übel. Heute nachmittag zu viel Pommes, zu viel Döner-Sandwich, zu laute Intelligenzbestien mit Pubertätsallüren. Wie gut, dass man mit solchen Problemen nicht alleine is(s)t.

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spielplatz

Im Sommer. Wir feierten ihren Abschied, doch dann war sie zum Glück nicht weit weg dank moderner Kommunikation. Sie chatten jetzt, telefonieren manchmal und unterhalten sich darüber, wie es war an ihrem letzten Tag hier in Deutschland. Im Park am neuen Klettergerüst. Niemand war anfangs da. Dann dieser Mann, der schnellen Schrittes auf uns zulief, er kam näher, so nahe, wie es sonst nur gute Freunde tun. Ich fotografierte sie alle drei zusammen. Kurz zuvor, kaum wahrnehmbar, wenn man nicht im Laufe der Zeit anfängt, die Kleinigkeiten zu bemerken, der Andere, in einiger Entfernung an einen Baum gelehnt. Es ging schnell. Zu schnell.

Port 443

Wieder ein kleiner Gag. Unter dem jetzt gelöschten Link auf Lilis Logo (Mit Dank an die speziellen "Freunde" ein Link auf "You can kiss my ..." ) folgte : "scp.Stelth.cih" ver. 2018. trying to access through Port 443

Spezielle Freunde. Falsche Freunde. Wahre Freunde. Freunde

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Ich sehe gerade, dass Girlie ihre Spuren hinterlässt. Daher ein Update zum kurzen Kommentar von heute morgen. Das Blog mit dem langen Blogrolling und dem niedlichen Foto verlinkte gestern auf eine der vielen weißen Rosen. Dort ist man tolerant. Und will keine Gewalt. Auch nicht von. Selbstverständlich weckt das meine Neugier. Denn Gelb war ehemals Braun. Und mag heute kein Grün. Aber jeder verdient schließlich eine Chance. Nicht wahr?

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Vollmond. Im Park unten liegt noch etwas Schnee.

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Scaudon9

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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