Freitag, 3. Juni 2005

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Heute gedacht, ob der Inhalt DIESER mail wohl unverändert angekommen ist? Muss demnächst den Inhalt der kurzen Info und meine Antwort mit dem Empfänger abgleichen.

Sollte es also merkwürdig geklungen haben: ICH war es nicht. Schon mal wieder nicht.

Wahlzeit ist Pionierzeit für Blogger

Gerade eben den Hinweis auf diesen Artikel zur Rolle der Blogs bei der nächsten Bundestagswahl erhalten.

Es freut mich, dass meine Thesen in "Generation Blogger" trotz heftigem Gegenwind sich doch zu bewahrheiten scheinen. In gutem und in schlechtem Sinne.

Aber vielleicht ist es auch gut so. Denn:
You never walk alone!

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"Wenn '60 Jahre danach' der deutsche Volkszorn offen oder verdeckt gegen 'die' USA, 'die' Kapitalisten und gegen als Tierplage bezeichnete Menschen aufgeheizt wird, fühle ich mich als Bürger nicht mehr sicher."

Prof. Wolffsohn zum 8. Mai
(gesehen bei Politically Incorrect)

Denn Hexen hexen

An dieser Stelle der Link auf Wikipedia. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Experten und die Kinder nachdenkender Eltern

"... Der wirkliche Weise weiß um seine Grenzen. Da ich glaube, dass Sie diesen Status auch anstreben und gerne von anderen lerne, möchte ich nur gerne wissen, welches Ihr Fachgebiet ist. Und welches nicht.

Zur Sprachkompetenz:
Die Förderung in der Grundschule ist in der Tat wichtig. Das Leid der Eltern, deren Kinder mittags aus der Schule kommen und statt einer Aneinanderreihung von Haupt- und Nebensätzen nur noch Einwort-Sätze ohne bestimmte und unbestimmte Artikel benutzen, ist auch mir wohlbekannt.

Ebenso bekannt ist mir das Phänomen, dass intelligente Kinder aus nachdenkenden Elternhäusern ins Abseits gedrängt, diskriminiert und zum Schweigen gebracht werden. Notfalls versucht man diese Kinder sogar als Sonderschüler einzustufen, um die Eltern unter Kontrolle zu halten und ein wenig Druck auszuüben.

Hilfreich sind da Gespräche mit anderen klugen und nachdenkenden Eltern sowie anderen Schulleitern, die die gleichen Mechanismen bemerkten. Die Stasi hat in der DDR übrigens ähnlich gehandelt."

Donnerstag, 2. Juni 2005

"Trinken in Zeiten der Rasterfahndung"

Nach ein paar Wochen Italia wieder in der geliebten Heimatstadt, aber schon im Treppenhaus der erste Schock: Natürlich hatte die neugierige Ahl mit den lila Haaren mich gehört, sofort die Tür aufgerissen und ohne Gruß zu texten begonnen:
„Ich hatt sunne Angs um üch, wäjen denne Flugzeugentführere. Oder sidder zorück net jeflore?“
„Doch, aber LTU.“
„?“
„Die einzigen Extremisten, die es da gibt, sind die Landungsklatscher aus Bergheim.“
„? - ?“
Meine Antwort, auf die ich schon ein bißchen stolz war - meistens fällt einem so etwas ja zu spät ein - verschaffte mir trotz der Koffer soviel Vorsprung, daß ich, als sie sich gesammelt hatte und begann das Wetter zu thematisieren, schon die Tür zugeschlagen hatte.

Der Entschluß, die Koffer heute nicht mehr auszupacken war schnell gefaßt, zumal ich nach dieser Ankunft dringend meinen Körper mit Kölsch versorgen mußte, und noch bevor ich die Kleidung gewechselt hatte, klingelte schon das Telefon mit dem ersten Trinkgenossen am anderen Ende. Nachdem ich meinem kurzen Urlaubsbericht beendet hatte, antwortete er orakelnd auf meine Frage, wie es ihm denn ginge, mit:
„Wie der ganzen Welt“.
Einmal durchatmen, zweimal durchatmen, -: O.K. ich muß nicht weiter angezählt werden, aber dem Herrn am anderen Ende mitteilen, daß ich zu müde zum Rausgehen sei. Nachdem ich dann schnell den Hörer aufgelegt hatte, mußte ich noch eine (nämlich die gemeinsame) Stammkneipe von meiner Liste streichen und konnte, nun endgültig aller Erholung beraubt, meine Wohnung Richtung Brauhaus verlassen.

Die ersten sieben Kölsch schmeckten herrlich und ließen sich problemlos konsumieren, da am Nebentisch über den FC debattiert wurde. Beim achten allerdings mußte der Köbes mir unbedingt unaufgefordert mitteilen, daß er Biergenuß ins Raster aufnehmen würde, weil:
„Die suffe ja net, die Muselmanen.“
„Ja, und Vegetarier und Hundliebhaber sind auch hochgradig verdächtig.“ „? - ?“
Wieder geschafft; zum Glück wurde ich bis jetzt nur von der langsamen Sorte Mensch penetriert, was mir inzwischen fast schon ein bißchen schade erschien. Ein Ortswechsel war dennoch angesagt, also machte ich mich auf den Weg in eine meiner Stammschänken im Kölner Süden. Aber was war das? -: Brechend voll und kein einziges bekanntes Gesicht. Erst jetzt wurde mir bewußt, daß Samstag war, ein Tag also, an dem ich normalerweise das Haus nicht verließ. Aber da ich nun schon mal hier war und außerdem Reissdorf ausgeschenkt wurde ... und was kann da noch passieren! Vor mir an der Theke, ich hatte nur einen Platz in der zweiten Reihe bekommen, drei Yuppies die so laut, daß es ja keiner überhören konnte, von ihrer Arbeit beim Sender protzten und zwischendrin Vornamen von - ihnen natürlich gut und persönlich bekannten - Yellow-Press-Berühmtheiten locker und lässig fallen ließen. Ich gab ihnen eine Runde aus und mich als Kollegen von der müllverarbeitenden Industrie zu erkennen. Nachdem wir ein wenig rumgefloskelt hatten, erzählte ich ihnen, daß Günther mir ein Erfolg (also Gewinn) versprechendes Projekt mit dem Titel „Wer ist Terrorist?“ vorgeschlagen hätte.
Auf die interessiert fragenden Blicke hin erläuterte ich ihnen das international vermarktbare Format:
„Während der Sendung wird durch amüsantes Denunzieren und gezielte Beweisaufnahme, je nach Volk und Mentalität mit unterhaltsamen Gimmicks (Elektroschocks, Schlafentzug, etc. -: Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt), ermittelt wer ins Raster paßt. Die Tagessieger erhalten einen Schurkenpaß, werden mit einem angemessenen Kopfgeld ausgestattet und bekommen (aus sportlichen Gründen) einen Vorsprung vor der globalen Entrüstung. Am Ende der Sendung wird die Jagd eröffnet. Die Abschußquoten können täglich in der Tagesschau genannt werden, kurz nach den nicht genannten Zahlen der Hungeropfer, gefolgt von, durch Siegesfanfaren angekündigt, neuen Börsenhöchstkursen.“
Endlich hatte ich einen Platz an der Theke.

Dieses kleine Revier würde ich für den Rest des Abends nicht mehr hergeben und meine akustische Unversehrtheit schon zu verteidigen wissen. Und sofort wurde ich von dem links kauernden Ökopärchen gefordert, welches mitbekommen hatte, wie ich die RTL-Heinis losgeworden war und nun meinte, sich mit mir fraternisieren zu müssen. Ihnen kam ich mit Nietzsche bei: Ich dozierte, daß der einzige Terror, den es gebe, der des Todes über das Leben sei und deshalb als absolutes „Ja“ zur menschliche Existenz nur der Gedanke der ewigen Wiederkehr der Gleichen tauge. Das begriffen sie natürlich nicht und redeten, vom Namen Nietzsche angestachelt, christlich auf mich ein und kamen mir, nachdem ich einen eleganten Bogen um alle Exponenten des Terrors von Washington über Moskau nach Rom und Jerusalem bis nach Hürth und zurück nach Hollywood geschlagen hatte, auch noch mit dem Begriff Demokratie. Meine Ruhe erlangte ich erst wieder, nachdem ich ihnen sehr frei nach Arno Schmidt, den sie sowieso nicht kannten, erläuterte, daß man um das „demokratische“ Wahlrecht(=das war für sie Demokratie) zu erlangen meiner Meinung nach eine Prüfung ablegen und zusätzlich nachweisen müsse, in keiner Kirche zu sein.
Der weibliche Teil des Ökopärchens kam daraufhin zur Vernunft und ließ verlauten, daß ich viel zu betrunken für eine vernünftige Diskussion sei. Hierauf konnte ich ihnen diesmal wörtlich Arno Schmidt mit auf den eiligen Heimweg geben:
„Man lebt wesentlich glücklicher ohne Schnaps! Theoretisch.“

Ich fühlte mich schon gerettet, als ich sah, wie die Blondgelockte, die weiter links gesessen und unseren Disput belauscht hatte, sich und ihr Getränk neben mich plazierte. Fest davon überzeugt, daß jetzt so etwas Furchtbares wie, „ich finde intellektuelle Männer unheimlich erotisch“, kommen würde, versuchte ich einen gewaltigen Rülpser aus meinen Eingeweiden zu kramen. Statt dessen bestellte sie zwei Bier und grinste mich einfach an. Nach einer Weile sagte sie:
„So, wie Du Nietzsche interpretierst, werden auch die inkomprehensiblen Platzhalter im modernen Existentialismus, Atheismus und das Absurde, überflüssig.“
Scheiße, ja, dachte ich, aber irgendwie war ich jetzt wirklich zu leer bzw. zu voll für allzu Tiefschürfendes. Ich wollte gerade zu einer Erklärung dieses alkoholbedingten Sachverhaltes ansetzen, als sie mir deutlich zu verstehen gab, daß das doch noch ein schöner Abend werden würde, indem sie ganz nebenbei sagte:
„Aber darüber können wir ja auch noch morgen beim Frühstück reden.“
Worauf mir die passende Antwort auf die Fragen der Zeit und des Abends einfiel und ich meine Stimme erhob und folgendes kund tat:
„Franz, tu mir noch zwei Bier un zwei Kabänes!“


Aus: Jürgen Reinecke, Der Tag, als unser Tresen verschwand,
Schagen & Koch, Lohmar 2004


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Jürgen, die Ladies sind so ...
Und beim nächsten Mal bemühe ich mich wirklich ernsthaft, mehr Empörung in die Stimme zu legen ... ;-)

Zur Schau gestellt

Manchmal verschwindet einfach ein ganzer Thread. Zu dieser Diskussion erinnere ich mich an folgenden Kommentar von mir:
Der Unterschied zwischen Sex-Worker und SchauspielerInnen ist, dass diese ihre Orgasmen heute nicht mehr vortäuschen.

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Die Erklärung der besonderen Art:
Wir haben keinen Überblick über das, was wir verbreiten.
Das wäre wirklich schade. ;-)

Mittwoch, 1. Juni 2005

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Update:
Intelligente Rache ist wie gute Kindererziehung. Wenn die Grenzen trotz mehrfacher Warnung überschritten werden, müssen Sanktionen folgen. Sonst ist der Lerneffekt gleich Null, Respekt und Achtung schwinden.

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No webcam please :-)

Wahl.weise bloggen

Das nächste absolut neutrale Wahlblog geht ans Werk. Ehrlich! Ganz bestimmt. So wahr ICH Deutschland bin. Das glaubt hier zwar keiner. Aber versuchen kann ich's doch trotzdem. Zwar beginnt die Kampagne erst Mitte Juni. Wir üben aber jetzt schon ein kurzes und kräftiges
"Ich bin Deutschland" für das neue Blog.

Noch mal zum Mitbloggen? ICH BIN DEUTSCHLAND. ICH BIN DEUTSCHLAND. ICH BIN

Wunderschön

Da tanzen ein paar klitzekleine Teufelchen in den Gehirnzellen Tango und überlegen, was sie noch alles erzählen könnten, damit die Wutwolken wunderschöne Stilblüten am Himmel hinterlassen. Rache ist soooo süß.

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woman1

Dienstag, 31. Mai 2005

Troll, Trull oder Hure

Eine etwas pointierte Stellungnahme zum Troll-Spiel.

Mit dem Begriff Troll ist vorsichtig umzugehen in den Zeiten digitaler Aufmerksamkeitskämpfe. Die Karten werden neu verteilt und mancher mediale Machtpoker treibt merkwürdige Blumen und Blüten. Ein Troll kann sich da leicht entpuppen als Trull, also als eine Person, die ein Dorn ist in den Augen der Mitglieder der Gruppe, die mit Kugelschreiber, Tastatur und weit aufgesperrten lauschigen Dackel-Ohren ihren merkwürdigen Job verrichten mit diversen Methoden.

Aus: Digitales Antiprovokationstraining

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"Jeder Krieg beginnt in unserer Vorstellung, er wird zunächst geführt,
um unsere Träume und Visionen zu zerstören."

Ja zu einem sozialeren Europa

so-zi-al:
"Das ist ein schwerer Rückschlag für unser deutsches Ziel, die europäische Einigung herbeizuführen."

Guido Westerwelle, FDP am 29. Mai 2005 in der Sendung "Sabine Christiansen"

Interessant, Herr Westerwelle. Danke für die Offenheit. Wolfgang Neuss (SPD) formulierte es einst anders:

"Heute schaffen wir es ohne Waffen SS"

Anmeldung auf einer amerikanischen Mailingliste

Och! Was das denn? Warnhinweis für besondere BesucherInnen?

Die Themen der Gruppe, die die Mailingliste betreibt, sind Politik, Ökologie und Spiritualität. Gut, ab und zu veranstalten sie auch Kongresse mit Titeln wie "Reclaiming Your Democracy". Aber sonst sind sie doch eigentlich eher friedlich. Meistens. Manchmal gehen sie halt in den Wald. Und wo ist jetzt das Problem?

** Any officer or agent of the Police Forces or Military must identify her/himself as such at the time of subscribing to this private discussion group; IF YOU DO NOT identify yourself, any document from this listserv will not be considered admissable evidence in a court of law. So mote it be.**

Montag, 30. Mai 2005

Lauschen ist gar nicht lustig

Das Essen ist fast fertig. Bevor ich es mir gut schmecken lasse, vorher jedoch noch kurz der Hinweis, dass ich zwar von der Regionalliga sprach, in der ich nicht spiele, allerdings vergass, meine Konditionen zu erwähnen. Das Tageshonorar für das unfreiwillige Zurverfügungstellen für kleine Lauscherchen wird berechnet seit Erscheinen unseres Buches "Generation Blogger".

Unter "Bloxbaby" können die Konditionen auch für Außenstehende noch einmal durchgelesen werden, sind aber selbstverständlich den Insidern längst bekannt.

Den folgenden Hinweis kann man gar nicht oft genug erwähnen: Die Corporate Identity für den einen oder anderen Namen eines Spielers oder einer Online-Publikation, der hier steht und stehen wird, dürfte einerseits nicht ganz so günstig ausfallen, andererseits aber juristische Angriffspunkte recht schwer zu finden sein.

Nehmt's gelassen und heiter! Viele Grüsse trotz allem
Der Dachs

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"Jeder Krieg beginnt in unserer Vorstellung, er wird zunächst geführt,
um unsere Träume und Visionen zu zerstören."

So süß!

Sie haben Blog? Dann haben Sie Post! Früher oder später. Manchmal von Zwergen. Oder aber vom nächstbesten Zombie an der Tastatur. Mal ehrlich, Ladies: Wollt Ihr Euch wirklich vorstellen, wie Euer Nachwuchs dann aussähe?

Aus: Digitales Antiprovokationstraining

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bebe

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Auch schön: "Backenzahn und Gelber Stern"

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jagd-spiele

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"Hilfäää! Rettet mich denn niemand? Ich soll auf den Mars!"
(Was das Schaf zu blöken hat)

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"Agfa Photo vermißt 372 Millionen Euro. Eigenkapital und Barmittel sind innerhalb von sechs Monaten verschwunden - Rettungsgespräche mit Banken"

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pinkpunktet

Ja zu einem sozialeren Europa

"Das französische Nein ist eine klare Botschaft: Die Menschen wollen ein sozialeres Europa und ein Ende der neoliberalen Politik"

Diese Stellungnahme zur französischen Ablehnung der EU-Verfassung gerade eben in einem Blog gefunden, das ich nicht mehr verlinke. Der Zwerg dort ist bestimmt auch der Ansicht, dass es sehr hilfreich sein kann, wenn der Protest übersichtlich ist und man alles im Auge behalten kann ... ;-)

P.S.
Beim nächsten Aufnahmetermin rede ich bestimmt noch mal über Zombies. Oder Gänseblümchen und Kuschelsex. Das soll ja bekanntlich den Geist stimulieren und zu weiteren wunderschönen Blogeinträgen führen. Ihr Helden!

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"Ich brauche keinen Ort der Erinnerung"

Als Tiger gestartet ...

Gut zu wissen ... Die Tiger sind los. Vielleicht noch jemand Bedarf an Bettvorlegern ... ? ;-)

Wer gehört dazu? Wer nicht?

Da bei meinem letzten Aufnahmetermin für das im Herbst erscheinende Hörbuch anscheinend auch wieder die Zwergnasen "anwesend" waren, hier eine kurze Anmerkung:

Reicht die Fantasie eigentlich nur bis zur Anschaffung des nächsten Laptops? Wieviele T-Shirts man beispielsweise verkaufen muss, um solch ein Teil zu bekommen? Nun, in dieser Regionalliga spiele ICH jedenfalls nicht. Das Thema Mode kann sehr interessant sein. Mode als Bekenntnis der Lust am eigenen Körper beispielsweise, als Ausdruck von Erotik. Mode als Uniform. Mode als Ausdruck der Zugehörigkeit zu einer Gruppe und als Symbol, dessen Bedeutung sich nur Insidern erschliesst.

Hier stehen übrigens zwei weitere kurze Kommentare zu MEINER Auffassung über Mode.


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"Jeder Krieg beginnt in unserer Vorstellung, er wird zunächst geführt,
um unsere Träume und Visionen zu zerstören"

We ist Starhawk?

Man muss ihre Ansichten nicht unbedingt teilen. Da ich mich jedoch gerade eben in meinem Kommentar auf Starhawk bezog, habe ich hier einige erläuternde Informationen von ihrer Seite kopiert.

"Because I believe the earth is a living being, because we are all part of that life, because every human being embodies the Goddess, because I have a fierce, passionate love for redwoods and ravens, because clear running water is sacred, I'm an activist. And because the two hundred richest people in the world own as much wealth as the poorest forty percent, because every ecosystem, traditional culture, old growth forest and life support system on the planet is under assault, and because the institutions perpetuating this unjust system are global, I'm kept very busy! Here are some of the current campaigns I'm involved, with some good resources and website links. You'll also find my current writings, information on trainings, and resources for activist trainers/preparers."

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"Starhawk and her colleagues believe in open political organizing. It's inclusive to everyone who wants to take part, and coincidentally it's also the best safeguard against government provocateurs and similar b.s."

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

Gänseblümchen werden hier keine gepflückt:

(Morgaine)
Hatte ich mir fast gedacht, dass Sie schon dort waren. Sie sind manchmal doch schneller als ich.

wvs_at_re-actio.com schreibt dazu So, 29. Mai, 18:23:
Reiner Zufall!

wvs_at_re-actio.com schreibt dazu So, 29. Mai, 18:24:
(Ich hatte einen Hinweis)

Morgaine schreibt dazu So, 29. Mai, 18:24:
Das war jetz gemein ...

Gänseblümchen pflücken?

Dialog gestern mit Herrn WVS:

(Morgaine):
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Dieses Ordnungssystem für meine eigenen Texte versuche ich hin und wieder anzuwenden. Allerdings löst dieses System leider nicht das Problem gelöschter Kommentare von anderen Bloggern in meinen eigenen Blogs. Von anderen Dingen spreche ich hier jetzt gar nicht.

Es muss sich doch langsam herumgesprochen haben, dass man mit schlechten Manieren bei mir eher nichts erreicht. Und dass ich stur, äußerst nachtragend und rachsüchtig sein kann. Ausserdem zaubern kann, wenn ich will ;-)


wvs_at_re-actio.com schreibt dazu So, 29. Mai, 13:56:

Hex, hex!
.... wohl zuviele Bibi Blocksberg Kassetten gehört?
Dem (Mit-)Löschen - versehentlich oder absichtlich - kann man nur dadurch begegnen, daß man auf der obersten Ebene eines Beitrags startet (systembedingt werden sonst alle anderen Kommentare auch gelöscht, wenn der Ursprungsbeitrag weg ist .... hatte ich schon!)
Ach, und "hin und wieder" hilft auch nicht, das muß konsequent erfolgen, sonst wird es nichts mit dem Wiederfinden ....

Morgaine schreibt dazu So, 29. Mai, 14:09:

Wohl eher Starhawk
Nein, nur Starhawk ab und zu verfolgt, die eine gute Psychologin und Medienexpertin ist. Ihre Israel-Kritik teile ich zwar nicht immer, wohl aber ihre Auffassung über soziale Gerechtigkeit in den Zeiten der wachsenden und mit allen Mitteln ausgetragenen Verteilungskämpfe. Dass sie nicht das Pflücken von Gänseblümchen gegen angeblich unvermeidbare Folgen der Globalisierung empfiehlt, bringt ihr unglaublich viele Freunde. Und Feinde.

Darunter befinden sich zahlreiche Dummies, die Fake-Blogs anlegen, weshalb man beim Recherchieren im Internet immer genau darauf achten sollte, ob man gerade das Original oder die Fakes liest.


Weshalb nun Kommentare in meinem Blog verschwinden, ich seit Jahren in den Genuss von besonderer Aufmerksamkeit komme undsoweiterundsoweiter, dürfte sich jedem erschliessen, der meine Arbeit kennt. Keine Aufregungen bitte, alles im Bereich des Alltäglichen und Normalen in diesen unübersichtlichen Zeiten.

Auf ein fröhliches Spiel!

Sonntag, 29. Mai 2005

Es gibt manches, das kann man(n) leider nicht kaufen

Update 30.05.05:
Dachs ist übrigens hier bei uns mein Spitzname. Dackel sind laut Herrn WVS, der zu Hause nach eigener Aussage den fünften Dackel ausbildet und diesem gerne kleine Ohren zu fressen gibt, Tiere, welche im Dachsbau angreifen. Wie niedlich!

Dialog WVS - Morgaine. Oder: Über Dackel und Dachs. Soeben wieder etwas zum Thema "Digitales Antiprovokationstraining " gelernt. Nun, das Monitoring läuft, die Frage der über Jahre in meinen Blogs regelmässig gelöschten Kommentare kam ebenfalls wieder einmal aus Tablett. Und auch der Hinweis auf Texte, die nicht mehr von mir im Google-Cache zu finden sind, wohl aber an anderen Orten gut verwahrt werden, war unüberhörbar.
Meine - leider ebenfalls gelöschte - Antwort darauf ist ein Zitat von Konrad Adenauer: Na und? Was geht mich mein Scheiss von gestern an!

So, und wer Lust hat, googelt nun bitte nach meinem Rollenspiel im Borderliner-Forum, das mir jede Menge Tipps zu einigen der schönsten Gedichte meines Lebens einbrachte. Ich hoffe, auch meine Aktfotos sind auf Wohlwollen gestossen? Ich habe mir schliesslich so viel Mühe gegeben. Genauso viel Mühe wie mit meinen diversen Rollenspielen im Chat. Kann ich sonst noch irgendetwas für Zwergnasen und kleine Lauscherchen tun?

Wunderbar inspiriert für viele weitere Seiten des neuen Projekts und vielen Dank sagt:

Der Dachs :-))

P.S. Nicht überall, wo New York draufsteht, ist auch New York drin. Und die Nummer von Good Guys und Bad Guys ist auch schon ziemlich alt.

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Das Projekt wird am "offenen" Laptop entstehen. Mögen die Worte wie Flügel werden.

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Der Termindruck ist noch nicht hoch genug, Abgabe für das Konzept irgendwann Ende der Woche, das Thema ist so unendlich schwierig, doch ich wollte es so und nicht anders, diese Zerstörungen, die Schwerter geschärft, trotz allem die Vision im Auge behalten, Blättern in Dutzenden von kopierten Blättern, der Klick auf einige Seiten und Blogs, dann dieser Satz:

"Jeder Krieg beginnt in unserer Vorstellung, er wird zunächst geführt, um unsere Träume und Visionen zu zerstören"

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Hier den Hinweis auf die Netzeitung gefunden, die die Blogosphere verlinken will

Achtung: Sozialisation mit Bibi Blocksberg

führt zu verstärktem Bloggen und sonstigen merkwürdigen Verhaltensweisen

Wenn Kinderprostitution die Wirtschaft stört

Ein Beitrag. Darin ein Foto. Der Name einer Frau. Und der Satz
"hübsch, nett und mit Erlösersyndrom"

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Zum Thema:
Der Erfolg des Kapitalismus ist dessen eigener Untergang

Mitleid

Das muss ja ein heikler Punkt sein. Neee, echt getz! Das ist nicht das Niveau, auf dem ich spiele. Ich habe wirklich nie gesagt, dass physische Größe für mich eine Rolle spielt. Es ist geschmacklos und dumm, so etwas zu sagen. Ich weiß, es ist manchmal schwer für Zwergnasen zu verkraften, dass einen nachts beim Bloggen zwar das kühle Bier, aber leider trotz erheblichem Aufwand weder die Brünette noch die Blonde begrüssen will. Ich empfinde wirklich Mitleid und möchte Sie gerne trösten mit dem Satz, dass, sollten Sie da wirklich eine gewisse Form von Minderwertigkeit verspüren, sich bestimmt Hilfe findet. Es lässt sich doch heutzutage fast alles regeln. Und wenn Sie schön sparen, dann isses vielleicht in 10 einem Jahr soweit. Das Gehalt ist halt nicht so besonders üppig, nicht wahr? Ich weiß, ich weiß, es ist nicht immer besonders schön, dass sie einem als Fussvolk den ganzen Dreck vor die Füsse werfen. Und dann ist die Bezahlung auch noch so lala. Obendrauf kriegt man als Dankeschön noch nicht mal ein klitzekleines bisschen wohltuende Seelenmassage. Sondern einfach nur Mitleid. Da ist es doch wirklich kein Wunder, wenn man ab und zu die eigenen, unendlich leeren Löcher im Kopf verspürt.

Das Spiel beinhaltet schon seit knapp Jahren das Löschen von Kommentaren

Ob es Kommentare in meinem von mir selbst mittlerweile gelöschten Blog Anoteron waren oder aber Kommentare im Blog zu unserem im November 2003 erschienenen Buch "Generation Blogger": Zum Glashaus-Spiel gehörte das Löschen von Kommentaren in meinen Blogs immer dazu.

Unter folgender URL standen hier heute nachmittag Kommentare, die jetzt leider verschwunden sind:
http://morgaine.twoday.net/stories/724445/#comments

Diesen Link hatte ich gesetzt in einem Thread auf der Seite von Herrn WVS. Der Kommentar von Herrn WVS und meine Antworten zur Frage alter Texte von mir im Google-Cache, die zwar gelöscht, aber doch noch irgendwo in sicheren Händen liegen, sind hier leider verschwunden. Soll ich meine Antwort vielleicht noch einmal wiederholen? Dann wäre es sehr plakativ.

Update

Samstag, 28. Mai 2005

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Kindererziehung und die Frage der Nachhaltigkeit durch Kosteninternalisierung

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Upps. Neee ... So schlimm musses ja nich gleich werden. Hatte da nur was von "Rituale der Vergeltung" gelesen. ;-)

Kuschelecken oder Leistungskampf?

Der SPD-Politiker Sigmar Gabriel fordert seine Partei zum Umdenken in der Bildungspolitik auf. "Leistung muss geradezu ein sozialdemokratischer Kampfbegriff in der Bildungspolitik werden", schreibt der Vorsitzende der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag in der ZEIT. Nur mit dem Ehrgeiz, besser zu sein, könne das Bildungsprivileg der Oberschicht gebrochen werden. "Wer das Prinzip der Leistung in der Schule vernachlässigt", so Gabriel, zementiere den Zustand, "dass die soziale Herkunft bei der Verteilung von Bildungs- und Karrierechancen den Ausschlag gibt."

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Es geht weiter. Nichts erreicht oder aber am Ziel?

Wer bedient, wer spielt?

Interessant zu erfahren, wer wie viele Spielzüge im voraus gedacht hat. Der Leitfaden für das Hörbuch und die Gespräche mit Spiderwoman werden sich daran orientieren.

Wer bedient?

Update 16.20 Uhr:
Der Strang ist wieder da. Und manche Dinge nun offen ausgesprochen.

Schade, Herr WVS, dass der Sex-Worker-Strang gelöscht wurde. Ich fand ja gerade Ihre Äusserungen zum Verhältnis Ehefrau und Kurtisane so spannend. Nach meiner Antwort, die ein wenig das OBEN und UNTEN dekonstruierte, verschwand leider der Strang. Nun, im Spiegel des Kapitalismus betrachtet, muß es heissen: Es herrschen die, die bedient werden.

Ebenfalls gelöscht wurde damit die Rezension auf der Seite von Antje Schrupp zu: Tamara Domentat: „Laß dich verwöhnen“. Prostitution in Deutschland, Aufbau-Verlag, Wien 2003, 22,50 €

Das älteste Gewerbe der Welt ist gleichzeitig auch eines der umstrittensten. Mit einem Jahresumsatz von über sechs Milliarden Euro ist die Prostitution in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Derzeit sind zwei gegensätzliche Trends zu beobachten: Einerseits steigt die Zahl „billiger“, oft illegaler Sexanbieterinnen aus Osteuropa und armen Ländern an, andererseits macht sich aber bei vielen unabhängig arbeitenden Frauen ein gestiegenes Selbstbewusstsein bemerkbar. Die Zahl weiblich geführter Bordelle nimmt zu, Huren haben ihre rechtliche Absicherung erkämpft und in vielen Bereichen neue und bessere Standards für ihren Beruf gesetzt. Vor allem mit diesem zweiten Aspekt beschäftigt sich das Buch von Tamara Domentat. Sie liefert eine kenntnisreiche Bestandsaufnahme, die sich auf Statistiken und Studien, vor allem aber auf zahlreiche Interviews mit Sexarbeiterinnen stützt. Jenseits von Klischees und Moral plädiert sie dafür, dass das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung auch das Recht einschließen sollte, Sex gegen Geld zu tauschen."

Herbst 2005: Hörproduktion

Auszüge Vorankündigung:

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Anfangs ist es nur ein digitales Stück Papier - Morgaine führt ihr
Tagebuch im Internet, ihrem Ort in einem virtuellen Land: BlogLand. BlogLand ist Pionierland. Es ist der virtuelle Wilde Westen, in dem Goldgräberstimmung die Geschichten ebenso bestimmt wie die Angst um schwindende Einflußsphären, es ist ein Kampf um Aufmerksamkeit, Information und Kontrolle ...

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virtuelle Netzwerke demonstrieren durch Blogrolling und einheitliche Sprachcodes nach innen Solidarität, nach aussen die Abgrenzung zu anderen Bloggern, zum feindlichen Clan. Akteure verschiedener Interessen machen ihren Einfluss geltend, machmal mehr, manchmal weniger offen, und es sind professionelle Spieler in BlogLand unterwegs, die mit den Mitteln des schönen neuen Cyberspace ihre Ziele durchzusetzen versuchen. Sie spielen ihr Spiel und führen ihre Netwars an einem Ort, an dem mit Worten Schlachten geführt, Intrigen gesponnen, und das Bedürfnis nach Erotik und Sex mit Hilfe eigener Codes einerseits ausgelebt, andererseits als Mittel zum Spiel genutzt wird

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"Ich bin Deutschland" - Bloggen bringt Aufmerksamkeit

Getreu der guten alten AIDA-Formel der Werbung (Aufmerksamkeit - Interesse - Desire - Action) wurde in einigen Blogs bereits in den letzten Wochen heftig um Aufmerksamkeit geworben. Passend hierzu der Artikel aus der w & v (werben & verkaufen):

Im Auftrag der Initiative 'Partner für Innovation' entwickeln die beiden Hamburger Agenturen eine Kampagne mit dem Claim 'Ich bin Deutschland'. Das Ziel des Auftritts: die Stimmung im Land zu drehen und für ein innovationsfreudigeres Klima zu sorgen. Die Kampagne wird von der zweiten Junihälfte an breit geschaltet – in TV, Print, Internet, etc. In einer Gemeinschaftsaktion stellen über 20 Medienunternehmen Werberaum im Wert von angeblich rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Auch die Agenturen arbeiten pro bono. Um den Mediapart kümmert sich Mindshare, Frankfurt.

Die Initiative 'Partner für Innovation' wurde im Januar 2004 auf Einladung des Bundeskanzlers gegründet. Zu den Partnern gehören 17 Spitzenmanager namhafter Unternehmen und Forschungseinrichtungen, darunter von BASF, Deutsche Telekom, Lufhansa, Roland Berger Strategy Consultants und Siemens – sowie Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG. Der Medienkonzern koordiniert auch den bisher größten Aufschlag der Initiative. Zuständig dort ist Kommunikationschef Bernd Bauer, der allerdings Mitte des Jahres das Unternehmen verlässt.

Freitag, 27. Mai 2005

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Update:
Sex-Worker. Und Erdbeeren mit Sahne

(Diesmal mit Link auf den ganzen Thread - und nicht nur meinen Kommentar ... Hab' ich dieses Mal nicht absichtlich gemacht. Ehrlich ;-)

Terror aus dem Internet

Falls da draussen noch irgendwo ein Böser (Hacker) ohne Ablenkung sein sollte:

"Der US-Geheimdienst CIA spielt derzeit in einem Manöver eine groß angelegten Cyber-Attacke auf die Vereinigten Staaten durch."

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Befreit von der Burka? Das Morden geht weiter.

Umfairteilen

Herr Söder und die Realität? Da war nicht viel Berührung gestern bei Kerner. Auf den fast flehentlichen Stoss-Seufzer von Werner Schneyder, dass Arbeit immer weniger, das Vermögen einiger hingegen immer mehr werde, es daher jetzt endlich darum gehen müsse, zu verteilen, erwiderte der smarte Generalsekretär der CSU, Markus Söder, Herrn Schneyder fehle es an Realitätssinn.

Herr Söder, der Beruf des Politikers ist wirklich mehr als der eines ins Ratten-Rennen geschickten Interessenvertreters!

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Astrid Haarland M.A. Politologin - Soziale Kunst- und Ausstellungsmacherin - Commander/ISLA - a.haarland(at)googlemail.com - Choose safe communication ... ;-)

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